14.04.2014 von Kommentare: 11

Infografik: Geheime Zaubertricks für deinen Erfolg bei Google+

Google+ Zaubertricks

Google+ ist besser als Facebook (und Twitter).

Zumindest für mich… Hinsichtlich bestimmter Ziele…

Dennoch bin ich der Meinung, dass Googles Social Network völlig unterschätzt und aus dem Grund noch völlig falsch genutzt wird. Sowohl von vielen Einzelpersonen, als und v.a. auch von Unternehmen.

Oft ist es jedoch eine Frage der Zeit und Motivation, die Tricks der Profis täglich anzuwenden, aber letztendlich scheint sich die Investition zu lohnen, wenn ich mir Experten wie Peg Fitzpatrick, Dustin W. Stout, Mike Allton oder Rebekah Radice anschaue.

Heute möchte ich daher eine Infografik vorstellen, die ich bei Gryffin Media gefunden habe. Sie beschreibt die Erfolgsmechanismen von Google+ und enthält ein paar „Do Now“-Tipps für schnell sichtbare Ergebnisse. 

 

 

Google+ in Zahlen

Aktuelle und aussagekräftige Statistiken sind für Google+ schwer aufzutreiben, daher übernehme ich an dieser Stelle die der Infografik (siehe unten) mit dem Hinweis, diese nicht zu 100% validieren zu können, auch wenn ich weitere Quellen mit ähnlichen Angaben gefunden habe.

  • Über 300 Mio. aktive Nutzer
  • 1,2 Mrd. Besucher im Monat
  • Jährliches Wachstum von fast 40%
  • Altersverteilung: 60% Männer, 40% Frauen

 

So funktioniert Google+

Bei Google+ dreht sich alles um Autorität, denn Google nutzt die eigenen Social Signals (Zahl der Follower, geteilten Inhalte, Kommentare und +1 für Beiträge) für das Ranking in den Suchergebnissen.

Das Wichtigste ist daher dein Profil, denn die dort enthaltenen Informationen erscheinen quasi überall (Badges, Hovercards, etc.). Damit einher geht auch Google Authorship, mit dessen Hilfe du Autorität auf Google+ und innerhalb des gesamten Google-Universums aufbauen kannst. Je mehr Leute dir folgen, desto höher ist deine Autorität und desto öfter wird dein Content womöglich geteilt. Dadurch erhöht sich deine Sichtbarkeit und dir folgen wiederum neue Leute. Dadurch rankst du wieder höher, usw.


Google+ Influence Loop

 

Ebenfalls wichtig sind Beziehungen. Google+ erlaubt eine so gute Organisation deiner Kontakte, wie es bisher kein anderes Netzwerk vermag. Wo es bei Facebook Gruppen gibt, gibt es bei Google+ Communities. Wo es bei Twitter Listen gibt, um Informationen im Stream zu filtern, gibt es bei Google+ Circles.

Ich habe übrigens Circles für verschiedene Themengebiete, z.B. Social Media oder SEO, aber auch für bestimmte Nutzergruppen wie Autoren, Blogger oder Entrepreneurs. So kann ich meine Inhalte gezielt aussteuern und interessante Inhalte aus dem Netz mit den entsprechenden Leuten teilen.

Um neue Nutzer zu finden macht Google+ Vorschläge basierend auf den eigenen Kontakten oder Interessen und ermöglicht sogar das Teilen ganzer Kreise.

 

Und wo wir schon beim Teilen sind: hier geht die Zauberei erst richtig los! Teile täglich relevante und interessante Beiträge (2-3 Beiträge pro Tag werden empfohlen), zu Beginn natürlich eher unterhaltende oder lehrreiche Inhalte (in einem gesunden Medienmix aus Bildern, Infografiken und Videos), mit steigendem Followercount dann auch werbende Inhalte.

Dabei solltest du die Möglichkeiten voll ausschöpfen, die Google+ dir bietet:

  • Erwähne andere Nutzer via +Name
  • Verwende passende #Hashtags
  • Formatiere deine Beiträge (Fett, Kursiv, Durchgestrichen)

 

Google+ Zauberer und ihre Tricks

Das schöne an Google+ sind meiner Meinung nach die Nutzer, die fast täglich neue Ideen ausprobieren und interessante Informationen mit ihrem Netzwerk teilen. Zu meinen Favoriten gehören:

  1. Dustin W. Stout (41.100+ Follower & mehr als 30 Mio. Aufrufe) und sein Blog mit Google+ Tipps
  2. Peg Fitzpatrick (384.000+ Follower & mehr als 24,6 Mio. Aufrufe)
  3. Rebekah Radice (25,600+ Follower & mehr als 15 Mio. Aufrufe)
  4. Mike Allton (149.700+ Follower & mehr als 13,1 Mio. Aufrufe)

 

Ich erfreue mich momentan an einem sehr aktiven Netzwerk und wünsche mir, dieses in Zukunft weiter auszubauen um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Für mich steht Google+ dieses Jahr absolut im Vordergrund.

