Kompendium: Marketing einfach erklärt

Mit diesem Online Marketing Glossar brauchst Du kein Google mehr: die gängigsten Fachbegriffe alphabetisch sortiert und mit weiterführenden Literatur- & Quellenverweisen erklärt. Dir fehlt ein Begriff? Schreib mir

A

A/B-Test

Ein A/B-Test (oder auch Split-Test genannt) dient der Performance-Optimierung von Webseiten, E-Mails, Grafikelementen etc. Dabei werden zwei verschiedene Varianten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf vordefinierte Ziele (zum Beispiel Klicks, Newsletter-Anmeldungen, Downloads etc.) verglichen. In der Praxis wird für solch einen Test der Traffic meist halbiert und gleichmäßig auf die zwei Varianten verteilt.

A/B-Test-Szenario


Passende Artikel im Blog:

Above the fold

In Anlehnung an Zeitungen bezeichnet dieser Begriff den oberen Teil einer Webseite, der ohne scrollen zu müssen sichtbar ist.

Bei der Gestaltung einer Webseite sollten wichtige Elemente wie die Überschrift und der Call to Action hier platziert werden. Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, in Suchergebnissen mindestens „above the fold“ platziert zu sein um mehr Traffic zu generieren.

Accessibility

Accessibility bedeutet Barrierefreiheit und zielt darauf ab, Webseiten auch für Menschen mit (körperlichen oder geistigen) Einschränkungen nutzbar und zugänglich zu machen.

Affiliate / Affiliate-Marketing

Affiliates sind Partner im Rahmen von internetbasierten Vertriebsprogrammen, die für den Verkauf von Produkten Dritter auf Provisionsbasis entlohnt werden. Für die Vermarktung (Affiliate Marketing) stellt der Anbieter (d.h. der Produktbesitzer) Informationen und Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate z.B. auf seiner Webseite oder in E-Mails zur Produktbewerbung verwenden kann.

Affiliate-Marketing


Weiterführende Definition und Begriffe zu Konditionsmodellen & Haftungsfragen auf Wikipedia.

ALT-Tag / Text

Der ALT-Tag stellt alternative Informationen zur Verfügung, falls die verwendeten Bilder und Grafiken nicht angezeigt werden können. Dieser Text wird außerdem angezeigt, wenn der User mit der Maus über das Bild schwebt und wird von einigen Programmen für Sehbehinderte ausgelesen (siehe Accessibility).

Audience Engagement

Audience Engagement (dt. Zielgruppenengagement) ist eine Kennzahl aus dem Social Media Measurement und bezeichnet die Anzahl der Kommentare, Shares und Likes die ein Beitrag erhält im Vergleich zur Reichweite, also der Gesamtzahl der Views.

B

Benchmark

Benchmark bezeichnet den (kontinuierlich) vergleichende Analyse eines Messwerts in Relation zu einem festgelegten Vergleichswert. Ziel des Benchmarkings ist die Optimierung von Prozessen oder Ergebnissen.

Blog / Blogger

Der Begriff „Blog“ entstand durch die Wortkreuzung Web-Log (aus World Wide Web und Logbuch) und bezeichnet ein öffentlich geführtes Tagebuch oder Journal. Blogs sind klassischen Foren und Internetzeitungen sehr ähnlich.

Blogger
Als Blogger wird der Autor eines Blogs bezeichnet. Er schreibt und veröffentlicht regelmäßig Artikel in seinem Blog und ermöglicht i.d.R. das Kommentieren seiner Beiträge durch die Leser. Dadurch entstehen Diskussionen und es entsteht ein Austausch von Informationen, Meinungen und Erfahrungen. 

Bounce Rate

Die Bounce Rate (dt. Absprungrate) ist ein Begriff aus der Web Analyse und bezeichnet den Anteil an Websitebesuchen mit nur einem einzelnen Seitenaufruf. Dazu gehören auch Kurzbesuche von nicht mehr als 10 Sekunden und oft werden auch jene einberechnet, die nicht konvertieren (d.h. keine bestimmte Aktion ausführen, siehe Conversion).

C

Call To Action

Der Call to Action ist der zentrale Handlungsaufruf einer Marketingstrategie (Kaufen, Registrieren, etc.) und wird meist prominent platziert und auffällig gestaltet (durch Farben, Kontrast, Schrift, Position, etc.).


