27.07.2013 von Kommentare: 14

Blog Artikel veröffentlichen: Alles über Frequenz und Qualität

Blog Artikel schreiben und veröffentlichen

Stell dir vor du schaust montagmorgens noch halb verschlafen in deinen Redaktionsplan und siehst schon wieder die Meldung, dass es heute an der Zeit ist einen Artikel zu veröffentlichen. An sich sollte das kein Problem sein (zumindest bei guter Vorarbeit) aber irgendwie überrumpelt diese Meldung auch mich immer wieder aufs Neue…

Also wie oft sollte ich eigentlich bloggen? Wie viele Artikel pro Woche sind sinnvoll und wie lange müssen sie sein?

Die kürzeste Antwort könnte sein „so oft wie möglich, solange du deinen Lesern einen Mehrwert bietest“. Die Länge und im Grunde auch die Frequenz richten sich also nach den Interessen der Leser und der Qualität der Artikel.

Erfahre in diesem Artikel die Vor- und Nachteile beider Aspekte hinsichtlich ihrer Quantität und beantworte für dich selbst die Frage nach der optimalen Balance zwischen Artikellänge und Posting-Frequenz.

 

Vorteile von mehreren Blog Posts pro Woche

  • Je öfter du Artikel veröffentlichst, desto schneller gewöhnst du dich ans Schreiben und es fällt dir mit der Zeit immer leichter.
  • Je öfter du Artikel veröffentlichst, desto schneller gewöhnen sich deine Leser an die Frequenz und schauen regelmäßiger bei dir vorbei.
  • Regelmäßigkeit ist ein Zeichen von Professionalität, wodurch du das Image des „Hobby-Bloggers“ verlierst und das Vertrauen deiner Leser gewinnst.
  • Regelmäßigkeit lehrt Suchmaschinen deine Seite häufiger zu crawlen, sodass deine Artikel schneller indiziert und über die Suche gefunden werden.
  • Du kannst du aktuelle Themen schneller aufgreifen und in die Diskussionen einsteigen.

 

Nachteile

  • Die Länge und möglicherweise auch die Qualität der Artikel lassen nach, weil du dich nicht so intensiv mit den Artikeln beschäftigen kannst.
  • Die Artikel gehen aus demselben Grund nicht in die Tiefe und kratzen nur an der Oberfläche eines Themas.
  • Tägliche Posts werden womöglich als Spam wahrgenommen (z.B. durch Email-Benachrichtigungen bei neuen Posts) und Leser wenden sich von deinem Blog ab.
  • Trotz des höheren Traffics nimmt die Bounce Rate zu und die Zeit, die Leser auf deiner Seite verbringen (und damit interagieren), nimmt ab.

 

Der Selbsttest

Frequenz und Länge hängen wie gesagt von dir und deinen Lesern ab, also stell dir doch mal folgende Fragen bevor du diesbezüglich irgendeine (falsche) Entscheidung triffst.

  • Wie viel Zeit kann ich in neue Artikel investieren (dazu gehören z.B. Recherche, Schreiben, Veröffentlichen, Bewerben, Kommentieren, etc.)?

  • Wie viele Themen kann/möchte ich in meinem Blog behandeln? Gibt es einen Schwerpunkt innerhalb dieser Themen oder kann ich sogar welche streichen?

  • Möchte ich Gastautoren einladen um die Menge an Content zu erhöhen? Welche Konsequenzen hat das für meinen Blog und mich als Herausgeber? Soll ich meinen Blog dauerhaft zu einem Multi-Author Blog konvertieren, damit Leser von noch mehr Artikeln profitieren, oder haben sie gar keine Zeit so viele Artikel zu lesen?

 

Deine Antworten auf diese Fragen beantworten dir dann die Eingangsfrage, wie oft du neue Artikel veröffentlichen solltest.

 

Und der ein oder andere hat es vielleicht schon gemerkt – auch hier bei toushenne ist die Frequenz ein wenig gesunken…

 

Warum ich nur noch 1-2 Mal pro Woche schreibe

Mir ist der Blog sehr ans Herz gewachsen und ich schreibe aus Leidenschaft, um Erfahrungen zu reflektieren und Gelerntes umzusetzen. Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass ein Blog wenig Sinn ergibt, wenn ihn niemand liest.


