28.04.2014 von Kommentare: 14

Tipps für mehr Kommentare in deinem Blog. Besonders Tipp #3 macht den Unterschied!

Tipps für mehr Blog-Kommentare

Wie wir inzwischen alle wissen, lohnt sich das Kommentieren in Blogs sowohl für Blogger als auch für Leser. Erstere lernen ihre Leser kennen und erhalten direktes Feedback zu ihrer Arbeit, letztere können ihre Meinung kundtun und auf diesem Wege auch auf sich selbst aufmerksam machen.

Aber warum erhält nicht jeder Blog bzw. jeder Artikel gleich viele Kommentare?

In einer Blogparade habe ich andere Blogger und vor allem die Leser nach ihren ganz persönlichen Beweggründen gefragt, wann und warum sie Blogartikel kommentieren. Das Ergebnis: 15 Blogger haben ihre Meinung in einem eigenen Artikel kundgetan und insgesamt 25 Leser haben den Aufruf hier im Blog kommentiert.

Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben, es sind sehr interessante Beiträge eingereicht worden! Im Folgenden präsentiere ich 10 Tipps für mehr Kommentare in deinem Blog.

 

So erhältst du künftig mehr Kommentare in deinem Blog

Deine Blogartikel werden eher kommentiert, wenn

  1. sie eine interessante Überschrift haben, die auch in RSS-Readern hervorsticht.
  2. sie ein breites Publikum ansprechen.
  3. dein Beitrag sehr ausführlich geschrieben ist und dem Leser einen echten Mehrwert bietet (zum Beispiel ein Problem löst).
  4. du auf Kommentare reagierst und dich weiter aktiv in die Diskussion einbringst.
  5. das Abonnieren der Diskussion möglich ist, um sich fortlaufend beteiligen zu können.
  6. deine Kommentarfunktion einfach zu benutzen ist (keine vorherige Anmeldung, keine Bild-Captchas).
  7. du eine Blog-eigene Kommentarfunktion nutzt anstelle eines Social Media Plugins (wie z.B. Disqus, Facebook oder Google+ Comments).
  8. der Kommentierer dafür einen Backlink erhalten.
  9. du selbst aktiv in anderen Blogs kommentierst.
  10. du andere Personen (Blogger) erwähnst.


Und, da waren sich fast alle einig, es wird nur dann kommentiert, wenn es noch etwas Sinnvolles zum Thema zu sagen gibt ;-)

 

Stimmen aus der Community

An dieser Stelle nochmal ein abschließendes herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer! Es freut mich sehr, dass doch so viele mitgemacht haben und ich verspreche, die nächste Blogparade wird nicht lange auf sich warten lassen ;-)
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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Chris Vielhaus

Hey Robert!
Bis vor kurzem wusste ich noch gar nicht, was Blogparaden überhaupt sind. Dafür ist mir aber schon direkt ein neues Talent an mir aufgefallen: Fristen für Blogparaden verpassen. :D

Ich könnte mich gerade schwarz ärgern, dass ich Deine Blogparade genau um einen Tag verpasst habe. Startest du eventuell irgendwann nochmal eine? Da Dein Blog mir aber nach wie vor gut gefällt hast du mich ohnehin als Follower gewonnen, somit kann beim nächsten mal ja eigentlich nichts schief gehen!

Die Tipps deiner Liste werde ich mir mal notieren, um auf meinem kleinen Blog hoffentlich auch mal etwas mehr Wind reinzubekommen.
Vielleicht kann dieser Comment ja schon ein Anfang sein! :D
http://graustufen1989.blogspot.de/

Natürlich freue auch ich mich über Comments mit Anregungen, Feedback und Kritik!

Mach auf jeden Fall weiter so, du hilfst Anfängern super weiter! :)

Viele Grüße,
Chris

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Chris,
danke für deinen Kommentar und die lieben Worte! Falls es dir ein Bedürfnis ist, kannst du auch weiterhin noch den Blogparade-Artikel kommentieren und deine Meinung kundtun - ich würd mich freuen! Für Kommentare gibt es hier im Blog keine Deadline ;-)

Und was die nächste Blogparade angeht: ja, ist schon geplant und dürfte im Mai schon starten!