Beispiel bei unbounce.com

Call To Action Button

Chat

Chats sind Unterhaltungen zwischen zwei oder mehr (auch Gruppenchat) Personen in Echtzeit.

Es kursiert auch der Begriff "Live-Chat", der allerdings in seiner eigentlichen Begrifflichkeit unsinnig erscheint. Damit wird der Erhalt einer Antwort innerhalb einer sehr kurzen Zeit betont, da oft auch Unterhaltungen per Kurznachrichten als Chats bezeichnet werden (z.B. über mobile Apps wie "WhatsApp"), bei der eine Antwort nicht unbedingt unmittelbar erfolgt.

Click Map

Die Click Map ist, ähnlich wie die Heatmap, ein Instrument zur visuellen Darstellung geklickter Elemente auf einer einzelnen Webseite. Dadurch lässt sich das Nutzerverhalten bei der Bedienung einer Webseite visualisieren, zum Beispiel in der Navigation. Die Analyse dient im Online-Marketing vornehmlich dazu, Optimierungspotenzial in Hinblick auf das Content Design und die Usability der Website ableiten zu können.

Click Through Rate (CTR)

Die CTR (in Prozent) gibt das Verhältnis von Klicks (auf Anzeigen oder einzelnen Seiten einer Webseite) zu Impressions / Page Views an.

Content Upgrade

Einfach ausgedrückt sind Content Upgrades nichts anderes als “Bonusinhalte”, die der Nutzer im Austausch für personenbezogene Daten kostenlos herunterladen kann. Wichtig dabei ist jedoch die direkte Verknüpfung eines solchen Bonus' mit einem Basis-Content – typischer Weise einem Artikel. Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Lesers erweitert und er ist eher bereit im Austausch für das Upgrade die eigene E-Mail-Adresse (und ggf. weitere persönliche Daten) preiszugeben. Wie Content Upgrades in der Praxis funktionieren, erkläre ich hier.

Control Page

Die Kontrollseite ist die Seite, die hinsichtlich ihrer Conversion optimiert werden soll und als Vergleichswert (z.B. für A/B-Tests) unverändert bleibt. (Begriff aus der Landing Page Optimierung).

Conversion

Eine Konversion bezeichnet eine gewünschte, messbare Handlung, die von einem Benutzer durchgeführt wird (z.B. ein Kaufabschluss oder eine Newsletter-Registrierung).

Conversion Rate (CR) Die Konversationsrate bezeichnet das Verhältnis von Besuchern auf Deiner Webseite (Visitors) zu den Besuchern die eine gewünschte Handlung ausführen (z.B. Käufer). Die Conversion Rate dient der Beurteilung der Wirksamkeit von Werbemaßnahmen.

Conversion Funnel (Trichter) beschreibt den Weg (Conversion-Pfad oder Customer Journey) von der Landing Page bis zur Conversion. Dieser wird in der vertikalen Richtung immer schmaler und sollte möglichst kurz gehalten werden.

Die Optimierung der Konversationsrate (Conversionrate Optimization, CRO)  befasst sich mit allen Maßnahmen zur Steigerung der Conversionrate, z.B. Senkung der Absprung-/Abbruch-Rate. Anders ausgedrückt: CRO erhöht bei gleichbleibendem Traffic die Conversionrate.

Conversion Touch Points (CTP) sind die Stellen an denen potentielle Kunden mit Deiner Webseite (bzw. Deinem Unternehmen) in Kontakt treten. An diesen Stellen müssen Handlungsaufforderungen erfolgen um den Interessenten weiter zum nächsten Schritt des Customer Journeys zu leiten.

Als Conversion Tracking wird die Beobachtung jener Maßnahmen bezeichnet, die direkten Einfluss auf den erzielten Umsatz haben.

Cross-Linking

Cross-Linking (dt. „Querverlinkung“) bezeichnet das gegenseitige Verlinken von Webseiten mit dem Ziel die Link Popularität bzw. den PageRank zu steigern. Eine auffallend starke Querverlinkung wird allerdings von Suchmaschinen erkannt und bestraft.

D

Domain Popularity

Unter Domain Popularity, dt. "Domainpopularität", versteht man die Anzahl der Links, die von unterschiedlichen Domains auf eine Webseite verlinken. Je höher diese Anzahl ist, desto besser wird die Webseite von Suchmaschinen bewertet.