Wo ist das Problem fragst du dich?


Ich lege viel Wert auf Qualität. Und Qualität braucht Zeit. Ein Artikel will gut recherchiert sein, so ausführlich wie nötig geschrieben und mit einer persönlichen, auf den Leser zugeschnittenen Note perfektioniert werden.

Wie Michael Brenner (seinerseits erfahrener Blogger und Mitbegründer von Business 2 Community) so schön sagte:

“A good blog is defined by helpful, thoughtful and creative content, plain and simple. I also think a blog needs to be more personable than formulaic. There has to be some ranting and raving to balance out the helpful list posts."


Um das zu gewährleisten investiere ich künftig lieber mehr Zeit in einzelne Artikel um ein Thema gründlich zu verarbeiten, anstatt einfach nur Trends anzureißen, auf bestimmte Sachverhalte aufmerksam zu machen oder ein paar Tipps zum Besten zu geben. Das machen schon viele andere Blogs… ich finde du hast mehr verdient.

Und die „restlichen Tage“ der Woche können wir nutzen, um uns gegenseitig über Social Media & Blogs, Marketing und Webdesign auszutauschen. Die Kommentar-Funktion ist hier schon fast eingestaubt, da würde ich mich doch sehr über rege Diskussionen freuen!

 

Sport Special

Bloggen hat eine entscheidende Gemeinsamkeit mit dem Sport: Nur wer kontinuierlich Zeit und Energie investiert hat Erfolg. Wer sich also gut organisiert (z.B. mithilfe eines Redaktionsplans) und bspw. die Mitarbeiter als Autoren involviert, kann regelmäßig Artikel veröffentlichen und dadurch langfristige Ziele verfolgen.

 

Ähnliche Beiträge in anderen Blogs:
High or Low – Which Posting Frequency Works Best?
13 Content Marketing Tips from the Experts: How to Write a Great Blog

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Jan Pötzscher

Na da will ich den Staub doch mal ein klein wenig vom Kommentarfeld pusten und ein paar Sätze hinterlassen :-)

Bei mir ist es ähnlich - ich versuche mind. 1 Post pro Woche zu bringen. Manchmal sind es auch zwei oder drei, wobei die Frequenz ganz stark vom Geschehen im Netz abhängig ist. Ich versuche immer, aktuelle Meme einzubeziehen und da gibt es nicht jede Woche etwas, dass sich verarbeiten lässt. Einen Wochenrückblick habe ich auch schon einmal versucht - der kam 6 Interaktionen nur mittelprächtig an. Als Blogger übers Bloggen zu schreiben hat immer etwas für sich, so wie ein Facebook Page Admin auch mal über Facebook schreiben sollte, um die Nutzer bei Laune zu halten :-)

Es ist schwer, sich immer wieder auf neue Ideen zu stürzen, wenn man sich und seinen Blog thematisch zu stark eingeengt hat. Ich habe mir daher die Leitplanke etwas weiter gesetzt und das hilft mir in newsarmen Zeit, doch noch sinnvolle Beiträge zu verfassen :-)

VG Jan

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Klasse, danke Jan für deine Rückmeldung! Das klingt als würdest du relativ "spontan" schreiben?

Ich nutze einen ganz einfachen Redaktionsplan um grob zu planen, sodass ich, falls es doch mal zeitlich enger wird (schließlich versuche ich einen festen Rhythmus einzuhalten), schon genug Ideen samt Ansätzen gesammelt habe um direkt loszuschreiben. Bisher klappts ganz gut ;-)

Kommentator

Kommentar von Jan Pötzscher

ja ich schreibe in meinem privaten Blog immer relativ spontan. Es kann aber auch mal passieren, dass ich mehrere Ideen auf einmal habe - dann lege ich mir die Beiträge auch ein wenig auf Halde :)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ist vielleicht Geschmackssache, aber wieso nutzt du keinen Redaktionsplan? Seit ich mir einen ganz einfachen zusammengebastelt habe kann ich mich voll aufs Schreiben konzentrieren immer wenn mir danach ist. Ohne vorher Ideen finden zu müssen. Alles viel entspannter so ;-)

Kommentator

Kommentar von Urs E. Gattiker

Lieber Robert
Ein interessanter Eintrag ist das. Ich wollte auch noch ein paar Sätze dazu schreiben.