Sind wir schon auf Google+ vernetzt?

 
Wenn nicht, dann können wir das schnell nachholen und unser Netzwerk erweitern! Kreise mich ein, ich kreise gerne zurück!
 
How To Become a Google+ Wizard
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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Monkey of Hope

Toller Artikel, der richtig Lust macht auf Google+ .

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ja dann mal los, eingekreist haben wir uns ja schon!

Kommentator

Kommentar von Andreas

Hallo Robert,

Kann Dir nur völlig recht geben. Bin als Blogger erst relativ kurz bei Google+ dabei, aber es gibt kein anderes Social Network, das mir mehr Spass macht und in dem ich mehr positive Resonanz bekomme.

Dein Tipp mit den verschiedenen Circles je nach Interesse ist klasse - Werde ich zukünftig auch so organisieren.

LG Andreas aka Groschenreiter

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Andreas,

danke für deinen Kommentar und schön, dass dir mein Tipp weiterhilft! Eine weitere, beliebte Art der Sortierung ist nach "Interaktion", also bspw.

  • ein Circle mit Leuten die regelmäßig mit dir diskutieren,
  • ein Circle mit Leuten die deine Beiträge plussen,
  • ein Circle mit Leuten die deinen Content/Blog teilen, etc.

Der Vorteil dabei: du kannst dich in regelmäßigen Abständen für ihre Unterstützung bedanken. Mach ich auch hin und wieder - kommt gut an!

Sind wir schon vernetzt auf Google+? =)

Kommentator

Kommentar von Aljoscha Laschgari

Artikel kommt wie gerufen! Danke!

Hab mich erst gestern gefragt, ob Google Plus einen großen Einfluss auf Suchergebnisse hat.

Quod erat demonstrandum.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Die Antwort lautet derzeit ganz klar: Ja! Für Blogger & Schreiber nicht zuletzt schon aufgrund von Google Authorship!

Ein neuer Beitrag in diesem Zusammenhang kommt übrigens am Montag, Stichwort: Gastbeiträge ;-)

Kommentator

Kommentar von Samuel Schneider

Hallo Robert,
auch ich werde mich in Zukunft viel mehr um Google+ kümmern müssen, obwohl meine Zielgruppe sehr stark bei Facebook vertreten ist.
Ich vermute das schon lange, dass die Nutzung der Google-eigenen Werkzeuge in Bezug auf Ranking unserer eigenen Blogs und Shops immer wichtiger wird.
Deswegen finde ich es äußerst spannend und interessant, solche Artikel zu lesen.
Mir gefällt Deine Seite, zumal ich nicht der Profiblogger und Social-Media Experte bin.
Ich verwende meinen Blog um die Wirkungsweise unserer Geruchsvernichter zu erklären und damit auch Neukunden zu gewinnen. Deswegen bin ich auch für jeden Tipp dankbar.
Ein schönes Osterfest und verlängertes Wochenende wünscht aus Oberstenfeld
Samuel Schneider

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Willkommen im Blog Samuel und danke für die netten Worte. Wenn du konkrete Fragen hast, jetzt oder in Zukunft, sag bescheid, wir können uns gerne austauschen. Vielleicht ergibt sich ja sogar die eine oder andere neue Blog-Idee ;-)

 

Viele Grüße und ebenfalls noch schöne Osterfeiertage! 

Kommentator

Kommentar von Samuel Schneider

Vielen Dank Robert, darauf komme ich sehr gerne zurück!!!
Ich schreibe Dir ne Mail!!

Gruß Samuel

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hallo Robert,

danke für den interessanten Beitrag. Google+ steht ab jetzt auf meiner to-do-Liste. :-)

Momentan versuche ich mich erst mal bei Twitter und habe das Gefühl, dass ich nach einer Woche schon etwas geübter bin. Aber meine Blog-Beiträge wollen ja auch noch geschrieben werden *argh*...

Kürzlich habe ich übrigens gelesen, dass google das feature "authorship" aufgegeben habe. Denkst Du, dass das die Bedeutung von google+ für Blogger schmälert?

Viele Grüße
Daniel

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Daniel,

meinen Twitter Trainingsplan kennst du schon? :-)

Generell empfehle ich dir, dich auf die Plattform zu konzentrieren, auf der du am ehesten deine Zielgruppe findest. Und zwar idealerweise in einem Nutzungskontext, in dem sie offen sind für deine Inhalte (Stichwort: Customer Journey).

