27.04.2012 von Kommentar schreiben

3 Tipps um im Online-Business erfolgreich selbständig zu sein

Erfolgreich selbständig mit den Tipps vom Profi

Den Traum der Selbständigkeit haben wohl viele die im Online-Business tätig sind, ob nun Webdesigner, Programmierer oder Social Media Marketer. Die meist genannten Gründe für diese „Freiheit“ sind wohl die Flexibilität, die relativ freien Arbeitszeiten und letztendlich auch die Hoffnung auf mehr Geld. Doch diese Freiheit birgt in der Realität auch einige Nachteile: Die Verantwortung und die Arbeitszeit steigen, der Druck (Leistung bringen zu müssen, Kunden zu akquirieren, etc.) wird höher und die Work-Life-Balance geht den Bach runter. Doch irgendwie muss es doch gehen, oder!?

Klar, geht nicht, gibt’s nicht. Doch wie es geht muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich kann im Folgenden jedoch ein paar Tipps geben wie es bei mir (und bei anderen) funktioniert. Zugegeben, ich muss noch nicht von der Selbständigkeit leben, aber folgende Tipps helfen dabei, die typischen Problemfelder von Freiberuflern in den Griff zu bekommen.
 

1. Vertrieb & Marketing

Es ist häufig der Fall, dass Selbständige nur dann anfangen für sich zu werben, wenn sie aktuell keine Aufträge haben. Doch langfristiger Erfolg setzt ein kontinuierliches Marketing auf Basis eines strategischen Konzepts voraus.

  1. Wie sieht meine Zielgruppe aus? Es ist von Vorteil, bestimmte Zielgruppen zu definieren und sich auf diese zu spezialisieren. Auf diese Weise etabliert sich mit der Zeit eine Art „Expertenstatus“ für diese Nische und die Akquisition wird einfacher.
  2. Wie kann ich diese Zielgruppe erreichen? Am einfachsten ist es, Insider nach ihren Gewohnheiten zu befragen. Besuchen sie messen? Auf welchen Webseiten informieren sie sich? Welche Newsletter lesen sie? Aus diesen Informationen entstehen neue Kontaktpunkte und potentielle Ansprechpartner für neue Projekte.
  3. Woher nehme ich die Zeit für Marketing? Viele Freelancer machen den Fehler und verschieben ihr Marketing aufs Wochenende. Besser ist es, es regelmäßig während der Arbeitszeit zu machen (bspw. 1 Stunde pro Woche), sodass kontinuierlich Werbung gemacht wird und der Jojo-Effekt von vielen Aufträgen und keinen Aufträgen ausbleibt.

2. Der Umgang mit Kunden

Die oben als Beispiel erwähnten Berufe sind alle samt Dienstleistungen. Ein Webdesigner verkauft Dienstleitungen, keine Produkte. Entsprechend muss auch der Kontakt zu den Kunden aussehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kunde mit dem Produkt (bspw. dem Design für die neue Unternehmenswebsite) identifizieren kann, steigt, wenn er in den Gestaltungsprozess eingebunden wird anstatt am Ende eine Überraschung zu erleben, die ihm möglicherweise gar nicht zusagt. Kommunikation ist wichtig um Vertrauen aufzubauen, Ehrlichkeit ist die Grundlage für eine persönliche und effektive Zusammenarbeit. Weiß der Kunde woran man arbeitet, kann er eigene Ideen einbringen und ständig Feedback abgeben. Das resultiert zudem in einer sehr guten Kundenbindung, die man auch nach Abschluss eines Projekts aufrechterhalten sollte.

3. Das Gefühl des Kontrollverlusts

Die Kontrolle bzw. den Überblick über das eigene Geschäft zu behalten ist als Selbständiger nicht immer leicht. Hilfreich sind dabei zum einen eine Routine, zum anderen gut strukturierte Aufgabenlisten. Durch Listen behält man nicht nur die Übersicht über die täglich verrichtete Arbeit, sondern auch über generell anstehende Aufgaben. Wichtig dabei ist, wirklich nur eine Liste zu führen und zwar dort, wo man garantiert jeden Tag reinschaut. Manch einer benutzt sein Smartphone, andere Evernote oder Outlook.
 

Paul Boag, Gründer der Webdesign-Agentur Headscape, der zu diesem Thema ein interessantes Video veröffentlicht hat und auf dessen Erfahrungen ich ebenfalls zurückgreife, startet seinen Tag bspw. damit, dass er seine Emails, RSS-Feeds, Social Networks, etc. auf Informationen und Aufgaben prüft, daraus eine Liste erstellt, aus dieser Liste eine Tages-ToDo-Liste extrahiert und sich fortan nicht mehr von diesen Medien ablenken lässt. In „Sprints“ (intensive Arbeitseinheiten von 25 Minuten) arbeitet er an seinen Projekten bevor seinen Tag mit einem Review abschließt, wobei er vor allem seine Liste aktualisiert, dabei abgeschlossene ToDos abhakt und (hoffentlich) Erfolgserlebnisse erlebt.

Wie sieht dein Tag aus? Erkennst Du diese Probleme wieder? Wie hast Du sie gelöst?

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