18.11.2012 von Kommentare: 4

Blog Post SEO - 7 Tipps zur Optimierung

Blog Post SEO - Tipps zur Optimierung

Was bringt eigentlich eine Website die niemand besucht? Zwar mag das primäre Ziel eines Blogs nicht das Ranking auf Suchseiten sein sondern das Bereitstellen interessanter Inhalte, aber wenn die Artikel über Suchmaschinen nicht auffindbar sind hast weder Du als Blogger etwas davon noch der Suchende.

Damit Deine Blog Posts also künftig gefunden werden helfen dir diese sieben SEO Tipps bei der Optimierung, darunter Tipps zu Keywords, Überschriften, Google Authorship, Permalinks, Rich Media, Links und Meta-Daten.

 

Tipps zur Blog Post Optimierung

Wordpress-Nutzer verlassen sich beim Thema SEO oft nur auf gängige SEO Plugins, dabei gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Das gilt natürlich auch für alle anderen die kein Wordpress nutzen...

  1. Keywords
    Artikel werden zwar nicht für Suchmaschinen geschrieben, es schadet aber auch nicht sie dahingehend zu optimieren, damit sie im Umkehrschluss auch von Interessierten gefunden werden können. Das bedeutet vor allem relevante Keywords zu verwenden, sodass Bots den Artikel kategorisieren können. Aber man muss es nicht übertreiben, denn eine perfekte Keyword Density gibt es nicht wirklich...

    Hilfreiches Tool: Google AdWords Keyword Tool

  2. Überschriften
    Die Seiten- & Artikel-Überschriften (in SEO-Sprache die head- & title tags)sind die wichtigsten Teile eines Artikels, weil sie letztendlich auch die Linktexte in Suchergebnisse werden, so wie das hier im Beispiel der Fall ist mit der Überschrift "7 Tipps für bessere Blog-Artikel":

    Blog Post Rich Snippet in SERPs

    Was bei Wordpress oft automatisch passiert ist ein Page Title in der Form

    Blog Titel - Blog Post Headline

    was allerdings SEO-technisch absolut ungünstig ist. Hier ist der Griff zu Plugins unbedingt notwendig um entweder die Reihenfolge zu ändern (so wie es mein CMS automatisch anordnet) oder gar individuelle Page- bzw. Post Titles anzugeben. Der Vorteil davon ist, dass Du direkt zwei verschiedene Varianten des Keywords nutzen kannst.

    Ein Beispiel:
    Wenn die Headline meines Artikels "Blog Post SEO - 6 Tipps für die Artikel-Optimierung" lautet wäre die Alternative für den Seitentitel "Blog Artikel Optimierung: 6 SEO Tipps".

  3. Authorship Markup
    Wie auch im oberen Bild erkennbar tauchen einige Artikel mit Profilbildern der Autoren auf. Das liegt am Google Authorship Markup, dem kleinen "rel=author" HTML-Tag, der Hyperlinks hinzugefügt wird. Über die Verknüpfung der Blog Artikel mit dem persönlichen Google+ Profil wird man so als Autor eines Artikel anerkannt. Mehr Informationen zum Authorship-Setup findest Du bei KISSmetrics.

  4. Artikel URLs (Permalinks)
    Suchmaschinen nutzen neben dem Titel auch den URL als Indikator für Seiteninhalte, es lohnt sich daher in entsprechend anzupassen (d.h. mit Keywords zu versehen und meistens auch zu kürzen).

  5. Bilder & Videos
    Einmalige oder herausragende Bilder prägen sich bei Besuchern schnell ein. Verwende das wichtigste Keyword auch im Dateinamen deiner Bilder und Videos als zusätzliche Maßnahme um per Suchmaschine gefunden zu werden. Ebenso sollte das Keyword im alt-Tag und description-Tag des Quellcodes vorkommen und falls du sowas benutzt, auch in der Bildunterschrift.

  6. Externe & Interne Verlinkung
    Ankertexte von Links sind starke SEO-Faktoren, sowohl bei internen als auch externen Verlinkungen. Wenn ich bspw. von dieser Seite aus einen anderen Artikel des Blogs mit dem Ankertext "XY" verlinke, verbessert sich das Ranking des verlinkten Artikels hinsichtlich des verwendeten Keywords XY. Es macht also durchaus Sinn, viele interne Links zu setzen, sofern sie thematisch passen und für den Leser interessant sind!

    Vergiss in diesem Zusammenhang auch nicht dir "kostenlose Backlinks" von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+ & Co. zu sichern. Je aktiver Du dort bist und je größer Deine Community ist, desto stärker zählen diese Backlinks beim Ranking. Hierzu gibt es ein ganz interessantes Podcast von Matt Cutts auf YouTube.