1. Wieviel man schreib hängt von der Zeit ab. Es braucht Ausdauer :-)
2. Welche Art von Beiträge schreibe ich? Wenn es solche sind in welche ich Links zu weiteren Informationen einbaue, dauert es ein wenig länger als wenn ich nur meine Gedanken 'zu Papiere' führe.
3. Die Zielgruppe hat vielleicht keine Zeit. Ich habe Kunden und vor allem Manager die meinen Blog lesen, die haben meistens keine Zeit mehr als einen Beitrag pro Woche (ich schreibe alle 2 Wochen) zu lesen. Jedenfalls zeigt dies unsere Analyse und das direkte Feedback welches ich bekommen habe.

Wie Du Dir denken kannst, bin ich der Meinung das die Antworten zu den obigen 3 Punkten davon abhängt welches Zielpublikum wir ansprechen wollen.
Danke für diesen interessanten Beitrag
Urs @CyTRAP

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke für deinen Kommentar, Urs.

Ich stimme dir zu, dass die Antworten auf die Fragen von der Zielgruppen abhängen. Danke für deine Insights, das sind wichtige Erkenntnisse, die sich wohl jeder Blogger wünscht ;-)

Kommentator

Kommentar von Ralph Scholze

Hallo Robert,

erst heute kam ich durch einen Deiner Tweets auf Deinen Blogartikel. Diesen finde ich sehr gut. Er stellt die Vorteile und Nachteile bzgl. der Häufigkeit eines Blogartikels gegenüber. Zusätzlich sind die Kommentare sehr anregend. Ein Thema, was klare Entscheidungen verlangt.

Selbst blogge ich. Wohlwissend, dass nicht jeder einzelne Blogartikel die selbe Aufmerksamkeit bekommt, will ich mich ja selbst mit meinen Thema auseinander setzen. Und Social Media ist sehr schnelllebig ;) Dabei konzentriere ich mich schon auf die beiden Netzwerke Twitter und Google+. Hinzu kommt noch das Blog. Meine beiden anderen Themata Strategie und Monitoring gar nicht erwähnt. Zusammengenommen kommt pro Woche mehr als nur 1 Blogartikel raus, wenn mein Terminkalender dies genehmigt ;)

Viele Grüße, Ralph

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Ralph, danke für deine Einschätzung!

Mehr als ein Artikel pro Woche ist gut - so wie ich das sehe, veröffentlichst du fast täglich einen Artikel ;-) Ich denke es geht selten um die Themenfindung oder Ideen für Artikel, sondern eher um den Zeitaufwand. Hier macht es wohl auch einen großen Unterschied aus, ob man hauptberuflich bloggt (damit meine ich auch Autoren, Coaches, etc.) oder eben nur nebenberuflich / als Hobby.

Solange die Motivation zum Bloggen und die Qualität der Beiträge dieselbe ist (darüber auch mein neuster Blogartikel: Kontinuität im Bloggen - Nur die Routine führt zum Erfolg), ist die Publishing-Frequenz meiner Meinung nach nicht ausschlaggebend.

Kommentator

Kommentar von Michi Leesch

Hallo Robert,

wie immer ein schöner Artikel mit tollen Tipps. Bin auch am überlegen wie oft man einen Beitrag veröffentlichen soll, gerade wenn der Blog noch neu ist.

Ein gut recherchierter Artikel dauert nunmal seine Zeit von daher meiner Meinung nach nur ca. 2 Posts die Woche diese dafür gründlich und länger gehalten. Die Zeit zwischen den Posts versuche ich mit kurzen Meldungen oder mit meinen Linktipps oder mit Interviews und Buchrezensionen zu überbrücken.

Und wenn man täglich einen Post veröffentlicht gehen einem möglicherweise bald die Themen aus :)

Gruß
Michi

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Michi, ich freu mich über deinen Kommentar, schön dich hier zu sehen!

2x pro Woche finde ich auch super und die Tage dazwischen sind z.B. mit Kommentaren oder wie du schon sagst anderen Meldungen leicht zu füllen. Es muss ja auch nicht jeden Tag was im Blog passieren, die Diskussionen können auch auf anderen Plattformen stattfinden...

