19.05.2014 von Kommentare: 29

Blogparade: Würdest Du für Webinhalte Geld bezahlen? (Stichwort: Paid Content)

Blogparade: Web-Content monetarisieren

Wie ist es möglich, den eigenen Content zu monetarisieren?

Wären meine Leser bereit für meine Blog-Inhalte zu bezahlen? Wenn ja, in welchem Ausmaß? Nur für besonders aufwändige Werke wie meinen Twitter Trainingsplan oder auch für reguläre Blogartikel? Und wenn sie es nicht wären, würde ich diese liebgewonnenen Leser verlieren?

Das alles sind Fragen, die ich gerne der Community in einer neuen Blogparade stellen möchte.

Anreiz dafür gaben mir v.a. die Vorstellung des neuen Micropayment-Systems des Münchner Startups „LaterPay“ im Blog von Richard Gutjahr, das Feedback mehrerer begeisterter Nutzer meines Twitter-Trainingsplans, die es kaum glauben konnten, dass er kostenlos ist sowie die Fragen anderer Blogger, wie ich denn meinen Blog finanziere bzw. wie viel Geld ich damit verdiene und wie sie das selbst auch erreichen können.

Ich rufe jeden Blogger, ja quasi jeden Content Produzenten dazu auf, seine Meinung kundzutun und seine Erfahrung mit uns zu teilen: Würdest Du Geld für Web Content wie deinen eigenen bezahlen?

 

Eine Sache vorweg, weil ich genau weiß, was du jetzt denkst: Nein, ich werde meine Inhalte künftig nicht ausschließlich kostenpflichtig anbieten. Wobei das auch nicht heißt, dass ich dir nicht die Möglichkeit bieten werde, meinen Blog finanziell zu unterstützen ;-)

 

  1. So nimmst du an der Blogparade teil
  2. Leitfragen zur Blogparade
  3. Meine Meinung & Bedenken
  4. Infos zu LaterPay

 

So nimmst du an der Blogparade teil:

  • Schreibe einen Beitrag zum Thema in deinem eigenen Blog. Ffalls du keinen hast, kannst du auch gerne eine andere Plattform, z.B. Google+, dafür nutzen oder diesen Beitrag direkt kommentieren.
  • Verlinke in deinem Beitrag auf diese Seite hier.
  • Schreibe mir hier am besten einen Kommentar damit ich weiß, dass du mitmachst und auch andere Leser deinen Beitrag finden.

    Über die Vorteile von Blogparaden kannst du hier mehr lesen.

 

Leitfragen zur Blogparade

  1. Wie viel würdest du z.B. für einen Blogartikel ausgeben?
  2. Für welche Art von Inhalten würdest du bezahlen? (News, Evergreens, Tutorials, egal, Hauptsache hochwertig)
  3. Welche Bezahlform würdest du wählen? Einmalig pro Inhalt oder als Abo für eine gesamte Webseite?
  4. Würdest du auf freiwilliger Basis für Inhalte bezahlen (spenden), quasi wie ein „Like“ oder „Tweet“?
  5. Wann würdest du nicht bezahlen?
  6. Steht die Bezahlung von (Blog)Inhalten deiner Meinung nach grundsätzlich im Gegensatz zur Philosophie?

 

Meine Meinung: Ich bin bereit zu bezahlen, aber nicht immer und nicht für alles!

Für mich hängt Paid Content sehr stark mit der Erwartungshaltung zusammen. Wenn ich von vorn herein weiß, dass der Inhalt einer Webseite kostenpflichtig ist, dann bin ich darauf vorbereitet und ärgere mich nicht über die Zahlungsaufforderungen die ausgerechnet dann erscheint, wenn der wirklich spannende Teil eines Artikels beginnt. Höchstwahrscheinlich bin ich in solchen Fällen bereit zu bezahlen, wobei das natürlich immer vom Preis abhängt. Bei LaterPay z.B. fangen die Preise aber schon bei 5 Cent an – da kann man sich nun wirklich nicht beschweren.

