Die Kunst der digitalen Selbstvermarktung
Bloggen und Twittern für die eigene Karriere lautete der Titel eines Zeitungsartikels der FAZ, den ich kürzlich in meiner Zeitung hatte. „Die Kunst der digitalen Selbstvermarktung“ nennen sie es. Viele von euch sind im Social Media aktiv und wissen schon länger, dass sich die Aktivität im Internet auf den Ruf im Netz auswirkt, also worüber schreibt die Zeitung?
Zum einen über das, was vor dem vermeintlichen „Erstkontakt“ Bewerbungsgespräch passiert, nämlich das Ausspionieren der Bewerber im Web. Wer sich hier gut präsentiert steigert seine Chancen. Zum anderen über die Wichtigkeit von Dialogen, sowohl im Internet als auch außerhalb. „Echte“ Kontakte erhöhen sozusagen den eigenen Marktwert, denn je größer das Netzwerk ist, desto wertvoller wird ein Bewerber für das Unternehmen.
All dies zusammen führt langfristig zu einer Ich-Marke, einer perfekten Inszenierung der eigenen Person bzw. Persönlichkeit im Internet, die letztendlich auch für das „reale Leben“ profitabel ist.
FAZ Tipps für einen guten Ruf im Netz:
- Sich selbst googlen, um zu wissen was über einen geschrieben wird bzw. gelesen werden kann. Zusätzlich empfehlt die FAZ Google Alerts für künftige Einträge im Internet.
- Aussagekräftige Profile bei XING, LinkedIn einrichten, um berufliche Erfahrung und Fähigkeiten zu präsentieren.
- Eigene Webseite / Blog mit leicht zu findenden Kontaktmöglichkeiten. Auch Videoblogs (oder einen strukturierten YouTube-Channel) und Twitter-Accounts helfen, um sich als Spezialist auf einem Gebiet zu etablieren.
- Kontinuität, Ehrlichkeit und Geduld beim Aufbau der Online-Präsenz.
- Auf Feedback reagieren und bei Fragen weiterhelfen. Der Kontakt ist zu anderen Akteuren ist ein wichtiger Faktor, um auch ein Offline-Netzwerk aufzubauen.
FAZ Tipps bei negativen Einträgen im Internet:
- Sind unvorteilhafte Fotos in sozialen Netzwerken in eigener Kontrolle sollte man diese direkt löschen. Ebenso Markierungen auf fremden Bildern. Im Zweifel spricht man am besten mit dem Autor und bittet um die Entfernung oder wendet sich an den Plattformbetreiber.
- Auf kritische Kommentare im eigenen Blog überlegt reagieren (nicht immer direkt löschen!) und konstruktiv antworten.
- Durch positive Einträge die Relevanz negativer Suchmaschineneinträge senken.
- Generell gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Einmal im Netz wird es schwer Beiträge, Fotos oder Kommentare wieder zu löschen, daher ist bei jeder Veröffentlichung Vorsicht geboten.
Weiterführende Links:
FAZ-Artikel im Netz: www.faz.net
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