01.12.2014 von Kommentare: 2

Das ideale Bildformat um die Wirksamkeit deiner Social Media Beiträge zu maximieren

Das ideale Social Media Bildformat

Bilder in Social Media Beiträgen steigern die Klick- und Interaktionsrate.

Wie wir gelernt haben funktioniert visueller Content generell besser als reine Textinhalte.

Doch uns Marketer stellt diese Tatsache vor ein Problem, denn wir müssen uns etwa für jeden neuen Blogbeitrag nicht nur um ein Beitragsbild kümmern, sondern es auch für die Verbreitung auf unterschiedlichen Plattformen vorbereiten.

Augenscheinlich erfordert jedes Netzwerk sein eigenes Format, aber ist das wirklich so?

Da du die Headline gelesen hast wirst du jetzt wahrscheinlich direkt nein sagen, aber weißt du auch wieso?

Kennst du das ideale Format für deine Bilder?

Ein Hinweis vorweg: Wir sprechen hier nicht von Cover- oder Profilfotos! Während letztere fast immer quadratisch und für die meisten Plattformen ähnlich sind, wirst du beim Coverbild nicht um die individuelle, aber eben nur einmalige, Anpassung herumkommen.

 

Das ideale Bildformat für Social Media Beiträge

Betrachten wir uns zunächst die aktuell gültigen Formate für Bilder in ausgewählten sozialen Netzwerken. Ich bediene mich hierfür bei likeablemedia, die eine sehr übersichtliche Infografik zusammengestellt haben (klicken zum vergrößern):

Wir erkennen schnell, dass das sogenannte „Landscape“-Format auf den meisten Plattformen funktioniert, wenn auch in unterschiedlicher Anzeigegröße. Einige lösen Bilder im 4:3-Verhältnis auf, andere 2:1 und wiederum andere in eher unkonventionelleren Relationen.

Wir halten uns als „Mittelweg“ am besten an das TV-typische 16:9-Format und erstellen Bilder in der größtmöglichen Auflösung, um stets die beste Qualität zu gewährleisten.

Folgende Vorteile haben wir hierdurch:

  • Bei Google+ haben wir die Chance, dass unser Beitrag durch ein Großformat über die volle Breite angezeigt wird, was beim vorgeschlagenen Minimalformat von 800x600 Pixel (4:3) unwahrscheinlich ist.
  • Bei Facebook wird das Bild über die volle Breite angezeigt und nimmt in der Höhe so viel Platz ein wie möglich (eben entsprechend des Formats, idealerweise 4:3).
  • Bei Twitter werden Bilder für die Vorschau ohnehin auf ein Landscape-Format im 2:1-Verhältnis zugeschnitten, wobei jeweils der (vertikale) mittlere Ausschnitt gewählt wird (sprich der obere und untere Bildteil gehen bei jedem anderen Format verloren).
  • Bei LinkedIn wird das Bild nur dann über die volle Breite angezeigt, wenn es im Landscape-Format ist. Andernfalls entsteht links und rechts unschöner Weißraum.
  • Pinterest kommt glücklicherweise mit jedem Format zurecht und beschneidet Bilder nicht, doch dazu später mehr.
  • Tipp (danke hierfür an Dustin Stout): Wenn du deine wichtigen Bildelemente – etwa zusätzlichen Text – (horizontal) mittig im Bild hältst kannst du das Format auch für Instagram nuten, wo Bilder stets auf ein Quadrat beschnitten werden.

 

„Okay, wo ist der Haken“ denkst du dir jetzt?

Es gibt keinen!

Achte nur darauf, Text nicht zu klein zu schreiben, da die Bilder für die Vorschau oft auf ein Drittel der Originalgröße reduziert werden.

 

 

Warum sind dann die Bilder hier bei toushenne nicht in diesem Format?

Eine berechtigte Frage. Ehrlich gesagt ist es noch ein Relikt früherer Zeiten, als auch einige Social Media Plattformen noch andere Bildformate nutzten. Im Nachhinein alle Bilder anzupassen ist natürlich sehr viel Arbeit, aber ich arbeite schon daran ;-)

Ein Grund jedoch, warum ich mich schon damals für das Landscape-Format entschied, waren Twitter Cards. Als meine primäre Kommunikationsplattform fokussierte ich mich zunächst auf die Optimierung meiner Inhalte für Twitter.

Ähnlich wie durch den Open Graph oder „Rich Pins“ von Pinterest können wir mittels Twitter Cards die Darstellung unserer Webseite in Tweets beeinflussen. Je nach gewählter Karte können wir dadurch eine visuelle Vorschau erzwingen, so wie beispielsweise hier:

Ich nutze dafür die “Large Image Summary Card”. Eine Übersicht weiterer Formate sowie eine Installationsanleitung findest du in der Entwickler-Dokumentation von Twitter oder im Buffer Blog.

 

Fazit: Viele Plattformen, ein Format

Warum kompliziert und aufwändig, wenn es auch einfach geht? Nutze einfach diese Vorlage hier um künftig nur noch ein Bild für dein Social Sharing bearbeiten zu müssen! Es ist im Grundformat ideal für Facebook, Twitter, LinkedIn und Google+ und beinhaltet ein Raster für die Instagram-Optimierung.

 

Kostenlose Formatvorlage downloaden (JPG + Photoshop)

 

Ein Tipp/Hinweis noch von mir:

Je größer dein Bildformat ist, desto größer werden auch die Bilddateien. Das kann Auswirkungen auf die Ladezeit deiner gesamten Webseite haben und nicht nur Nachteile für deine (mobilen) Besucher mit sich bringen, sondern auch dein Ranking in Suchmaschinen negativ beeinflussen.

Falls du in deinem Blog die Möglichkeit hast, Bilder für den Open Graph oder Twitter Cards individuell zu definieren, dann empfehle ich dir dies auch zu tun und für den eigentlichen Blogbeitrag ein kleineres, deinem Blog-Design entsprechendes Format zu nutzen.

Zudem solltest du deine Bilder immer optimieren, d.h. vor allem komprimieren. Ich weiß, dass WordPress hierfür schon eine ganz gute automatisierte Lösung beim Upload neuer Bilder in die Mediathek bietet, ich werde dir nächste Woche dennoch weitere, noch effektivere Möglichkeiten der Bildoptimierung vorstellen.

Ich freue mich auch dann wieder auf deinen Besuch und bin jetzt gespannt zu hören, ob dieser Beitrag hilfreich für dich war. Schreib mir einen Kommentar!

 

 

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Ronny

Gerade deinen letzten Tipp finde ich auch sehr wichtig! Es gibt (fast) nichts schlimmeres, als zu große Bilddateien, die dann viiiiel zu lang laden. Guter Punkt also!

Deine Formatvorlage finde ich auch sehr interessant, muss ich mir gleich mal anschauen ;)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Ronny,
ich bin gespannt was du auch zum nächsten Beitrag sagen wirst. Wobei ehrlich gesagt plane ich zwei in Bezug auf die Ladezeit, eine speziell in Hinblick auf Bildgrößen, der andere allgemein in Anbetracht der Auswirkungen auf SEO. Hast du vielleicht konkrete Fragen die ich gleich versuchen kann zu beantworten?

Kommentator

Kommentar von Frank

Hallo Robert,
was habe ich mir immer für einen Kopf gemacht, wenn es um die Bilder für die Sozialen Netze ging. Das es letztlich so einfach ist, hätte ich nicht gedacht.

Recht herzlichen Dank! das spart mir viel Kopfschmerzen und auch Zeit!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Herzlich gerne lieber Frank ;-)

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