Facebook oder Google+? Welche Brand Page passt besser zu Deinem Unternehmen?

18.06.2012 von RobertKommentar schreiben
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Google gegen Facebook, das ist ein immer wieder gern gesehener Vergleich zweier Internetgiganten. Wer in Sachen Social Network die Nase vorn hat ist klar, aber welcher der beiden Plattformen bietet Unternehmen die besseren Möglichkeiten zur Präsentation und Vermarktung?

Facebook hat zwar ungefähr 5x so viele registrierte bzw. aktive User wie Google+, aber beide Netzwerke haben ihre Vorteile: Google’s Cricles erlauben es einem, Inhalte zielgruppenspezifisch zu teilen und Hangouts ermöglichen spontane Videokonferenzen. Facebook hat hingegen die aktiveren Nutzer und ein etabliertes Werbesystem. Welches Netzwerk eignet sich nun also besser? Gibt es überhaupt ein „besser“ und „schlechter“?


Wer nutzt Google+ bzw. Facebook?

Schauen wir uns zunächst die User der beiden Netzwerke an fällt auf, dass die bei Google+ im Durchschnitt jünger (28 Jahre) und technikaffiner sind und mehr Inhalte posten. Auf Facebook wird hingegen größtenteils nur „geliked“, die User sind im Schnitt 38 Jahre alt und legen mehr Wert auf persönlichen Kontakt als auf Informationen von Marken.

Google+ & Facebook User
(Auf das Bild klicken um die komplette Infografik anzuzeigen)

Welche Inhalte werden geteilt?

Betrachten wir dann die geteilten Inhalte finden wir nur zwei Übereinstimmungen: Status Updates (das beinhaltet also auch Beiträge in der Chronik) und Bilder. Google+ punktet hier mit langen Posts und Videos (inkl. Hangouts), Facebook mit Kommentaren und Likes.

Auf Google+ & Facebook geteilte Inhalte
(Auf das Bild klicken um die komplette Infografik anzuzeigen)


Schlussfolgerung für die Marketingstrategie

Google+ zielt definitiv auf Content Marketing ab, auf das Teilen und Verteilen von Inhalten. Facebook hingegen verfolgt mit seiner Werbung an die breite Masse eher klassisches Marketing. In beiden Netzwerken sind letztendlich deren Vorteile gegenüber dem anderen Netzwerk ausschlaggebend für die Marketing Strategie:

Auf Google+ sollten Follower segmentiert und individuell angesprochen werden, mit ausführlich geschriebenen Inhalten und Rich Media (Videos, Bilder). Darüber hinaus kann ein Unternehmen versuchen, möglichst viele interessante Hangouts zu organisieren (bzw. an ihnen teilzunehmen).

Auf Facebook gilt es, mit den Fans auf einem persönlichen Niveau zu interagieren. Beiträge in der Chronik müssen prägnant und attraktiv verfasst sein, um aus der Masse des News Streams hervorzustechen. Zusätzlich können Zielgruppen gezielt durch Facebook Ads (mehr zum Thema Targeting hier) angesprochen werden.

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