Ähnlich dürften wohl auch die Erfahrungen von Richard sein, denn in seinem Blog schreib er:

Bis zum heutigen Tag hat sich kein einziger meiner Leser darüber beschwert, dass ich begonnen habe, für ausgewählte Inhalte Geld zu verlangen. Weder im Kommentarteil, noch über Twitter oder Facebook gab es Unmut. Im Gegenteil: Viele Kommentatoren haben sogar angemerkt, ich gebe meine Inhalte zu günstig ab!


Werden kostenpflichtige Inhalte jedoch nicht transparent als solche kommuniziert, ärgere ich mich über die Zahlungsaufforderung. Meine Bereitschaft zu zahlen geht dann gegen Null und ich entwickle wahrscheinlich direkt eine Abneigung gegenüber der Webseite.

 

Bedenken bei Bezahlsystemen für Blogger habe ich, wenn sich daraus eine Motivation entwickelt bzw. die intrinsische Motivation (Leidenschaft, Eigeninteresse, der Spaß am Schreiben und der Diskussion) von der extrinsischen des Geldverdienens überlagert wird.  

Dem gegenüber steht jedoch der Anreiz, einzigartige Inhalte zu schaffen. Schließlich ergibt ein solches System keinen Sinn, wenn es niemand nutzt, sprich niemand für die Inhalte bezahlt. Obwohl dieser Anspruch bei den meisten von uns ohnehin schon vorhanden ist... ;-)

 

Aber jetzt du! Wie stehst du zu Mircopayment-Diensten und der Monetarisierung von Blogs? Würdest du für Inhalte im Web bezahlen? Mach mit bis zum einschließlich 15. Juni 2014 (eine Verlängerung ist auf Wunsch natürlich möglich). Ich freu mich auf deinen Beitrag!

 

Informationen zu LaterPay

LaterPay vereinfacht den Kauf von digitalen Inhalten (es bedarf nur 2 Klicks). Du bezahlst dabei nur die Inhalte, die du wirklich konsumieren willst und kannst sie direkt nutzen. Und erst wenn du mit deinem Konto insgesamt einen Betrag von 5€ ausgegeben hast, wirst du zur Kasse gebeten.

Zur LaterPay Demo-Webseite – kostenlos testen
Zur Vorstellung von LaterPay im Blog von Richard Gutjahr
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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Andreas Voetz

Wie versprochen, habe ich die Zugfahrt genutzt, um meine Meinung nieder zu schreiben. Eigentlich sollte es ja ein kontroverses Thema sein, doch von irgendwas muss man ja die Zeit bezahlt bekommen, die guter Content in der Erstellung kostet...

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke für deinen Beitrag Andreas und den Ausdruck deiner Gedanken - ich kann sie sehr gut nachvollziehen, allerdings könnte man auf deine Frage, warum Blogger nicht auch für ihre Arbeitszeit bezahlt werden sollen antworten, dass sie es ja freiwillig tun und es auch einfach sein lassen könnten.

Versteh mich nicht falsch, ich seh's wie du, aber neben Job und Familie ist der Blog bei vielen eben nur ein Hobby. Und für solche wird man selten bezahlt ;-)

Aber schön zu hören, dass du freiwillig, in Einzelfällen, bereit wärst deinen Dank auch monetär auszudrücken. 

Kommentator

Kommentar von Katharina

Hi Robert, wie schon bei G+ geschrieben, werde ich auf jeden Fall auch mitmachen. Mal schauen wann ich dazu komme den Artikel zu schreiben :) Viele Grüße, Katharina

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Katharina, Vorfreude ist die schönste Freude! ;-)

Kommentator

Kommentar von Andreas

Im deutschsprachigen Raum kenne ich keinen einzigen Blog, für dessen Inhalte ich zahlen würde. Warum? Weil kein Blogger wirklich eigenen Content bringt. Alles nur "Inspirationen" von anderen Bloggern oder aus dem englischen Raum. Warum sollte ich für Kopien bezahlen, wenn ich die Originale gratis haben kann?

