31.07.2012 von Kommentar schreiben

7 Tipps für bessere Blog-Artikel

Was unterscheidet eigentlich gute Artikel von schlechten? Die Persönlichkeit und Individualität eines Blogs bzw. des Bloggers spielen bei dieser Unterscheidung eine wichtige Rolle, haben jedoch hinsichtlich der geschriebenen Sprache einige Einschränkungen. Hierbei ist vor allem die Definition des „persönlichen Stils“ entscheidend, denn der eigene Stil ist keine Entschuldigung für Rechtschreibfehler, viel zu lange Absätze und Fachtermini die nicht jeder Leser versteht. Es gibt daher ein paar Aspekte, die jeder Blogger beherzigen sollte, um seinen Besuchern das Lesen zu erleichtern:

 

  1. Keep it Simple. Deine Leser haben wahrscheinlich nicht immer viel Zeit um lange Beiträge zu lesen. Mach ihnen also direkt klar um was es geht, was sie davon haben und was sie dafür tun müssen.

  2. Struktur – Auch kurze Blogposts sollten strukturiert werden. Dazu gehört eine Einleitung mit einführenden Worten zum Inhalt, gut gekennzeichnete Abschnitte (Subheadlines nutzen) und eine abschließende Zusammenfassung und Call to Action.

  3. Lesbarkeit – Kurze Sätze und Absätze, Hervorhebung wichtiger Elemente durch Fettschrift oder Unterstreichung erleichtern das Scannen von Texten. Auch Nummerierungen wie diese helfen deinem Leser bei der Orientierung.

  4. Kein Jargon – Fachbegriffe, technische Bezeichnungen oder Eigennamen von speziellen Programmen oder Branchen erschweren „fremden“ Besuchern das Lesen. Es ist ratsam komplett auf solche Begriffe zu verzichten (oder sie wenigstens zu erläutern) und in einfachen Sätzen zu schreiben.

  5. Rechtschreibung – Korrekturlesen ist auch beim Bloggen wichtig. Fehler fallen auf und bleiben im Gedächtnis der Leser. Darauf spielt auch das Sprichwort „Der erste Entwurf ist immer Mist“ an. Eine Korrektur, Umschreiben, Umdenken, Umstrukturieren verbessert so gut wie immer die Qualität eines Artikels.

  6. Bring es auf den Punkt – Schreib‘ nicht großartig um den heißen Brei herum, so etwas funktioniert nur in der Schule… Blogleser haben nicht die Zeit und Muße um sich durch zähe Artikel zu beißen nur um im letzten Abschnitt endlich das zu finden was sie suchen.

  7. Keine Füllwörter – Füllwörter dehnen zwar einen Artikel aus, bringen aber letztendlich nichts. (Oder anders ausgedrückt: Füllwörter bringen nichts.)

 

Dieser Artikel ist an die 20 Principles of Good Writing angelehnt, ich habe jedoch die Vorschläge von Lawrence Creaghan beherzigt und das Wichtigste zusammengefasst, gekürzt, umgeschrieben und auf den Punkt gebracht. Allerdings habe ich gleichzeitig auf Beispiele verzichtet. Du findest sie im ursprünglichen Beitrag.

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