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Sue

Sehr gut zusammen gefaßt. Wichtig ist aber auch, erstmal gefunden zu werden. Wenn das nicht gegeben ist kann man Kommentare vergessen, logisch. Wenn man schon am Anfang nicht vernünftig auf die Suchwörter achtet ist es eine Torture Leser zu bekommen. (leider)
Ich sehe gerade daß auch Du ein Captcha-Feld eingerichtet obwohl Du beschreibst das es ohne captcha einfacher ist kommentare zu bekommen. Ich habe auch eine Captcha Abfrage eben um Spam zu vermeiden, ich finde das Captcha-Feld wichtig und gut.
Bin übrigens auch an Deiner Blogparade interessiert.

lg. Sue

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Liebe Sue,
danke für deinen Kommentar. Ich bin voll bei dir, dass die richtigen Keywords sehr wichtig sind, für mich sind Besucher in diesem Fall jedoch eine Vorraussetzung. Das gleicht ja im Allgemeinen der Aussage "ohne Traffic keine Conversion", aber in diesem Artikel geht's nicht um Traffic-Generierung sondern die Konvertierung) ;-)

Und was das Captcha angeht, schließe ich hier lediglich  BILD-Captchas aus. (Einfache!) Text- oder Rechen-Captchas stören, so die Meinungen der Teilnehmer, nicht beim Kommentieren.

LG, Robert

Kommentator

Kommentar von Maxie

Hallo Robert,

toller Beitrag, der uns Blogger alles sehr interessiert. Denn ohne Leser kein Leben auf dem Blog :-) Da kann man noch so interessante, vielfältige und ansprechende Texte bringen, wenn aber kaum Feedback kommt, weil es einfach zu wenige mitbekommen, passiert nichts weiter! Und irgendwann ist das nicht mehr so motivierend! Von daher versuche ich eigentlich immer direkt unter dem Post zu kommentieren, als in den den anderen Netzwerken, wie FB oder G+!
Diese Blogparade finde ich klasse und bei Gelegenheit werde ich auch jeden einzelnen der Teilnehmer mal besuchen auf dem Blog :-)
Viele Grüße und noch einen schönen Abend wünscht Maxie

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Maxie,
schön, dass du es ähnlich siehst ;-) Du hast mit mir schonmal einen Besucher mehr und wer weiß, vielleicht kommentier ich ja auch mal den ein oder anderen Beitrag bei dir!

Danke für deinen Kommentar, erst Recht nach deinem Statement weiß ich ihn sehr zu schätzen!

Liebe Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Thomas

Ich habe noch einen Tipp für mehr Kommentare. Der konsequente Einsatz von DoFollow Links in Kommentaren bringt auch mehr und vor allem qualifiziertere Kommentare mit sich.

Wie wir ja auch deiner Aktion entnehmen konnten, Kommentieren viele auch mit dem Zweck Backlinks zu bekommen. Da lohnt es sich natürlich auch einen ordentlichen und hochwertigen Kommentar zu hinterlassen, wenn man dafür einen DoFollow Backlink bekommt.

Problematisch sehe ich das ganze nicht, da die Kommentare ja erst auf Freischaltung warten. Das Plugin "NoFollow Free" ist dafür bestens geeignet. Hier kann man noch so einiges einstellen.

Dein Beitrag hier war mir der Anlass dazu selber einen Beitrag zu diesem Thema zu verfassen.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Thomas,

Ich bin zwar selbst kein WP User und würde persönlich Backlinks durch solche Plugins nicht auch noch in den Fokus rücken. Aber vielleicht will es ja der/die eine oder andere ausprobieren ;-)

Kommentator

Kommentar von Brigitte

Huhu,

Ich habe auch noch einen Tipp für mehr Kommentare auf WordPress Blogs: das Plugin CommentLuv. Ich habe es selbt gerade erst entdeckt und werde es bei mir demnächst auch einsetzen...

Mit diesem WP-Plugin können User, die einen Kommentar hinterlassen, auch gleich auf ihren eigenen aktuellsten Blogartikel aufmerksam machen. Ganz automatisch wird durch Angabe der Webseite der aktuellste Blogbeitrag unter dem Kommentar angezeigt. Insgesamt sind bis zu 10 Artikel möglich - das finde ich dann aber auch echt etwas viel ...

