12.03.2012 von Kommentar schreiben

Du hast keinen Redaktionsplan?! Hier sind 5 Gründe warum Du das ändern musst

Content Planung mit einem Redaktionsplan

Wie sieht eigentlich Dein Netzwerk aus? Enge Freunde? Bekannte? Kollegen oder sogar der Chef?

Das ist gut, denn diejenigen, die ihre Aufgaben und Ziele aufschreiben UND diese auch mit anderen teilen, werden sie eher erreichen als jene die niemandem davon erzählen. Je mehr Personen Du aus Deinem Netzwerk deine Zielsetzung mitteilst,  desto erfolgreicher wirst Du bei der Zielerreichung sein. Oder doch nicht?

Nicht unbedingt, denn nur ein strukturierter Ablaufplan ermöglicht zielgerichtetes Arbeiten. Das gilt nicht nur für persönliche Ziele, sondern, womöglich noch viel mehr, für Marketingaktivitäten im Social Media. Wer seine Inhalte in einem Redaktionsplan koordiniert kann sie leichter auf verschiedenen Plattformen wie Blogs, Facebook, Twitter, Pinterest & Co. verteilen.

Warum sollte ich mir diese Mühe machen?

Nun, ein Redaktionsplan beinhaltet zunächst alle regelmäßig wiederkehrenden Themen innerhalb eines Unternehmens. Am Beispiel eines Fitnessstudios wären das z.B. der Beginn der Sommer- oder Wintersaison, die Weihnachts- oder Silvesterfeier. Datiert ergibt diese Liste dann eine Richtlinie, wann welche Themen relevant werden.
Noch wichtiger ist zu wissen, in welchem Zeitraum die Kunden nach diesen Terminen fragen. Innerhalb dieses Zeitraums findet dann die Aktivität im Social Media statt, um mit Kunden und Interessenten ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich können dann auch weitere interessante Themen oder Termine in den Redaktionsplan aufgenommen werden, bei denen klar ist, dass sie für die Leser interessant sind (bspw. Messe- oder Fortbildungstermine aus der Branche, Inhouse-Aktivitäten, o.Ä.).

Zudem hat ein Redaktionsplan gewisse (psychologische) Vorteile:

  1. Verpflichtung: Füge zu jedem ToDo-Punkt ein Datum hinzu und die wahrscheinlichkeit, dass es erledigt wird steigt.
  2. Planung: Fang groß an und werde immer kleiner (Jahr – Monat – Woche – Tag), so geht der Überblick nicht verloren.
  3. Erfolg: Das Erledigen und (visuelles!) Abhaken ist ein so gutes Gefühl, das will man wiedererleben
  4. Kreativität: Große Themen im Vorhinein festzulegen schafft Freiraum für kreative Themen zwischendrin.
  5. Monitoring / Analyse: Welche Inhalte kommen gut an, welche weniger? Hieraus lassen sich Änderungen für künftige redaktionelle Beiträge ableiten.

Hilfreiche Tipps zur Erstellung eines Redaktionsplans

  • Setz dir Ziele! Fang mit bspw. einem Artikel pro Woche auf jeder Plattform an und steigere dich kontinuierlich (bspw. pro Monat) um 15%.
  • Definiere die Frequenz. Wann schreibst Du, wo schreibst du und wie häufig?
  • Such' dir bestimmte Themen aus! Bestenfalls für jeden Monat eines, sodass noch innerhalb dieses Monats diversifiziert werden kann.
  • Beobachte Trends. Von Pinterest wusste vor Kurzem noch kaum jemand etwas...
  • Vergiss deine Offline-Kampagne nicht, sondern intergriere sie!
  • Nutze Tools um dir die Arbeit zu erleichtern. Bspw. das Wordpress Plugin „edcal“, damit kann die langfristige Planung der redaktionellen Inhalte innerhalb von Wordpress vorgenommen werden.

Wordpress Plugin

Quelle: SEW-Artikel (Englisch)

 

Vielleicht interessiert dich in diesem Zusammenhang auch mein Artikel zum Social Media Redaktionsplan mit weiteren Beispielen und einer Vorlage.

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