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Naja, ganz so streng würde ich das nicht sehen, viele Blogger betrachten Informationen Dritter aus eigener Perspektive und reichern sie an. Aber prinzipiell verstehe ich was du meinst.

Zahlst du denn für die "Originale"?

Kommentator

Kommentar von Tim Ehling

Also für guten Content würde ich schon Geld zahlen - sofern es mir bzw. dem Author etwas bringt.
Deswegen sollte man vorab z.B. einen Artikel kostenlos lesen können um dann festzustellen, ob man gewillt ist, dafür zukünftig zu bezahlen. Ist so ein bisschen wie im Zeitungskiosk, erst mal kurz rein schauen und dann entscheiden.

Sonst sehe ich das etwas kritisch - denn es hat so etwas von dem "99,-Euro für das E-Book mit Informationen, die du noch nicht kanntest".

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Tim, so sehe ich das ebenfalls. Und auch Richard macht es so, dass er einen Teil oder sogar einen ganzen Artikel kostenlos zur Verfügung stellt und dann für wirklich kleine Beträge Bonus-Material anbietet. Ich finde diese Methode persönlich nicht verkehrt, sofern diese Materialien dann auch wirklich genutzt werden. Wäre ja schade wenn man sich die Arbeit macht aber sie dann keine Leser findet.

Kommentator

Kommentar von Thomas

Ich glaube ich werde auch an dieser Blogparade teilnehmen. Ich finde das Thema an sich doch relativ interessant. Wenn man gute Beiträge schreibt, sollte man dafür auch entlohnt werden.
Zeitschriften haben das Jahrelang über den Verkauf Ihrer Druckerzeugnisse machen können, warum nicht auch in Blogs. Der Aufwand einen solchen Artikel wie diesen Inhaltlich wie optisch zu erstellen ist doch nicht in 2 Std. getan.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Thomas, schön, dass du mitmachen willst!

Deinen Punkt kann ich verstehen, man könnte ihn allerdings so argumentieren, dass die "Entlohnung" für die Arbeit loyale Leser und eine wachsende Leserschaft sind, wodurch sich weitere Gelegenheiten wie z.B. Direktmarketing, Keynotes oder das Angebot ein Buch zuschreiben ergeben.

Kommentator

Kommentar von Dimitri

Hi, eine sehr interessante Idee. Ich persönlich habe zwei Meinungen dazu. Würde gerne mitmachen, aber momentan läuft bei mir mein LIVE-Projekt, das mit dafür überhaupt keine Zeit dafür übrig bleibt. Vielleicht ergibt sich noch weitere Möglichkeiten. Alles gute dir!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Dimitri,
jetzt hast du mich neugierig gemacht und ich würde deine Meinung(en) gerne hören! Hilft es dir, wenn ich den Zeitraum verlängere? :-)

Kommentator

Kommentar von Jan Pötzscher

So, ich habe mich dazu auch mal geäußert :-) Es ist jedenfalls eine interessante Frage, deren Antwort IMHO sehr stark vom Ziel des Blogs abhängt. Was will ich mit dem Blog erreichen? Warum blogge ich? Für wen blogge ich? Meine Meinung ist jedenfalls glasklar: http://newmediapassion.com/blogparade-wuerde-ich-fuer-webinhalte-geld-bezahlen-stichwort-paid-content/

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Jan, ein erstes Dankeschön von unterwegs - ich freu mich auf deinen Beitrag, werde ihn übers Wochenende lesen ;-)

Kommentator

Kommentar von Thomas

So wie versprochen habe ich mich beigemacht und dieses Thema in meinem Blog aufgegriffen. Ich finde das Thema interessant, da Blogger sehr oft Ihr Fachwissen kostenlos anbieten. In anderen Branchen muss man dafür schon seit Jahren kräftig zahlen. http://blogs54.de/blog/2014/05/wuerdest-du-fuer-bloginhalte-bezahlen/

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Thomas, danke für deinen Beitrag. Dazu fällt mir gleich der Name Kerstin Hoffmann ein und ihr "Prinzip kostenlos": Du kannst alles verschenken, was du weißt, solange du verkaufst, was du kannst. Der Rest ist an dieser dann Diskussionssache ;-)

Kommentator

Kommentar von Jens Hetke

Servus Robert,

Wie schon auf Twitter angekündigt, nutze auch ich gerne die Möglickeit, mich zu dem interessanten Thema deiner Blogparade zu äußern.