Viele Grüße

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Brigitte,
ja das ist schon ein nettes Plugin für die Communtiy. 10 Artikel stehen insgesamt zur Auswahl, werden aber nicht alle auf einmal angezeigt, oder? Und du kannst die diese Auswahl auch erst durch ein Like oder Tweet freigeben, das finde ich besonders gut gelöst!

Leider hab ich kein Wordpress... ;-)

Kommentator

Kommentar von Brigitte

Hallo Robert,

ja, bis zu 10 Artikel kann der Admin "freigeben". Allerdings ist hier kein Like oder Tweet notwendig, sondern, sofern der Admin es so eingestellt hat, eine Registrierung. Ich habe dieses Plugin jetzt auf einem anderen Blog von mir installiert: www.blogslang.de. Dort kann man sich das mal anschauen... ich hab schon gesehen, dass du kein WordPress nutzt, aber sehr viele Leser, drum dachte ich mir, es wäre für deine Leser evtl. interessant ....

Viele Grüße
Brigitte

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Jup, ist bestimmt interessant für einige Leser hier. Das Feature was ich meinte ist wohl ein Premium Feature:

CommentLuv Wordpress Plugin

Standardmäßig wird beim Kommentieren dein letzter Blogbeitrag angezeigt. Wenn du den Beitrag jedoch vor dem Kommentieren teilst, kannst du wählen, welchen deiner (letzten 5-10) Beiträge du anzeigen lassen willst.


Was mir bei dir auffällt: Da steht "Ich bins kürzlich veröffentlicht…" - sieht nach einer falschen Übersetzung aus ;-)

Kommentator

Kommentar von Brigitte

Huhu Robert,

ja das stimmt, ich bin ehrlich gesagt noch nicht dazu gekommen, das zu ändern und hatte es einfach vergessen :-) - ich muss das jetzt aber unbedingt nachholen... danke für die Erinnerung...

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Sehr gern, ich kenn das Problem nur zu gut ;-)

Kommentator

Kommentar von Steven

Hallo Robert,

tolle Aufstellung. Meine sieht ganz ähnlich aus. Punkt 1 ist sehr wichtig und Punkt 3 ist ein MUSS. Einen Artikel ohne Mehrwert braucht man nicht veröffentlichen.

Ich habe noch einige Tipps für SEO in Artikeln. Eventuell sind diese auch noch hilfreich für andere.

Gruß,
Steven

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Steven,

danke für deinen Kommentar und die Ergänzung. Kennst du meinen Artikel zur Blog Post SEO schon?

Gruß, Robert

Kommentator

Kommentar von Julian Grandke

Hi Robert,

gerade erst auf diese spannende Blogparade gestoßen. Deine 10 Tipps decken sich größtenteils auch mit meinen Erfahrungen. Allerdings denke ich auch, dass sich manche Dinge je nach Thema und Leserschaft unterscheiden. Das gilt insbesondere für die Verwendung von Comment-Plugins.

Was ich vor allem in etwas größeren Blogs oft beobachte ist, dass sich Blogger oft relativ schnell aus der Diskussion zurückziehen. Das finde ich persönlich fast genauso schlimm, wie gar nicht daran teilzunehmen. Auch wenn das sehr zeitaufwendig ist, geht hier doch viel Potenzial verloren.

Bestes,
Julian

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Julian,

da geb ich dir Recht. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, versuche es daher selbst besser zu machen. Nicht immer gibt es eine Kommentar-Abo-Funktion, aber ich speichere mir Diskussionen an denen ich teilnehme immer als Lesezeichen und schau regelmäßig vorbei. Und hier im Blog versuche ich natürlich immer mit meinen Lesern in Kontakt zu bleiben. Ich stelle Fragen oder verlagere auch gern mal den Kontakt in ein Netzwerk. Es ist immer schade wenn dann von der anderen Seite nichts mehr kommt.

Welche Erfahrungen hast du denn mit Comment-Plugins? Ich persönlich mag sie nicht, zumindest Disqus, livefyre & Co. Die WP-eigene ist doch ohnehin ähnlich und bietet auch einen "globalen" Login. Und darum geht es doch den meisten, oder?