Duplicate Content

Von Duplicate Content (dt. "doppelter Inhalt") spricht man, wenn mehrere Webseiten den gleichen Inhalt haben (davon betroffen ist vor allem Text). Das kann sowohl innerhalb einer Domain als auch mehreren der Fall sein.

Ein häufig auftretender Fall von DC ist bei Webseiten zu beobachten, die sowohl mit als auch ohne "www." aufgerufen werden können. Um diesen simplen Fehler zu vermeiden empfiehlt sich eine 301-Weiterleitung über die .htaccess-Datei (Anleitung zur Einrichtung einer 301-Weiterleitung) und die direkte Angabe einer Präferenz in den Google Webmaster Tools.

E

Employer Branding

Kurzdefinition: Employer Branding kennzeichnet den Aufbau und die Pflege von Unternehmen als Arbeitgebermarke (Gabler Wirtschaftslexikon).

Employer Branding hat zum Ziel, Unternehmen als Arbeitgeber positiv hervorzuheben und dadurch für Bewerber attraktiver zu machen. Parallel soll die Bindung zu bestehenden Mitarbeitern gestärkt werden, um diese längerfristig an das Unternehmen zu binden. Letztendlich soll Employer Branding dabei helfen, eine unterscheidbare, authentische und glaubwürdige Arbeitgebermarke auszubilden, die positiv auf die Unternehmensmarke einzahlt.

Evergreen Content

Als "Evergreen" werden im Bezug auf Online-Inhalte solche bezeichnet, die quasi zeitlos sind und dem Nutzer auf Dauer einen Mehrwert bieten. Sie beziehen sich also nicht auf ein bestimmtes Ereignis, einen Trend oder spezifische Daten.

Ein Beispiel wäre mein Twitter Trainingsplan. Er bietet quasi jedem Twitter-Einsteiger hilfreiche Tipps und auch fortgeschrittene Nutzer finden noch den ein oder anderen hilfreichen Beitrag. Hoffe ich... ;-) Auch ein Kompendium wie dieses hier könnte als Evergreen Content bezeichnet werden.

F

Facebook

Facebook ist ein kommerzielles soziales Netzwerk, gegründet 2004 durch Mark Zuckerberg. Mit etwa 995 Mio. registrierten Mitgliedern (Stand August 2012) ist es das größte seiner Art weltweit. „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen“ (offizielles Motto).

Weitere Details zum Unternehmen, wirtschaftlichen Kennzahlen den Funktionen auf www.facebook.com oder http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook


Fanpage
Die Fanseite ist Facebooks „Profil für Unternehmen“. Sie bietet ihnen die Möglichkeiten mit Kunden, Interessierten oder auch künftigen Mitarbeitern zu kommunizieren. Da Fans (mehr oder weniger) freiwillig einer Fanpage folgen steigert das den Wert dieser Zielgruppe.


Facebook Marketing
Das soziale Netzwerk als Marketingkanal zu nutzen ist inzwischen Quasi-Standard. Mittels Facebooks Ads können wie auf Google klassische, zielgruppenspezifische Werbeanzeigen geschaltet werden oder man wählt den Weg über „modernes“ Community Management und baut eine Community auf.


Hilfreiche Links:

Facebook Marketing Strategie-Konzept
Der Nutzen von Facebook im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken

Funnel

Der Funnel wir als Metapher zur Beschreibung jenes Prozesses verwendet, indem neue Besucher zunächst zu Leads werden (d.h. ihre persönlichen Daten preisgeben) und letztendlich zu Käufern konvertiert werden.


Conversion Funnel

Fold

"Above the Fold" (dt. oberhalb des Bruchs) beschreibt den direkten sichtbaren Teil einer Webseite wenn sie im Browserfenster aufgerufen wird. Der restliche, nicht sichtbare, Teil ist "below the fold".


Above the Fold & Below the Fold

H

Hashtag

Ein Hashtag ist die Kombination einer Raute (#) mit einem Wort bzw. einer Wortkombination, z.B. #SocialMedia. Mithilfe von Hashtags lassen sich gekennzeichnete Diskussionen auf Twitter, Facebook und Co. leichter verfolgen.

Twitter war nach IRC die erste "soziale Medium", das Hashtags einführte und dadurch die Verlinkung auf Diskussionen innerhalb von Tweets ermöglichte.

I

Impression

Page Impressions (PI) bezeichnen die Zahl der Seitenaufrufe innerhalb einer Webseite. Im englischen wird häufiger der Begriff Page View (PV) verwendet.

