17.05.2011 von Kommentar schreiben

Social Media Marketing: Strategien entwickeln

Social Media Marketing Strategie

Social Media ist eigentlich nichts Neues... es überträgt Mechanismen und Effekte aus dem „normalen Leben“ ins Web. Doch die eigene Erfahrung zeigt es und Kollegen aus der Branchen bestätigen: Ziel und Herangehensweise an das Thema Social Media als Marketingdisziplin sind in Unternehmen oft unklar. Die einen weigern sich komplett oder scheitern an der Frage der Erfolgsmessung, die anderen sind nur dabei, um dabei zu sein und tummeln sich ohne feste Strategie auf den gängigen Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube.

Doch ohne eine konkrete Strategie macht das Engagement kaum Sinn. Hierzu sollten sich Unternehmen also vorab die Fragen stellen, a) wie sie mit Social Media ihr Unternehmen, ihre Produkte oder Services verbessern können (Organisation), b) wie sie eine Beziehung zu Stakeholdern aufbauen und Vertrauen schaffen (Relations) und c) wie sie ihre Marke stärken, Kunden gewinnen und binden können (Marketing). Marketingexperten werden direkt erkennen, dass auch hier ein Mix aus allen drei Fragestellungen die größte Chance darstellt, denn alles ist miteinander vernetzt.

Da wir gerade beim klassischen Marketingmix sind, ist es vielleicht passend einige Unterschiede in der Kommunikation von Werbung und im Social Media zu definieren: Social Media ist nicht darin erschöpft Informationen bereitzustellen, sondern zielt auf Resonanz ab. Bleibt diese aus, war die Investition umsonst, ist sie negativ schadet sie dem Image. Doch selbst mit einer positiven muss man irgendetwas tun. Professionelle Kommunikation bedeutet Informationen als „rich content“ und vernetzt zur Verfügung zu stellen, Resonanz zu erzeugen und damit umzugehen, sowie von Beginn an die Wertschöpfung zu berücksichtigen. Nur wer sich regelmäßig damit beschäftigt und sich seinen Stakeholdern anpasst wird langfristig erfolgreich sein.

Diese betriebswirtschaftlichen Dimensionen zu berücksichtigen ist Kernaufgabe eines Social Media Managers. Nur auf Facebook zu sein und x Fans zu haben ist kein Return of Investment (ROI). Vielmehr gilt es die betrieblichen Wertschöpfungsprozesse dahingehend zu überprüfen, ob Social Media diese bereichern kann (bspw. über Blogs oder eine Fanpage den Zugang zu Informationen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zu leichtern). Dieses Wissen der Stakeholder lässt sich letztendlich auch messen. Im Grunde müssen also die verschiedenen ROIs Stück für Stück erschlossen werden.

Den ursprünglichen Artikel aus der t3n findet ihr hier: talkabout Blog (pdf)

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