 

PS: Ideen sollten dir eigentlich nicht ausgehen, nur die Zeit um sie alle zu verwirklichen ;-)

Kommentator

Kommentar von Markus Dunkel

Ich bin durch einen Tweet auf deinen Blog aufmerksam geworden und finde deinen Artikel sehr hilfreich, vor allem für Hobbyblogger wie ich es zur Zeit noch bin.

Aktuell blogge ich eigentlich nur so wie ich Lust habe, also mal mehr und mal weniger.

Um meinen Blog in Zukunft ein wenig professioneller aufzuziehen, suche ich aktuell nach hilfreichen Blogbeiträgen in anderen Blogs um zu erfahren wie andere ihre Zeit, Recherchen etc. nutzen und durchführen.

Gruß Markus

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Michael, schön dass du hier bist! Ich hoffe du wirst/wurdest fündig.

Aus Spaß zu bloggen ist nichts schlechtes, aber auch ich bin immer darum bemüht professioneller zu werden. Schreiben kann man darüber natürlich Bände, aber letztendlich muss jeder für sich rausfinden wie es am besten klappt. Der Spagat zwischen dem eigenen Zeitaufwand und den Erwartungen der Nutzer ist eben nicht leicht ;-)

Kommentator

Kommentar von Stephanie Wagner

Hallo Robert,

bin heute erst durch einen Tweet von Michael Firnkes auf deinen Artikel aufmerksam geworden. Fabelhaftes Thema!

Ich blogge erst seit ca. 8 Wochen: Vorwiegend rund um den Bereich Unternehmenskommunikation, aber auch - einfach weil's Spaß macht - ab und zu über "Hamburg, meine Perle". Die Frequenz pendelt sich derzeit im Schnitt bei nur einem Artikel pro Woche ein: Es mangelt mir nie an Ideen und relevanten Themen, aber oft an Zeit - die Projekte meiner Kunden stehen nun mal ganz oben auf der Liste, Redaktionsplan hin oder her. Leerlaufzeiten, in denen ich Artikel "auf Vorrat" schreiben könnte, habe ich momentan (gottseidank) nicht. ;)

Es ist genau, wie du sagst: Ein Artikel sollte gut recherchiert sein, nicht nur an der Oberfläche kratzen und "mit einer persönlichen, auf den Leser zugeschnittenen Note perfektioniert werden". So sehr, wie ich das Bloggen inzwischen liebe und mich auch die ganze Blogosphäre immer mehr begeistert: Wenn ich diese Grundvoraussetzungen für einen Artikel aus Zeitgründen nicht erfüllen kann - dann gibt's manchmal auch gar keinen (so wie diese Woche ;)).

Ich nutze seit kurzem Twitter, ebenfalls mit wachsender Begeisterung: Das ist perfekt für den Austausch zwischendurch und lindert das schlechte Gewissen.

Schöne Grüße, Steffi

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Stephanie, willkommen in der Blog-Szene!

Klingt so, also würdest du es genau richtig machen. So wie Michi Leesch in seinem Kommentar schon gesagt hat, muss nicht immer ein Blog-Artikel die Grundlage des Dialogs sein. Ein Tweet, ein Statusupdate oder eine Nachricht auf Google+ eignen sich hervorragend, um Tage zwischen zwei Blogposts zu "überbrücken".

Und das Problem mit der Zeit... naja, schwer zu ändern ;-) Muss ja auch nicht, solang du dein Konzept hast und deinen Leser nichts versprichst, was du nicht halten kannst.

Kommentator

Kommentar von Stephanie Wagner

...ein wichtiges PS zu meinem Kommentar:
Ich will unbedingt noch das böse Wort "Leerlaufzeiten" relativieren -
natürlich schreibt man Blogartikel "auf Vorrat" nicht nur dann, wenn man "Leerlauf", sprich: nichts anderes zu tun hat!!! :)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ich glaube, das hätte dir jetzt auch niemand übel genommen ;-)

Kommentator

Kommentar von Horst Schulte

Interessanter Beitrag. Vielen Dank dafür. Ich habe in den letzten fast 10 Jahren mein Blogverhalten bzw. die Frequenz meiner Artikel nicht wesentlich verändert. Im letzten Monat habe ich nur 19 Beiträge veröffentlicht. Sonst können es auch schon mal 50 oder mehr sein. Da ergibt sich die Frage nach dem Mehrwert für die Leser. Wenn es darum ginge, müsste ich wohl eigentlich längst mit dem Bloggen aufgehört haben. :-) Ich veröffentliche meine Meinung zu diesem oder jenem aktuellen Thema. An Meinungen sind vermutlich nicht so viele Leute interessiert :-)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Oh, NUR 19 Beiträge im letzten Monat? Was ging denn da schief? :P