Meinen Artikel dazu gibt es unter http://www.digitalunternehmer.de/2014/blogparade-geld-fuer-webinhalte-bezahlen-ja-oder-nein/

Gruß
Jens

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Jens,
danke für deinen ausgesprochen interessanten Beitrag! Du sagst, dass du für Kurse Geld bezahlen würdest. Ich theoretisch auch, aber da ist meine Hemmschwelle sehr groß, da ich nur schwer abschätzen kann, was mich erwartet. Wie handhabst du das?

"Das Problem an dieser Thematik ist eher der in den Köpfen der Konsumenten immer noch verankerte Gedanken, dass im Internet alles kostenlos sein muss!" - Danke! Das bringt es glaube ich sehr gut auf den Punkt, genauso wie dein letzter Absatz ;-)

Klasse Artikel!

Kommentator

Kommentar von Katharina

Mein Artikel zum Thema ist auch online: http://www.sprachschach.de/kostenlos-gesellschaft/. Ich gehe zwar nicht so ins Detail, aber da mein Blog eigentlich nichts mit diesen Inhalten zu tun hat, habe ich mal die Oberfläche ein wenig gestrichen. :)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Katharina, Geld verdienen mit Blogs betrifft die meisten Blogs (direkt oder indirekt), von daher freu ich mich sehr über deinen Beitrag!

Und besonders dein Statement zu Schluss gefällt mir gut, das kann ich so unterschreiben: "Denn viel wichtiger als Geld ist mir der Leser".

Kommentator

Kommentar von Jens Hetke

Hi Robert,

es ist natürlich korrekt, dass die Hemmschwelle und Zurückhaltung bei hochpreisigen Infotainment Produkten wie z.B. Online-Kursen o.ä. auch entsprechend hoch ist.
Ich stand selbst schon vor der Wahl einen eKurs zu buchen oder eben nicht. Das eine Mal habe ich nicht gebucht, da der Preis von um die 300 € einfach zu hoch war für ein 'unbekanntes' Produkt. Ein anderes Produkt hat jedoch meinen Zuschlag bekommen, obwohl es preislich genauso lag. Der Unterschied hierbei war, dass der Anbieter seriöser wirkte und eine 90 Tage Geld-zurück-Garantie bei Unzufriedenheit versprach!

Gruß
Jens

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Jens,
auf die "Leistungen Drum Rum" kommt es wohl an. Mir reicht es auch oft schon, wenn ich quasi eine Preview vom Inhalt sehen kann, also bei einem eKurs bspw. die einzelnen Einheiten mit Kurzbeschreibungen oder sowas. Letztendlich geht es, wie du richtig sagst, um Vertrauen und Seriösität.

Kommentator

Kommentar von Rainer Safferthal

Ich würde nicht für Blogartikel bezahlen. Was soll man auch bezahlen, wenn man für wenige Euros den gedruckten Spiegel, Focus oder was auch immer im Laden kaufen kann? Außerdem sind die meisten Blogs oberflächlich und nicht wirklich lesenswert. Die meisten Blogger schreiben doch nur gegenseitig ab und beweihräuchern sich selber.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Rainer,
würdest du mir die Frage ganz ehrlich beantworten, ob dein Kommentar auch für diesen Blog hier gilt? Findest du meinen Content so auch auf anderen Webseiten?