Kommentator

Kommentar von Viktor

Punkt 3 will ich wiedersprechen! Wenn die angebotene Lösung 100% zur Lösung des gesuchten Problems führt, dann kommentiert KEINER! Habe mehrere solcher Beispiele! Fasse ich heute Abend mal zusammen....

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Viktor, magst du deine Beispiele mit uns teilen?

Ich denke ich weiß, worauf du hinaus willst, aber ich bin weiter der Meinung, dass Leser die Lösung ihres Problems zusammen mit einem Dankeschön für die Anregung kommentieren.

Kommentator

Kommentar von Viktor

Hi, sorry, habe es gern nicht mehr geschafft. Hier sind also drei Beispiele, die absolut gegen Punkt 3 als Mittel für mehr Kommentare in einem Blog sprechen.

Beispiel 1:
Dieser Beitrag http://siehe.link/sammy hat 5700 Besucher im Monat die im Durchschnitt 2:30 Minuten darauf verbleiben. Anzahl Kommentare ist aber nur 37, und das obwohl er schon über drei Jahre alt ist.

Beispiel 2:
Dieser Beitrag http://siehe.link/fuellmenge hat 7500 Besucher im Monat die im Durchschnitt 6:34 Minuten darauf verbleiben. Anzahl Kommentare ist aber NULL. Deswegen wurde die Kommentarfunktion irgendwann mal abgestellt.

Beispiel 3:
Dieser Beitrag http://siehe.link/turbozip hat 2000 Besucher im Monat die im Durchschnitt 3:49 Minuten darauf verbleiben. Anzahl Kommentare? 3.

Dass Leser sich für eine Lösung bedanken ist ein ganz seltenes Phänomen!
Was jedoch zur Kommentargenerierung hilft, ist einen Teil der Lösung unverständlich oder unvollständig darzulegen. Dann wirst Du mit Kommentaren bombardiert. Das ist jedoch nicht im "Sinne des Erfinders"....

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Viktor,
danke für die Beispiele. Wenn ich mir die Beiträge so anschaue habe ich das Gefühl, dass die Zielstellung nicht die der Diskussion mit Lesern ist. Du willst zum Beispiel im letzten erklären, wie du deine Webseite beschleunigen kannst. Aber nirgends ist eine Aufforderung an die Leser zu kommentieren oder ihre Erfahrung zu teilen. Wo ist der "Call to Action"?

Im ersten hast du das gemacht, der hat auch deutlich mehr Kommentare. Vom Suchvolumen her schauts da ja ganz ordentlich aus, aber ist das eine Zielgruppe, die gerne kommentiert? Oder sind das beispielsweise Nutzer, die eben im Moment dieses Problem haben und eine direkt anwendbare Lösung suchen. Selbes würde ich fast auch beim zweiten Beispiel tippen.

Kommentare sind eben nicht immer das Ziel von Artikeln... ;-)

Kommentator

Kommentar von Rosemarie Benke-Bursian

Vielen Dank für diesen Beitrag mit den recht wertvollen Tipps.

Ich kann Punkt 3 unbedingt bestätigen. Ich habe auf meiner Website die Kommentarfunktion nur zu spät gefunden, sonst hätte ich da mehr stehen.

Wie in den Kommentaren angeklungen ist aber reiner Content vielleicht noch zu wenig differenziert. Es ist wichtig, dass es ein Content ist, der zu einer Diskussion anregt, zum Beispiel durch ein "Call to Action".
Oder das Thema selbst ist einfach eines, was viele anregt, ihre Meinung zu äußern bzw. die Zielgruppe ist eine, die gerne kommentiert. Zum Beispiel solche, die sich über dieses Thema Gedanken machen.

Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass Kommentarfunktionen gerne mal missbraucht werden und zum Beispiel mit unechten Kommentaren, die nur auf eine andere Werbeseite locken zugespamt werden.
Wie geht euch das? Und wie geht ihr damit um?
Ich habe nun alles auf Kontrolle und Freischalten gestellt. Aber das finde ich schade, denn ich selbst freue mich ja auch, wenn mein Kommentar gleich sichtbar wird.

Rosemarie
www.rosemarie-benke-bursian.de

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Rosemarie,

danke für deinen Kommentar. Ich bekomme zum Glück relativ wenige unechte oder Spam-Kommentare. Wenn doch mal einer kommt, dann redigiere ich (mit Hinweis) oder veröffentliche ihn nicht. Automatisierte Dpam-Kommeentare wie man sie von WordPress-Blogs kennt bleiben bei mir zum Glück aus.

