21.02.2012 von Kommentar schreiben

Erfolgreich im Social Media - Teil 4: Marketingstrategie

Du kennst die Branche, deine Zielgruppe ist analysiert und die Ziele gesteckt? Dann wird es Zeit für die Strategieplanung. Zunächst ist zu prüfen, ob das Unternehmen die notwendigen Anforderungen erfüllt:

  1. Stehen personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen zur Verfügung?
  2. Ist die nötige Hard- & Software vorhanden (v.a. ein schneller Zugang ins Internet)?
  3. Besitzen die eigenen Mitarbeiter die nötige Medienkompetenz?
  4. Passt die Verwendung von Social Media zur Unternehmensphilosophie?

Werden diese Voraussetzungen erfüllt, gilt es eine Strategie zu entwickeln. Anhand einer eigens konzipierten Grafik soll ein Marketingkonzept für ein Fitnessstudio am Beispiel Facebooks erläutert werden. Es basiert auf dem Drei-Säulen-Modell der Social-Media-Kommunikation und soll Prozesse und Zusammenhänge der Strategie veranschaulichen. Die grundlegenden drei Bestandteile des Konzepts sind das Studio, dessen Mitarbeiter und die Mitglieder, sprich Kunden.

Social Media Marketing Strategie am Beispiel Facebook

  • Die Schwarzen Pfeilen kennzeichnen direkte Kommunikationswege, die dem Unternehmen von Beginn an zur Verfügung stehen. Nach dem Schritt auf eine Plattform (im Beispiel Facebook) gilt es, diese Wege zu nutzen, um eine Basis für die Online-Community aufzubauen, sprich die ersten „Fans“ zu generieren.
  • Die grün hinterlegten Elemente sind Werbeaktivitäten, von denen sich die drei in der rechten Hälfte direkt auf Facebook abspielen und auf die Generierung von „Fans“ ausgelegt sind.
  • Die grauen, gestrichelten Linien beschreiben Kommunikationswege, die vom Fitnessstudio nicht direkt beeinflusst werden können und verdeutlichen gleichzeitig die vielfältigen Möglichkeiten der Verbreitung von Informationen.
  • Die grau hinterlegten Elemente sind die Instanzen, die das Studio nicht direkt ansprechen kann, aber indirekt zu erreichen versucht, da sie aufgrund ihrer Masse an Personen das größte Potential für den nachhaltigen Erfolg des Studios im Social Media (bzw. Facebook) versprechen.

Deutlich wird bei diesem Modell, dass die Möglichkeit für einen Dialog von Beginn an gegeben ist und die klassische Einweg-Informationsverbreitung vom Unternehmen ausgehend nicht mehr funktioniert. Mitarbeiter und v.a. Kunden sind in der Position, unaufgefordert Informationen in ihrem privaten Netzwerk (online oder offline) verbreiten zu können, Feedback zu geben und sich mit anderen über das Unternehmen zu unterhalten. Das Unternehmen hat die Herrschaft über die im Internet verbreiteten Informationen längst eingebüßt.

Für die Marketingstrategie bedeutet das, die Mitarbeiter möglichst früh in die Konzeption zu integrieren, da sie die Mitglieder am besten kennen und bestenfalls auch selbst schon in sozialen Netzwerken aktiv sind. Außerdem werden es womöglich ebendiese sein, die sich langfristig um die Social Media Aktivitäten des Studios kümmern werden.

Die Mitarbeiter einzubinden stellt v.a. zum Einstieg in Social Media eine gute Möglichkeit dar, positive Meinungen über das Studio zu verbreiten. Von ihnen wirkt dieses Feedback authentisch und hat im Grunde ähnliche Wirkung wie eine persönliche Empfehlung.

 

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