Als Ad Impressions werden einzelne Aufrufe (d.h. das Anzeigen, nicht das Klicken) von Werbemitteln auf einem AdServer bezeichnet.

K

Key Performance Indicator (KPI)

Key Performance Indicators (kurz KPIs, dt. Leistungsindikatoren) sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen die Aufschluss über den Fortschritt bzw. Erfüllungsgrad einer Zielvorgabe geben. Ein KPI ist dabei immer eine Verhältniszahl, die zwei oder mehr Messwerte in Beziehung setzt. Die Definition eines KPIs beinhaltet demnach folgende Schritte:

  1. Zielstellung
  2. Definition eines geeigneten Messwerts
  3. Bestimmung von Kennzahlen (=Verhältnis)
  4. Formulierung eines KPI


Ein Beispiel:

  1. Ziel: Steigerung der mittels Social Media gelösten Kundenanfragen.
  2. Messwert: Zahl der gelösten Kundenanfragen im Zeitraum X (und Y als Vergleichswert).
  3. Kennzahl: Anzahl der gelösten Kundenanfragen im Zeitraum X im Vergleich zur Anzahl gelöster Kundenanfragen im Zeitraum Y
  4. KPI: Steigerung der mittels Social Media gelösten Kundenanfragen um 10%.

Siehe hierzu auch: Social Media Measurement: Die wichtigsten Key Performance Indicators

Klout (Score)

Die Klout Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen, das basierend auf der (quantitativen) Analyse von sozialen Netzwerken ein Rating der Nutzer erstellt. Der ermittelte Klout Score gibt  eine Auskunft darüber, wie einflussreich ein Nutzer ist.

Wie genau Klout funktioniert, liest du dir am besten auf der Klout-Webseite durch.

L

Landingpage

Als Landingpage wird die Seite bezeichnet, auf die der Besucher landet wenn er auf einen (Werbe)Link geklickt hat. Sie dient dazu den Besucher „abzuholen“ und zur Conversion zu führen, d.h. es existiert im Optimalfall ein roter Faden zwischen Nutzerbedürfnis, Werbung und der Landingpage. Startseiten eignen sich daher nicht gut als Landingapge!

Landingpage Optimization (LPO) Ist ein Teil der Conversionrate Optimierung.

Leads

„Ein Lead ist eine Person, die in irgendeiner Form Interesse an unseren Produkten/Dienstleistungen gezeigt hat." – Casten Lange 

Ein Lead beschreibt demnach einen potentiellen Neukunden, der dem Unternehmen freiwillig persönliche Daten zum weiteren Dialog überlässt. Der minimale Datensatz ist die E-Mail-Adresse, in der Regel haben wir allerdings zumindest noch einen Namen dazu.

Eine Klassifizierung dieser Daten findet in der Qualität der vorhandenen Merkmale wieder. Eine vom Kunden übergebene Postadresse kann lediglich für eine Offline-Akquise verwendet werden, wohingegen der Name und eine gültige E-Mail-Adresse vom Kunden, auch für verschiedene Online Leads genutzt werden kann. Abhängig davon, welche Form der Marketingkommunikation ein Unternehmen bevorzugt, wird es sich um unterschiedliche Informationen bemühen.

In diesem Kontext interessant:

Link Juice

Dieser Begriff bezeichnet alle Eigenschaften die mit einem Link von einer Webseite auf die andere übertragen werden (z.B. PageRank, TrustRank und Keywords aus dem Linktext). Je weniger ausgehende Links die verlinkende Webseite hat, desto stärker ist der Link Juice und desto positiver sind die Auswirkungen auf das Ranking der verlinkten Webseite.

Link Popularity

Analog zur Domain Popularity versteht man unter Link Popularity die Anzahl der Links, die auf eine Webseite verlinken. Suchmaschinen bewerten jeden dieser Links als "Empfehlung", sodass die Zahl der externen Links ausschlaggebend für das Ranking in Suchmaschinen ist (Quantitativer Aspekt).

Sergey Brin und Larry Page (Google) entwickelten aus diesem Konzept den PageRank, bei dem Webseiten, die selbst eine hohe Link Populrität haben, größeren Einfluss auf die Gewichtung der verlinkten Seiten nehmen (Qualitativer Aspekt).