Was den Content angeht stimme ich dir voll und ganz zu. Ein Call to Action hilft, um Leser zum Kommentieren zu motivieren. Oft dient ein Beitrag allerdings auch anderen Zielen, nicht jeder Beitrag erhält also gleich viele Kommentare. Macht aber nichts, das Ziel definiert ja der Blogger für sich selbst. :-)

Viele Grüße, Robert

Kommentator

Kommentar von Rosemarie Benke-Bursian

Ja, man muss auch nicht auf jeden Beitrag endlose Kommentarkolonnen erwarten und erhoffen.
Die zeigen zwar ein Interesse am jeweiligen Thema, aber wenn das eigentliche / ursprüngliche Ziel ein ganz anderes ist, kann das auch davon wegführen bzw. die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Anliegen abziehen.

Also ich finde es gut, wenn man mit gutem Content echten Mehrwert bietet, aber man darf es auch nicht überbewerten und nur noch auf die Anzahl der Kommentatoren schielen. Sie sind ein Baustein, aber nicht der einzige.

Viele Grüße
Rosemarie
www.rosemarie-benke-bursian.de

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Darauf können wir uns einigen. Gut gesagt, Rosemarie!

Aber jetzt interessiert mich noch eines: Wann (und warum) kommentierst DU Blogbeiträge? Folgst du Calls to Action oder diskutierst du einfach gerne mit? Oder ist es für dich eine Gelegenheit zum Dialog mit dem Autor? 

Kommentator

Kommentar von Rosemarie Benke-Bursian

Ich kommentiere oft - aber nicht immer, wenn mich ein Thema anspricht, so wie dieses hier z.B., und wenn ich denke, ich kann was dazu beitragen bzw. wenn mir was auf der Zunge brennt.
Das geschieht oft ganz spontan, denn auf viele Beiträge komme ich auf Umwegen, rein zufällig und nicht von langer Hand geplant. Und nicht immer habe ich Zeit, um noch was zu sagen, oder überhaupt die Kommentare zu lesen.
Und manchmal ist eh alles gesagt bzw. es wurde sehr lange nichts gesagt. Dann bin ich nicht sicher, ob das noch jemand interessiert.

Und ich kommentiere auch, wenn ich sehe, dass da jemand mit falschem Wissen argumentiert. Nicht um den Besserwisser zu spielen, sondern weil das sonst womöglich andere für bare Münze nehmen und ich finde, dass sich im Netz eh schon viel zu viel falsches Wissen verbreitet. Und wenn ich mich da zufällig auskenne, kann ich das ja richtig stellen, meine ich.
Aber deshalb habe ich mir auch angewöhnt, immer mit Namen und Website aufzutreten, so kann jeder zurückverfolgen, wer da was gesagt hat und welchen Background ich habe, um so aufzutreten. Damit kann dann jeder für sich entscheiden, ob er meine Aussagen für fundiert hält oder nicht.

Gerne gebe ich aber auch eine Bestätigung, wenn mir etwas gut gefällt, wenn ich denke, da hat jemand etwas richtig gut auf den Punkt gebracht. Gerade sehr gute Beiträge haben es mE verdient, dass man die Blogger bzw. ihre Artikel und die Arbeit, die sie sich damit gemacht haben, entsprechend würdigt. Denn gerne möchte ich von solchen Bloggern viel lesen, nicht von solchen, die nur Triviales, Plakatives, Halbwissen und Fehlinformationen unter die Leute streuen.
Also muss man denen das sagen, damit ihnen klar ist, dass sie wahrgenommen werden, damit das Lob sie bestärkt am Ball zu bleiben.

Rosemarie
www.rosemarie-benke-bursian.de

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Rosemarie, ich danke dir für diese Bereicherung! Zwischen dwn Zeilen lese ich auch ein Lob, daher auch mein Dank dafür. 

Dass du im Netz "Korrekturliest" finde ich bemerkenswert. Nicht viele machen sich diese Mühe oder stehen dann auch dazu. Doch wie du sagst: manchmal ist es einfach angebracht. ;-)

Ich hoffe bis bald,

Robert 

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