02.03.2012 von Kommentar schreiben

Erfolgreich Bloggen – so wird’s gemacht

Wer bloggt, will seine Meinung kundtun. Und schön wäre es auch, wenn diese dann noch gelesen wird. Doch woher kommen die Leser, was muss ein Blog bieten damit sie bleiben und wiederkommen und wie muss ein Blog Post geschrieben sein um optimal im Internet verbreitet werden zu können? Die folgenden 7 Zutaten machen den Großteil des Erfolgsrezeptes aus. Schritt für Schritt kann so jeder Blogger seinen Blog anpassen und verbessern. Du wirst es merken!

Zutat 1: Die Leser / Besucher eines Blogs

Für kleinere Blogs empfiehlt es sich immer, sich auf bestimmte Themen zu spezialisieren. Das erleichtert nämlich gleichzeitig die Identifikation der Leser bzw. wünschenswerten Zielgruppe:

  • Was denken deine Leser und was erwarten sie?
  • In welchem Umfeld bewegen sie sich (online sowie offline)?
  • Was erzählen sie und wie verhalten sie sich?
  • Was lesen und hören sie (an Informationen)?
  • Was brauchen und wollen sie?
  • Wovor haben sie Angst, wobei brauchen sie Hilfe?

Nur wer seine Leser kennt, kann ihnen die für sie relevanten Informationen bereitstellen, sie in entsprechender Sprache (d.h. Ausdrucksweise) formulieren und ihnen bei Problemen helfen. Nur wer diese Aufgaben erfüllt, gewinnt die Leser für sich und bindet sie an seinen Blog.

Zutat 2: Kreatives Design

Das Auge isst mit, das gilt auch Internet. Wobei man hier besser von „liest mit“ sprechen sollte. Zur Gestaltung einer guten Webseite habe ich vorherigen Artikeln schon einige Tipps gegeben, viele von ihnen gelten auch für Blogs:

  • Klare Navigation (maximal 2)
  • 2-Spalten Design
  • Angepasste Schrift (wer sein Layout für Smartphones und Tablets nicht anpasst sollte eher zu großen Schriftgrößen greifen)
  • Social Share Buttons (möglichst direkt unter der Headline !)
  • Optional: „Featured“ Box mit Top Blog Post oder Opt-Ins (Newsletter, aktuelle Angebote, etc.)

Webdesign: Die optimale Struktur eines Blogs

Zutat 3: Die Headlines

Die Überschriften der einzelnen Artikel tauchen überall auf: Sie sind meistens der Text von Tweets, sie werden auf Facebook beim Teilen des Artikels angezeigt, bei Google+ im Stream eingeblendet und auch im RSS-Feed sind es die Headlines die die Leser anziehen müssen. Die Erfahrung zeigt, dass es einige Formulierungen gibt, die fast immer die Aufmerksamkeit der Leser wecken:

  • HOW TO – Anleitungen
  • Vorsicht! – Warnungen
  • Listen – „7 Zutaten des Bloggen-Erfolgsrezepts“
  • Fragen? – „Wusstest du schon, das Twitter…?“
  • Erfahrungen & Best Practise – „Wie Robert Weller es geschafft hat…“

Zutat 4: Der Artikel-Lead

Wohin soll die Reise gehen? Der sogenannte Teaser eines Artikels muss das Interesse der Leser wecken. Hierfür eignen sich vor allem Herausforderungen, Mysterien oder Konflikte mit denen sich der Besucher identifizieren kann. Das können Fragen sein, aber auch Geschichten, oder einfache „Wenn… dann“-Aussagen.

Zutat 5: Die Artikel-Struktur

In der Blogszene gibt es ein Sprichwort: „Smarte Leser mögen dumme Blogger“. Das soll nicht bedeuten, dass nur dumme Blogger erfolgreich sind, sondern lediglich, dass dein Blog leicht verständlich geschrieben sein sollte. Kurze Sätze, kleinere Absätze, prägnante Sub-Headlines und nach Möglichkeit viele Photos (v.a. hinsichtlich der Verbreitung über Pinterest), Videos oder Illustrationen.

Zutat 6: Der Call To Action

Nicht nur jede Landingpage, sondern auch jeder Artikel braucht einen Call To Action. Wie du am Ende sehen wirst, folgt auch diesem Beitrag ein entsprechender Aufruf. Worum du deine Leser bittest, bleibt dir überlassen. Das kann ein Tweet sein, der Klick auf „Gefällt mir“, ein Kommentar oder bestenfalls auch die Anmeldung zum Newsletter.

Zutat 7: Die Persönliche Note

Entscheidend ist letztendlich der Koch oder Konditor (oder Bäcker, oder einfach nur Blogger). Ohne die persönliche Note fehlt dem Ganzen etwas. Der Blog muss Informationen (und ein Bild) zum Autor bieten, wenn es geht direkt unter dem Artikel. Vorteilhaft ist auch ein Statement, warum gerade Du deinem Leser einen Mehrwert bietest.


Nun hab ich‘s verraten, das Erfolgsrezept… bleibt also nur noch eins zu tun: alles gut durchmischen, den Blog neu ausrollen und viele neue Leute davon kosten lassen. Wer alles alleine isst wird dick, also teile diesen Artikel mit möglichst vielen deiner Freunde.

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