20.04.2012 von Kommentare: 1

Einführung in #Pinterest Marketing - Grundlagen, Ideen & Tipps von den Profis

Pinterest ist mit mehr als 12 Mio. Nutzern (wenn auch überwiegend weiblichen) inzwischen eines der meistgenutzten Netzwerke. Mit durchschnittlich 16 Minuten pro Besuch (bei ~1,5 Mio. Besuchern täglich) verbringen die Nutzer sogar mehr Zeit dort als auf Facebook.

Pinterest ist in erster Linie eine Plattform zum visuellen Austausch von Interessen, dennoch kann sie auch als Schaufenster für die eigene Webseite, die eigenen Produkte und Leistungen oder Expertise in bestimmten Bereichen dienen und dadurch nicht nur Traffic generieren (inzwischen sogar mehr als Google+, LinkedIn und YouTube), sondern bestenfalls auch den Vertrieb ankurbeln. Und dazu bedarf es zunächst nur wenig Aufwand…


Pinterest Profil

1. Vorbereitung

Bevor man selbst anfängt wie wild zu Pinnen sollten vorab einige Dinge erledigt werden. Dazu gehört vor allem das Finden und Folgen von Pinterest Usern mit ähnlichen Interessen. Wer also bspw. einen Social Media Blog betreibt findet schnell Nutzer die Infografiken zu Social Networks pinnen oder interessante Artikel zum Thema teilen. Doch auch branchenfremde Nutzer (Vertreter kooperierender Branchen oder Konsumenten) sollte man nicht außer Acht lassen. Zum Glück kann man hier auch nur bestimmten Boards folgen und die neusten Paar Schuhe und Hundefotos aus seinem Stream raushalten (wobei… lustig sind sie teilweise schon ;-)
 

2. Content-Aufbereitung:

Die meisten gesuchten Informationen finden sich heutzutage wahrscheinlich auf Branchen-Blogs, in nett geschriebenen Artikeln mit weiterführenden Links. Doch für Pinterest sind nur Grafiken von Interesse, d.h. Blogbeiträge ohne solche verlieren an Bedeutung. Es wird also unabdingbar, möglichst jeden Artikel mit Bildern zu versehen, sodass er auch „gepinnt“ werden kann. Zwar gibt es Dienste die es einem ermöglichen Screenshots von Webseiten zu pinnen, doch wird man diese kaum voneinander unterscheiden können und wirkliche Aufmerksamkeit erzeugen sie auch nicht.

Blogger sollten darauf achten, dass „zu pinnende Bilder“ (schließlich soll nicht unbedingt jede Illustration, Grafik, Foto, etc. gepinnt werden) in bestmöglicher Qualität vorliegen. Über den Pin it Button können diese dann direkt vom Blog gepinnt werden, sodass der Ursprung klar erkennbar ist und Interessierte auf den eigenen Blog geführt werden. Wichtig dabei ist, Bild-Tags und -Beschreibung nicht zu vergessen!
 

3. Tracking & Erfolgsmessung

Werden Bilder und Artikel nun gepinnt, gilt es den Erfolg zu bestimmen. Welche Links erzeugen am meisten Traffic, welche Bilder/Artikel werden häufig repinned oder geliked, welche erzeugen Follower und werden kommentiert? Google Analytics kann sämtliche Klicks über den Pin It Button messen, doch für die anderen Metriken empfehle ich PinReach.

PinReach Analytics

Es erfasst Followerzahlen, Repins und Likes, zeigt einflussreiche Follower und die erfolgreichsten Pins. Ähnlich wie bei Klout oder PeerIndex wird man dann mit einer Score zwischen 0 und 100 bewertet.

PinReach Statistiken


So, das war schon der Anfang. Der Account ist eingerichtet, die Blogartikel Pinterest-sicher und die Messung laufen. Jetzt wird es Zeit kreativ zu werden und Pinterests Potential voll auszuschöpfen. Vielleicht probierst du künftig mal Methapern zu visualisieren anstatt deinen Artikel mit einem langweiligen Diagramm zu erweitern? Oder Du experimentierst mit alternativen Headlines und verbildlichst diese? Es gibt so viele Möglichkeiten mittels Bildern Aufmerksamkeit zu erregen und Pinterest ist die Community die nur darauf wartet etwas Aufregendes, Interessantes, Kreatives oder Innovatives zu sehen und zu teilen.
 

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Bettina Ehrling

Sehr aufschlussreicher Artikel, vielen Dank! Ich werde Pinterest auf jeden Fall austesten.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke! Ich kann Pinterest nur empfehlen, auch wenn es zu Beginn ein wenig kompliziert und ungewohnt ist. Sollten Probleme auftreten helfe ich gerne ;-)

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