Was mich jetzt interessiert ist natürlich der Einfluss der Frequenz auf deine Besucherzahlen. Sind die bei geringerer Frequenz ebenfalls zurückgegangen? Wie sieht es mit anderen Metriken wie Bounce Rate, Click Through Rate oder Time on Site aus? Kannst du Korrelationen feststellen und auf die Publikationsfrequenz zurückführen?

Kommentator

Kommentar von Phuong

Danke Robert,

dein Artikel kam jetzt zur richtigen Zeit. Ich muss mich auch erst noch daran gewöhnen, dass ich bei den Beiträgen für meine Leser dran bleiben muss. 2 Artikel pro Woche sollten bei mir drin sein.

Beste Grüße
Phuong

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Phuong, gern geschehen, ich freu mich über deinen Kommentar! :-)

Kommentator

Kommentar von Ralph

Hallo Robert,

auch wenn Du Deinen Artikel bereits schon 2013 publiziertest, so hat der Inhalt für mich immer noch Relevanz. Persönlich habe ich noch keine "alltägliche" Routine für die Anzahl der Artikel pro Woche. Da ich vorwiegend über Twitter schreibe, habe ich teilweise zu viele Neuigkeiten auf einmal über diese Social-Media-Plattform. Wie Du weißt, schreibe ich auch noch über das Bloggen. Somit habe ich genügend Stoff zum Schreiben, aber zu wenig Zeit.

Dir einen schönen Sonntag wünschend

Ralph

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ja Ralph, ich kann dein "Problem" sehr gut nachvollziehen. Ich glaube mittlerweile, dass die Frequenz zwar ein Erfolgskriterium ist, nicht aber ausschlaggebend für die Qualität oder den absoluten Mehrwert den Leser durch einen Blog gewinnen. Ich selbst hab (oder sagen wir hätte) so viel zu tun, dass ich schon überlege die Frequenz zu verringern. Wie sich das wohl auf die Besucherzahlen auswirken würde...?

Kommentator

Kommentar von Ralph

Probiere es aus und berichtete darüber, Robert ;)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ich werd's erstmal gut vorbereiten, unter anderem weil das damit auch mein Ende bei den Ironbloggern bedeuten würde. Ohne Ankündigung und Begründung geht da also gar nichts, das bin ich meinen Lesern schuldig ;-)

Kommentator

Kommentar von Richard Fluehmann

Ich hab bis jetzt einen Blogbeitrag geschrieben ... EINEN !

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Gratulation, Richard, mit einem geht es los. :-) Darauf folgt der zweite, und der dritte. Du bestimmst das Tempo! :-)

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hi Robert,

Das Thema beherrscht meinen Alltag zur Zeit gewaltig, da ich mir das Ziel gesetzt habe 6 Artikel die Woche zu veröffentlichen. OK, ein Artikel davon ist im Grunde eine Linksammlung und einfach gehalten - das reduziert die Schreibarbeit. Es bleiben aber 5 relativ aufwändige Artikel übrig.

Den strengen Plan habe ich mir übrigens selbst verordnet, um das Blog schnell bekannt zu machen, auch aus SEO-Gründen. Natürlich versuche ich, den Inhalt stets qualitativ hochwertig zu halten. bis jetzt gelingt der Spagat, würde ich sagen.

Viele Grüße,
Daniel

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Daniel,

wenn es so viel gibt, worüber du schreiben kannst und das deine Leser interessiert, dann mach das. :-) Es ist gerade in der Anfangszeit wichtig, eine kritische Masse – sprich Anzahl – an Blogartikeln zu erreichen (grob in Hunderterschritten gerechnet), um überhaupt SEO-Effekte zu merken. Schau dir aber immer die Zahlen an und entscheide, ob sich diese hohe Frequenz auch bezahlt macht, oder ob du vielleicht dein Pulver zu schnell verschießt.

Viele Grüße,
Robert

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