06.08.2012 von Kommentar schreiben

5 Ideen um Deinen Web Content zu verbessern

Content Marketing bezieht sich keineswegs nur auf Inhalte im Internet, aber speziell Webseiten und Plattformen im Social Web sind die perfekten Träger. Wer eine vernünftige Content Strategie für seine Webseite konzipiert und realisiert, dem wird es wahrscheinlich auch leichter fallen, diese Strategie auf Offline-Bereiche zu übertragen. Aber was ist eigentlich mit Content gemeint und wie kann man den eigenen Content in seiner Qualität verbessern? Zwei Fragen, die ich in diesem Artikel beantworten möchte…

Mit Content ist in erster Linie nichts anderes gemeint, als sämtliche (im Internet) bereitgestellten Inhalte. Das können Produktinformationen, Details zum Unternehmen oder den Mitarbeitern, Blog-Artikel oder Rich Media wie Bilder, Videos und Präsentationen sein. All diese Inhalte dienen im Optimalfall mindestens einer ökonomischen Zielgröße des Unternehmens und bedürfen, wie klassisches Marketing auch, einer Strategie.

Wie kann ich die Qualität meines Content verbessern?

  1. Weniger ist mehr
    Viele Unternehmen sind anscheinend der Meinung, dass große, umfangreiche Webseiten mehr Verkaufs-/Werbe-Möglichkeiten, besseren Support oder mehr Community-Engagement bedeuten. Aber ist das wirklich so? Dieser ganze Content bringt nur dann wirklich etwas, wenn er entweder der Erreichung von Unternehmenszielen dienlich ist oder die Bedürfnisse der Besucher/Kunden erfüllt. Kleine Webseiten sind in dieser Hinsicht wesentlich einfacher zu pflegen und weniger Content ist quasi gleichbedeutend mit besserer Qualität (weil der Besucher schneller findet was er sucht). Und abgesehen davon: weniger Content heißt weniger Zeit und Kosten für die Erstellung.

  2. Welcher Content ist bereits vorhanden?
    Um sich einen Überblick über bereits vorhandene Inhalte zu verschaffen bietet sich eine Inventur an. Dabei können auf einem Blog bspw. sämtliche Artikel kategorisiert werden, inhaltliche Schwerpunkte notiert und schlussendlich dahingehend geprüft werden, ob sie, wie oben bereits beschrieben, der Zielerreichung dienlich sind oder nicht.

  3. Zuhören
    Bei einer umfassenden Content Strategie müssen sämtliche Verantwortungsbereiche mit einbezogen werden, im Falle eines Blogs also bspw. vom Content Manager über die Redaktion bis hin zu den Technikern und Kreativen. Sie alle haben spezifische Anforderungen die es bei der Gestaltung der Inhalte zu berücksichtigen gilt.
    Ebenso wichtig sind die Besucher/Kunden. Sie wissen was sie wollen, also ist es wichtig auf ihre Bedürfnisse einzugehen und auf sie zu hören, von ihnen zu lernen.

  4. Wer ist für den Content verantwortlich?
    Jedes Unternehmen, ja fast jedes Team hat einen Teamleiter. Beim Content Marketing sollte das nicht anders sein, wird in der Realität aber oft ignoriert. Es gibt Chef-Redakteure, Art Directors und CEOs, wieso also keine Content Directors die für den gesamten (Web) Content eines Unternehmens bzw. einer Webseite verantwortlich sind?

  5. Take Action
    Die beste Strategie ist nutzlos wenn sie nicht realisiert wird. Warum also noch länger warten? Hier sind einige Ideen von Kristina Halvorson (@halvorson) um direkt mit der Content-Aufbereitung zu beginnen:
    1. Frag Deinen Boss nach Schwachstellen der Webseite (mit welchen Seiten hat er/sie die meisten Probleme?) und sprecht dann über mögliche Lösungsansätze.
    2. Mach‘ Dir Gedanken über die Inhalte – welchen Zweck erfüllen sie, wem gehören sie, wer erstellt sie, für wen sind sie, etc.?
    3. Stelle Fragen und hör gut zu, vor allem bei Kollegen und Kunden. Eine gute Vertrauensbasis verbessert das Verhältnis und bildet die Grundlage zielgerichtete Inhalte.

 

Falls Du noch tiefer in das Thema Content Marketing eintauchen willst, Dir aber noch der passende Guide fehlt, kann ich dir Halvorsons Buch „Content Strategy for the Web“ empfehlen. Sie behandelt dort typische Probleme des Content Mangements und deren Lösungsansätze, beschreibt Methoden zur Content Kreation, Aufbereitung und Analyse und gibt hilfreiche Tipps zur Strategieplanung und Erfolgskontrolle.

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