  7. Meta-Daten
    Nun, der "meta keywords"-Tag hat seine Bedeutung inzwischen quasi komplett eingebüßt und kann vernachlässigt werden. Nicht jedoch der "meta description"-Tag der möglichweise als Text-Snippet (siehe Abbilung oben) in den Suchergebnissen auftaucht.


Fazit

SEO ist gut, aber guter Content ist noch besser. Artikel werden nicht für Bots geschrieben, sondern für Deine Leser. Sie erwarten interessante Artikel zu relevanten Themen und keine unleserlichen, mit Keywords vollgestopften Blog Posts. Also: optimieren ist ok, aber bitte nicht übertreiben!

Und jetzt bist Du dran! Optimierst Du deine Blog Posts? Nutzt du SEO Plugins zum Anpassen deiner Blogartikel oder verzichtest du komplett darauf?

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Jan Pötzscher

schön die Basics auf den Punkt zusammengefasst, Robert!

Da will ich doch auch mal etwas OffPage-Optimierung betreiben und auf einen Beitrag im queo-Blog verweisen, indem mein Kollege das 1x1 des Bloggens zusammengefasst hat :-)
http://www.queo-blog.com/2012/04/das-1x1-des-bloggens/

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke für die Ergänzung, Jan! Ist eine sehr schöne Übersicht was dein Kollege da geleistet hat, gefällt mir ;-)

Kommentator

Kommentar von Simon

Fehlt nicht das Wichtigste? Guter Content der engagiert und Bilder enthält. Dies ist gerade viel wichtiger. Der Rest ist nur das Fine-Tuning.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Bilder sind drin (Punkt 5) und guter Content ist ja so gesehen die Ausgangsbasis, sprich das, was wir optimieren wollen. Oder? ;-)

Kommentator

Kommentar von Volkan Civelek

Hallo Robert

Mich würde aus Deiner Sicht thematisch ein wichtiger Punkt interessieren:

Wenn ich nun 10 Artikel schreibe und mein Keyword wäre SEO, gilt das als Keywordspaming wenn ich in jedem einzelnen Artikel das Wort SEO ca- 3-5 % Mal anwende?
Also sollte in jedem Artikel die Keyworddichte vorhanden sein, oder ist das auch kontraproduktiv? Oder sollte man mit der steigenden Anzahl an Artikeln die Keywords nicht mehr in solch einer stärke einbringen?

Herzliche Grüß
Volkan

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Volkan,

aus meiner Sicht würde ich gar nicht auf die Keyworddichte achten. 3% sind schon fast das Limit, aber letztendlich entscheidet der Leser, ob es Keyword-Spam ist oder nicht. Solange sich ein Text natürlich liest, wird es dem Leser nicht negativ auffallen. Dazu stehen dir schließlich alternative und verwandte Begriffe zur Verfügung, etwa Suchmaschinenoptimierung, Search Ranking, Suchmaschinenranking etc.

Außerdem macht es wahrscheinlich mehr Sinn, dich auf einen Hauptartikel zu konzentrieren zu deinem Keyword und mittels weiterer Artikel eine thematisch unterstützende interne Linkstruktur aufzubauen.

Vielleicht hilft der ja auch der OnPage Topic SEO Guide von Moz (ein Klick aufs Bild führt dich zum vollständigen Guide):

OnPage Topic SEO

Kommentator

Kommentar von Volkan

Hallo Robert

Ich danke Dir sehr, für Deinen Beitrag und den Tipp. Natürlich sind noch einige Fragezeichen zu dem Inhalt. Natürlich denke ich mit auch: wer das löst, der hat das Geheimnis von Google gelüftet ;-))

Auch meinen Glückwunsch an die tollen Beiträge. Es gibt soooo viele Seiten im Internet, dass man natürlich kaum mehr unterscheiden kann, welche man nun studieren sollte und welche nicht. Letztendlich und zum Glück kommen immer wieder dieselben Themen auf den Tisch. Das macht die Suche nach dem eigenen Fragenkatalog etwas leichter.

Herzliche Grüße
Volkan

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Volkan,

ich denke das Thema SEO steht immer in Zusammenhang mit offenen Fragen und Googles Geheimnis werden wir so schnell auch nicht lüften, sie tun schließlich alles um unberechenbar zu bleiben ;-)

Danke für den Kommentar, wenn du mir deine offenen Fragen stellen magst kann ich gerne schauen, welche ich dir davon beantworten kann.

Viele Grüße,
Robert

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