 

Long Tail Keywords

Der Begriff Long Tail kann frei als Rattenschwanz übersetzt werden und bezeichnet Suchanfragen aus Keyword-Kombination (mindestens drei Wörter). Sie treten v.a. am unteren Ende des Conversiontrichters auf, wo Interessenten schon relativ klar ist, wonach sie suchen.

Long Tail Keywords

Der Vorteil von Long Tail Keywords ist die mit jedem zusätzlichen Begriff sinkende Konkurrenz bei zunehmender Spezifität und Kaufbereitschaft des Suchenden.

M

Mentoring

Mentoring beschreibt die Weitergabe von Fachwissen einer erfahrenen Person (Mentor) an eine unerfahrene Person (Mentee/Protegé) zum Zweck der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung des Mentees.

Microblogging

Microblogging ist eine Form des Bloggens, bei dem die Blogger Kurznachrichten (meistens SMS-Länge, sprich ca. 140 Zeichen) versenden.

Microsite

Eine Microsite ist eine Webseite die nur aus wenigen Seiten besteht und zu einer größeren (Corporate) Webseite gehört (z.B. für das Samsungs Note).

N

Newsroom

Ein Social Media Newsroom ist quasi die Weiterentwicklung des klassischen Pressebereichs und dient u.a. der Aggregation von Inhalten. Über ihn werden neben Geschäftsberichten und Informationen zum Betreiber auch Bildmaterial, Präsentationen, Audio-, Video- und Blog-Beiträge sowie Updates aus sozialen Netzwerken bereitgestellt. Zudem integriert er die Funktionalität sozialer Medien, sprich das Teilen, Speichern oder Kommentieren von Inhalten und ermöglicht Nutzern den direkten Kontakt zum Betreiber. 

Nähere Informationen bald in meinem neuen Ebook!

P

Personas

Personas sind semi-fiktive, d.h. zum Teil auf Daten basierende, Vorstellungen eines idealen Kunden, die im Laufe der Zeit (mit wachsender Kundenintelligenz) um wohl begründete Vermutungen zu Demografie, Verhaltensmustern, Motivationen und Zielen erweitert werden.


Passende Artikel im Blog:

R

Redaktionsplan (Editorial Calendar)

Der Redaktionsplan dient der Sammlung, Koordinierung und zeitlichen Planung von Inhalten für das Internet. Mithilfe eines solchen Plans können Beiträge über die verschiedenen Kommunikationskanäle koordiniert werden und er

  • dient gleichzeitig der Erfolgskontrolle (wurden alle Artikel rechtzeitig auf den gewählten Plattformen veröffentlicht?),
  • fördert Kreativität (da übergeordnete Themen im Groben bereits definiert sind und man dadurch Freiraum für spezielle Themen gewinnt) und
  • hilft bei der Analyse relevanter Themen (welche Beiträge kamen bei den Lesern besonders gut an?)


Weiterführende Links

Download: Vorlage eines Social Media Redaktionsplans (von sinnwert-media.de)
5 Gründe die für einen Redaktionsplan sprechen

ROI (Return on Investment)

Der Begriff Return on Investment (dt. Anlagenrendite) beschreibt ein Modell zur Messung der Rendite einer Investition (gemessen wird der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital).

Den ROI im Social Media Marketing zu bestimmen ist keine leichte Aufgabe. Es beginnt schon bei der Zieldefinition und der Nominierung der relevanten Kennzahlen (nein, Fanzahlen sind NICHT aussagekräftig!). Im Groben besteht die Erfolgsmessung aus vier Teilaspekten:

  1. Monitoring
  2. Messung
  3. Analyse
  4. Reporting

Weiterführende Links
Erfolgsmessung in sozialen Netzwerken (Deutsches Institut für Marketing)
Literatur: Social Media ROI: Messen Sie den Erfolg Ihrer Marketing-Kampagne

S

Satisfaction Score

Der Satisfaction Score (dt. Zufriedenheitsrate) ist eine Kennzahl aus der Erfolgsmessung im Internet bzw. Social Media und ergibt sich aus dem Vergleich zufriedener Kunden zur Gesamtzahl an Kunden, denen online, bspw. via Social Media, geholfen wurde.

Sentiment

Unter Sentiment (im Deutschen wird synonym häufig der Begriff "Tonalität" verwendet) versteht man die allgemeine Stimmung am Markt.