Und über die Oberflächlichkeit von so manchem Printmagazin will ich jetzt gar nicht erst sprechen ;-)

Kommentator

Kommentar von Michael Firnkes

Hallo Robert,

ich habe mich leider alles andere als strikt an deinen Leitfaden gehalten. Ich hoffe das passt dennoch. Paid Content: Können Blogger Qualität liefern? Und wird sie als solche erkannt?

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Michael,
kein Problem, es waren vielmehr Leitfragen als Aufhänger, keine stringente Linie die es zu befolgen gilt! Ich les mir deinen Beitrag heute abend in Ruhe durch und dann folgt natürlich auch noch ein Kommentar (hab da noch ein paar aufzuarbeiten, ist nur eine stressige Woche Zwinkernd)

Kommentator

Kommentar von Sven

Wenn eine aussagekräftige Einleitung vorhanden ist, so dass man nicht die Katze im Sack kauft, bin ich bereit, dafür zu zahlen. Dies sollte so einfach wie möglich sein. Seit dem Beitrag auf der #rp14 steht Paypal bei mir nicht mehr ganz oben, wegen der hohen Gebühren. Laterpay klingt wirklich interessant. Mal sehen, was daraus wird.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ja, Sven, über die PayPal-Gebühren haben sich schon viele beschwert, das kann ich nachvollziehen.

Ich würd mich freuen, wenn sich ein Micropayment-Dienst wie LaterPay etablieren würde. Es bleibt ja dann immernoch jedem die Entscheidung selbst überlassen, ob er ihn nutzt oder nicht, wir haben also sogesehen nichts zu verlieren (außer kostenlosen Content auf unseren Lieblings-Blogs Zwinkernd)

Kommentator

Kommentar von Michi

So ich bin auch dabei. Unter http://www.michileesch.de ist mein Beitrag zu finden.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Michi,
danke für deinen Beitrag, leider bekomme ich beim Kommentieren eine Fehlermeldung, daher hier meine Antwort:

Das Problem, dass ich bei Displaywerbung sehe sind Adblocker. Ich nutze sie selbst und sehe maximal den Hinweis "Anzeige" unterhalb eines Blogbeitrags, nichts aber wo ich draufklicken kann (wahrscheinlich würde ich es auch dann nicht tun). Dadurch kann meiner Ansicht nach also auch nicht jeder Blogger Geld verdienen, daher ja die Frage nach "Paid Content" ;-)

Kommentator

Kommentar von Henrik Stamm

Hi, ich habe auch mitgemacht :) Den Beitrag findest du hier: Würdest du für Webinhalte zahlen?

Sehr gutes und interessantes Thema, wie ich finde!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Henrik,
willkommen im Blog! Dein kritischer Beitrag gefällt mir, nur die Frage "Am Ende geht es doch ums Überleben, oder nicht?" würde ich so konkret nicht stellen, denn viele "Profi-Blogger" haben sich aus einem Hobby heraus weiterentwickelt und stehen auf mehreren Standbeinen (Workshops, Keynotes, etc.). Journalismus im Vergleich ist, korrigier mich bitte wenn ich falsch liege, ein gelernter Beruf mit der ganz klaren Absicht von Beginn an für Geld, oder nennen wir es "den Lebensunterhalt", zu schreiben. Ich würde diese beiden Tätigkeiten im Moment noch nicht auf dasselbe Level heben, aber ich kann mir vorstellen, dass das die Richtung ist, in die wir uns entwickeln.

Kommentator

Kommentar von Rainer Safferthal

"Hallo Rainer, würdest du mir die Frage ganz ehrlich beantworten, ob dein Kommentar auch für diesen Blog hier gilt? Findest du meinen Content so auch auf anderen Webseiten?"

Ich würde ehrlich gesagt wohl gründsätlich nicht für den Mittelpunkt des Internet zahlen. Viele Blogger halten sich ja für diesen. Über den Inhalt deines Blogs kann ich nichts sagen, weil ich nur wegen der Blogparade hier gelandet bin. Das Thema Sozi. Medien interessiert mich auch gar nicht. Muss es auch nicht, weil ich mit dem Sozi Google Net abgeschlossen habe.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Okay, das ist natürlich deine Entscheidung. Klingt nach schlechten Erfahrungen?

