12.07.2013 von Kommentare: 3

Linkbuilding durch Glossare – So verbesserst du dein Search Ranking

Link Building durch Glossare

Ein Kompendium, Glossar, Lexikon oder wie auch immer du es nennen möchtest ist eine großartige Möglichkeit um deine interne und externe Verlinkung zu verbessern.

Zum einen dient so ein Glossar als Resource-Page für neue Besucher, zum anderen können mit so einer „verkaufsneutralen“ Seite auch ganz gut externe Links generiert werden. Noch wichtiger ist aber die Möglichkeit, durch eine solche Seite das Ranking anderer Seiten durch zusätzlichen Link Juice zu verbessern.

Wie genau das funktioniert und wie du dir dein eigenes Glossar zunutze machen kannst erfährst du mit einem Klick auf „Weiterlesen“.

 

Funktionsweise eines Glossars

Link Building durch Glossare

 

Linkaufbau durch Glossare

  1. Glossar aufbauen
    Der erste Schritt ist der Aufbau eines Glossars (logisch). Im Grunde braucht das nicht mehr als eine einfache Liste sein, trotzdem solltest du auf die Qualität der Keywords achten und dir vorher gut überlegen (und am besten recherchieren), ob diese Begriffe auch wirklich gesucht werden.

    Ich persönliche finde Accordions bestens geeignet und habe auch mein Kompendium hier im Blog entsprechend gestaltet.

  2. Interne Verlinkung zum Glossar
    Der zweite Schritt ist der interne Linkaufbau zum Glossar und relativ einfach. Blogs eignen sich hervorragend um interne Links zu setzen, quasi wann immer einer der Begriffe aus der Liste im Blogpost auftaucht (wobei es natürlich auch nicht zu viele werden sollten).

  3. Interne Verlinkung aus dem Glossar
    Schritt 3 ist die Verlinkung aus dem Glossar heraus und dadurch die Weitergabe des Link Juice. Landing Pages sind beliebte Einsatzorte solcher Links, da sie oft nur statischen Content beinhalten und nicht gerade durch Aktualität/Aktivität bei Google und Co. punkten können.

  4. Externes Linkbuilding zum Glossar
    Im letzten Schritt wird es richtig spannend. Der intern erzeugte Link Juice ist für einfache  Seiten zwar schon ganz gut, aber wir wollen noch mehr. Durch externe Links zum Glossar verbessert sich dessen Ranking, wodurch folglich auch die Qualität des Link Juice steigt.

    Hier sind wir zum Teil wieder bei „klassischen“ Linkbuilding-Methoden angelangt, aber es gibt auch einige Tricks um nachzuhelfen. Zum Beispiel könntest du in themenrelevanten Blogs Kommentare posten, die nach einem Begriff aus deinem Glossar fragen (und natürlich in dem Artikel vorkommen). Dann könntest du ein paar Tage später unter einem anderen Namen selbst die Antwort, nämlich den Auszug aus deinem Glossar, als Antwort posten und verlinken.

    Diese Methode würde ich nicht unbedingt bevorzugen, aber sie scheint, von dem was ich höre, ganz gut zu funktionieren ;-)

 

Das i-Pünktchen

Das i-Pünktchen bei der Verwendung eines Glossars ist die Suche von Long Tail Keywords anhand von Google Analytics oder ähnlichen Monitoring Tools. Schau dir einfach hin und wieder die Inbound Keywords des Glossars an und du wirst mit Sicherheit Ideen für neue Begriffe oder sogar neue Blog Posts finden.

 

Und ganz nebenbei bemerkt: je nach Nische kann ein Glossar auch gleichzeitig neuen Content für deinen Blog bedeuten. Du könntest zum Beispiel jede Woche einen Artikel mit den Begriffen eines Buchstabens veröffentlichen. Das allein bedeutet Content für 26 Wochen

 

Sport Special

Im Sport ist es extrem einfach ein Kompendium zu erstellen, da im Zweifel Fachbegriffe der jeweiligen Sportart erklärt werden können. Zum Beispiel Effet (Spin), Tiebreak oder Drive im Tennis (ein gutes Beispiel ist der Bayrische Tennis-Verband) oder Curls, Squats und Shrugs in der Fitnessbranche. Die Möglichkeiten sind vielfältig, sei kreativ und anders als die anderen ;-)

Gefällt dir was du liest?

Melde dich für meinen Newsletter an und erhalte alle neuen Beiträge per Mail. Dazu schenke ich dir mein E-Book zu Content Design plus ein ganzes Kapitel aus meinem Buch Blog Boosting mit knapp 100 Seiten!

Kommentare

Kommentator

Kommentar von Nicolas Scheidtweiler

Wieder eine schöne Anregung, die ich nur bestätigen kann. Mein Glossar ist regelmäßig gut besucht. Daneben ist der Aktualisierungsfaktor hoch. Mir macht es nicht zuletzt Spass neue Begriffe zu finden und auf den Punkt zu erklären.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Nicolas, danke für die Bestätigung! Hoffe das regt auch andere an, über diesen Ansatz nachzudenken.

Ich überarbeite mein Kompendium derzeit auch noch stark, da wird sich bis zum nächstem Jahr was getan haben, im Moment fehlt mir einfach die Zeit. Wie imer... ;-)

Kommentator

Kommentar von Mael Roth

Viele vergessen wie wichtig eine gute interne Verlinkung ist, ein Glossar ist da ein super Mittel das mal in Angriff zu nehmen und das Ding ins Rollen zu bringen :-) Schöner Artikel!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke Mael, hast du's selbst schon praktiziert? 

Kommentator

Kommentar von Tobias Clement

Hallo,

ein sehr schöner Artikel, jedoch wird mir noch etwas zu wenig auf die Interne Verlinkung eingegangen. Hier kann man besonders im Longtail eine Menge Traffic abgreifen in dem man auch intern auf mehrer Suchbegriffe optimiert und somit auch verlinkt.

Als Beispiel sollte man die Seite google-optimierung.html intern nicht nur mit "Google Optimierung" verlinken, sondern auch mit "Google Optimierung Agentur" usw.

Klappt extrem gut da man intern die Relevanz zu jeweiligen Keyword steigern kann.

Beste Grüße
Tobias

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Tobias,

danke für den Hinweis und das Beispiel. Wichtig ist, dass Glossare nicht NUR für Linkbuildingzwecke eingesetzt werden, egal ob extern oder auch intern, sondern dem Leser von Nutzen sind.

Wie genau könnte denn für dein Beispiel ein Glossareintrag inhaltlich aussehen, sodass beide Ankertexte sinnvoll sind?

Viele Grüße,

Robert

Schreibe deinen Kommentar

Du willst deinen Text formatieren oder einen Link platzieren? Kein Problem, du findest eine Anleitung hierzu in den Kommentarrichtlinien.