Im Social Media Measurement bezeichnet der Sentiment-Wert die relative Stimmung innerhalb der Zielgruppe im Hinblick auf ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung und berechnet sich aus dem Verhältnis positiver/neutraler/negativer Erwähnungen zur Summe aller Erwähnungen.

Zur Messung eignen sich professionelle Monitoring-Tools oder direkte Marktumfragen. Hier findest du weitere Informationen zur Bewertung von Social Media Aktivitäten.

Share of Voice

Der Share of Voice ist das Verhältnis von Erwähnungen der eigenen Marke zu allen Erwähnungen thematisch relevanter Begriffe inkl. der Konkurrenz und wird häufig als Leistungsindikator im Social Media Measurement verwendet.

Skimming

Skimming bedeutet übersetzt so viel wie „Abschöpfen“ und hat in Bezug auf das Lesen bzw. Verarbeiten von Texten im Internet nichts mit dem illegalen Abschöpfen von Daten zu tun, wie es bspw. in der Wikipedia-Definition beschrieben wird. Vielmehr gleicht Skimming dem Wort Scannen und bedeutet, die Essenz eines Textes zu verstehen, oder jedes einzelne Wort zu lesen.

Der Begriff wird vor allem dann verwendet, wenn es um die Optimierung von Texten für die Conversion geht.

T

Tausender Kontakt Preis (TKP)

Der TKP ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung und beschreibt den Geldbetrag der eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen (Sichtkontakt) zu erreichen. Im Online-Marketing sind das sogenannte Ad Impressions.

Englisches Pendant: Cost per Mille (CPM)

Troll

Ein Troll ist umgangssprachlich eine Person die in Online-Communities Beiträge postet, die nichts mit dem Thema zu tun haben (Spam) um andere Leser zu provozieren und ihnen eine (emotionale) Reaktion zu entlocken. Sie zielen darauf ab die eigentliche Diskussion zu einem Thema umzuleiten.

Twitter

Twitter ist eine Microblogging-Plattform.

U

Unique Content

Unique Content (dt. "einzigartiger Inhalt") ist ein Begriff aus der Suchmaschinenoptimierung und gilt als Alleinstellungsmerkmal für Webseiten. Suchmaschinen wie Google erkennen doppelte (siehe auch Duplicate Content) oder ähnliche Inhalte im Web und strafen diese ab, d.h. sie entfernen sie aus den Suchergebnissen, sofern sie nicht als solche gekennzeichnet und einen entsprechenden Canonical Link enthalten.

Unique Visitor

Unique Visitor bezeichnet den Besucher auf einer Webseite. Unique Visits ist die Zahl der verschiedenen Besucher (nicht die der Seitenaufrufe und Klicks, die diese verursachen).

Usability

Mit dem Begriff Usability ist die Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit einer Webseite gemeint. Der Ursprung dieses Begriffs liegt im englischen Sprachraum. Die "use" "abilitity" beschreibt die "Fähigkeit, etwas zu nutzen". Hierbei liegt der Fokus auf einer intuitiven und einfachen Bedienung einer technischen Plattform – wie bspw. eine Website, App oder Software. Der Besucher sollte jederzeit wissen, wo er sich gerade befindet und wie er zur gewünschten Information navigieren kann. In diesem Kontext entstanden auch sogenannte Breadcrumb-Navigationen.

Die Qualifizierung der Usability folgt dem Anspruch: Je leichter die Bedienung fällt, desto höher ist die Usability. Eine hohe Usability steigert die Zufriedenheit eines Nutzers und die Bereitschaft, die Erfahrung (Stichwort: User Experience) mit Bekannten und Freunden zu teilen.

User Generated Content

User Generated Content (UGC) bedeutet auf Deutsch "vom Nutzer generierter Inhalt" und beschreibt jenen Content einer Online-Plattform, der nicht vom Betreiber selbst produziert wird. In Blogs sind das zum Beispiel Kommentare der Leser; Video-, Ton-, Bild- oder Bookmarking-Dienste bestehen quasi ausschließlich aus nutzergenerierten Inhalten.

Laut OECD* müssen diese Inhalte jedoch kreative Eigenleistung der Schöpfer sein und außerhalb professioneller Routinen geschehen.

Beim Einsatz von UGC, vor allem als Teil des eigenen Geschäftsmodells gibt es jedoch einiges zu beachten. Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht schreibt dazu in seinem Blog.

*Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.