Kommentator

Kommentar von Norman George

Hallo Robert, ein sehr feines und interessantes Thema hast du da angesprochen. Ich habe meine Meinung dazu im Artikel Sag mal, würdest du für Webinhalte Geld bezahlen? niedergeschrieben.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Norman,
danke, schön dass du teilnimmst! Ich les mir deinen Beitrag heute Abend in aller Ruhe durch, einen Kommentar bekommst du dann natürlich auch von mir ;-)

Kommentator

Kommentar von Tanja Beck

Hallo miteinander,

eher aus hauptberuflich publizistischer Sicht habe ich meine Gedanken zum Thema in zwei (ich brauchte den Platz) Blogbeiträgen aufbereitet. Teil 1 startet hier: http://fachcontent.de/paid-content-eine-gesellschaft-rettet-sich-selbst-teil-1/

Nach dem Umzugsstress werde ich mir etwas mehr Zeit für die anderen Beiträge nehmen. Viele Teilnehmer scheinen einen ganz kostbaren Einblick in das eigene Content-Konsumverhalten gegeben zu haben: Ob das eine RW-Infografik wird?? ;-D

Euch eine gute Nacht!
Tanja

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Tanja, Tanja, wie heißt es noch gleich? "...und führe sie nicht in Versuchung..." 

Infografiken sind wirklich aufwändig und ich hab mich schon für einen Gastbeitrag in einem anderen Blog dazu überreden lassen. Aber es wird mit Sicherheit eine schöne Zusammenfassung geben! Wer weiß, vielleicht hab ich dann doch mal Luft und hol die Grafik nach? :-)

Danke jedenfalls für deinen tollen Beitrag!

Kommentator

Kommentar von Maike Thöne

Hallo Ihr Lieben,

mein Beitrag zum Thema findet Ihr hier: Würde ich für Blogbeiträge zahlen?

Ich setze auf Aufmerksamkeit statt Monetarisierung.

Liebe Grüße
Maike

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Maike, danke für deinen Beitrag!

Schließt das eine das andere aus? Ich finde nicht zwangsläufig... ;-)

Kommentator

Kommentar von Claudia Kauscheder

Hallo Robert!

Auf den ersten Blick war meine Antwort auf deine Frage ein ziemlich klares "Nein" - bis ich doch einen zweiten (auch auf mein eigenes Kaufverhalten) darauf geworfen habe. Sehr spannendes Thema, danke!

Und hier ist mein Beitrag dazu: Würdest du für Web-Inhalte Geld bezahlen?

Liebe Grüße,
Claudia

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Claudia,

da bin ich aber gespannt, wie du nach deinem zweiten Blick gedacht hast - ich les mir deinen Beitrag heut abend durch, wenn ich zuhause bin. Schonmal danke für deine Teilnahme an der Blogparade! ;-)

Liebe Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Katharina Heder

Lieber Robert,

hier kommt mein Beitrag zu Paid Content - offen und schonungslos ehrlich. Zahlen? Wenn ich müsste - aber man kann mit dem Bloggen trotzdem Geld verdienen. Dazu gibt es einige Ideen nachzulesen.

Blogparade: Paid Content oder wie gut ist mein Inhalt?

Viel Spaß beim Lesen.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ehrlich ist gut! Wenn wir alle sagen, wir würden bezahlen obwohl das gar nicht stimmt, dann machen sich Startups wie LaterPay falsche Hoffnungen und vor allem falsche Mühen. Das wäre nicht gerade fair und so gar nicht blogger-like ^_^

Toller Beitrag, danke!

Kommentator

Kommentar von Dominic Spinner

Hallo Robert,

ich finde das Thema extrem spannend und freue mich, dass du diese Blogparade gestartet hast!

Hier kommt mein Beitrag dazu: Würdest du für Webinhalte Geld bezahlen?

Viel Spaß beim Lesen, ich freue mich auf dein Feedback!