Was Google+ angeht, so beobachte ich aktuell mehr, als dass ich selbst aktiv bin. Was Google hinsichtlich des Authorships eingestellt hat, hat Facebook ja bei sich eingeführt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit Google+ für die Masse relevant bleibt, für bestimmte Nischen ist es sicherlich sinnvoll.

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hi Robert,

danke für Deine Antwort und den Tipp mit dem Twitter-Trainingsplan. Ich habe mir mal zwei "Taktiken" gemerkt, die ich ausprobieren werde! :-)

In Sachen Facebook habe ich meine Hausaufgaben anscheinend noch nicht gemacht. Dass es dort auch eine Authorship-Funktionalität gibt, ist mir entgangen....

Viele Grüße
Daniel

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Daniel,

lass mich wissen, ob die Taktiken bei dir auch funktionieren. ;-)

Und was Facebook Authorship angeht, schau mal hier: http://media.fb.com/2015/06/18/using-author-tags-to-grow-your-audience/

Viele Grüße, Robert

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hallo Robert,

ich wollte mich noch einmal kurz zu Google+ zurückmelden. Ich habe mal geschaut, was es auf dieser Plattform an Neuigkeiten gibt. In dem Zusammenhang habe ich über die "collections", also "Sammlungen" erfahren. Diese könnten in Zukunft eine größere Rolle spielen.

Ich werde deshalb in Zukunft meine Google+-Beiträge in Sammlungen gruppieren. Das ganze verknüpfe ich mit "Buffer", dem tollen Tool über das in Deinem "Twitter-Trainingsplan" erfahren habe. So habe ich kaum Mehraufwand. Ich schlimmsten Fall bringt es nichts. :-)

Viele Grüße und Danke für Deine Hilfe, Daniel

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Daniel,

Collections sind der jüngste Versuch von Google, sein Netzwerk "nützlich" zu gestalten. Ich finde die Idee prinzipiell gut und werde das weiter beobachten. Ich würde mich freuen, deine Erfahrungen dazu zu hören, sobald du genug Eindrücke gesammelt hast.

Wie genau verknüpfst du es denn mit Buffer?

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hi Robert,

ich mache das so:
- buffer den Zugriff auf den Google+-Account erlauben
- Beiträge über buffer auf Google+ posten
- danach manuell über Google+ die geposteten Beiträge zu der gewünschten Sammlung hinzufügen (habe leider noch keine Möglichkeit gefunden um buffer schon direkt zu sagen, dass der jeweilige Beitrag in die Sammlung XY soll.)
- das Ganze setzt natürlich voraus, dass man schon eine eigene Sammlung auf Google+ ins Leben gerufen hat.

Buffer nutze ich übrigens über eine Erweiterung ("add-on") meines Browsers. So kann ich am Desktop PC bequemer agieren als über mobile Geräte.

Viele Grüße,
Daniel

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Daniel,

du nutzt also überwiegend eine Seite und nicht dein Profil? War das eine bewusste Entscheidung, oder eher eine die auf der Nutzbarkeit von Tools wie Buffer gründet? Ich nutze mein Google+ Profil nämlich aus genau dem Grund weniger, als ich es eigentlich gerne tun würde :-)

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Daniel Ludwig

Hi Robert,

ich habe zusätzlich zu meinem Profil "Daniel Ludwig" bei Google+ noch eine Seite Namens "Strafjournal", dem Namen meiner Webseite, ins Leben gerufen.

Auf diese Seite konzentriere ich mich jetzt erst mal. Ich möchte, dass das Strafjournal als eine eigene Marke gesehen wird. Und diese in den Vordergrund stellen.

Mir kam das intuitiv vor, da ich die Unterscheidung ähnlich von Facebook kenne... :-)

Mal sehen, ob das ein schlauer Schachzug von mir war. Das wird die Zukunft zeigen. ;-)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Du weißt was ich jetzt sagen müsste oder? Erst die Gesamt-Strategie, dann die Plattform-Strategie. ;-)

Aber gut, wichtig ist, dass du deine eigenen Erfahrungen machst und daraus lernst!

Kommentator

Kommentar von Thomas Fanselow

Interressanter Artikel. Stehe auch voll auf Google und all seine Möglichkeiten.
Mich würde interessieren was jetzt nach 1 Jahr raus gekommen ist.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Thomas, du meinst bei Google+? Nun, der große Durchbruch blieb aus, aber die Nutzer, die da sind, sind auch relativ aktiv. Sofern sich deine Zielgruppe dort aufhält, solltest du die Möglichkeiten ausschöpfen. Ansonsten wie überall: Kritisch die Entwicklung beobachten. ;-)

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