Beste Grüße, Dominic

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Domi,

schonmal danke für deinen Beitrag zur Blogparade! Bin grad unterwegs, ich les deinen Artikel sobald ich wieder Zuhause bin - Feedback dann in einem Kommentar ;-)

Kommentator

Kommentar von Katharina

Hey, mein Beitrag zur Blogparade ging heute online :) Danke noch mal für die Vorlage ;)

Paid Content – Mein Beitrag zur Blogparade

Kommentator

Kommentar von Robert

Ich freu mich, vielen Dank Katharina!

Jetzt heißt es ohnehin Endspurt, am Wochenende endet die Frist. Ich bin gespannt ob noch jemand einen Beitrag schreibt, wollt ihr nochmal Werbung für die Blogparade machen?

Kommentator

Kommentar von Dennis

Hallo Robert,

vielen Dank, dass Du die Diskussion über mögliche Pay Content Modelle ins Rollen gebracht hast. Auch ich habe mir so meine Gedanken gemacht und in meinem Blog veröffentlicht:

http://maleben.com/2014/06/12/blogparade-wuerdest-du-fuer-webinhalte-geld-bezahlen-stichwort-paid-content/

Ich freue mich über Feedback :)

Viele Grüße
Dennis

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke für deinen Beitrag, Dennis und willkommen hier im Blog! Content nur für registrierte Mitglieder, funktioniert das? Ich bin raus... :P

VG, Robert

Kommentator

Kommentar von Peter

Ich stehe bestimmt nicht auf dem Standpunkt "Geiz ist geil"; sondern eher auf "Geist ist geil". Für mich stellt sich gar nicht die Frage, ob ich für meine Bloggerei etwas verlangen würde, Besuche der Leser und Anerkennung sind Lohn genug (für mich). Jeder Blog kann doch von jedem anderen partizipieren, a la Wikipedia. Warum sollen meine Urlaubsbilder oder Rezepte etwas kosten? Ich teile eben auf diesem Weg. Wieviel Arbeit ich investiere, ist allein meine Angelegenheit. Das gilt in meinen Augen solange, wie es privat geschieht. Kommerzielle Dienstleister, wie Presse, Funk und Fernsehen werden bereits teilweise bezahlt durch GEZ, Werbeeinnahmen, sowie sonstige Leistungen.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Peter, danke für deinen Last-Minute-Beitrag. Ich bin absolut bei dir mit der Aussage, dass nicht jeder Webseitenbetreiber mit seinen Inhalten Geld verdienen will (oder überhaupt kann). Aber wie du sagst, nicht jeder macht es aus privaten Gründen. Viele bloggen um ihr Unternehmen bzw. ihre Produkte zu bewerben und für sie ist Paid Content ein Geschäftsmodell, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Kommentator

Kommentar von Dennis

Hi Robert,

wusste erst gar nicht was Du meinst ;-) Hatte für eine kleine Plugin-Entwicklung etwas experimentiert. Du bist wohl in die Testphase 'reingefallen'. Nun solltest Du den Beitrag auch lesen können :)

Danke und noch einen schönen Sonntag.

Viele Grüße
Dennis

PS: Content nur für registrierte Mitglieder wird natürlich nicht so gut funktionieren ;-)

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Ah, das würd's natürlich erklären! Der Test war anscheinend erfolgreich, wenn ich deinen letzten Satz darauf beziehen kann ;-)

Vielen Dank nochmals für deinen Beitrag, Dennis, jetzt hab ich ihn auch lesen können =)

Kommentator

Kommentar von Stefan Schütz

Hallo Robert,

besten Dank - wie versprochen gibt es hier nach einer kleinen Nachtschicht leicht verspätet mein Blogpost: http://www.pr-stunt.de/wuerde-ich-fuer-web-content-zahlen/

VG
Stefan

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Stefan,
vielen Dank für den Nachtrag, ich nehme ihn mit in die Liste auf (sobald ich dazu komme, hab noch eine arbeitsreiche Woche)!

VG, Robert

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