Die Gestaltgesetze entstammen der Gestaltpsychologie, die sich in den 1920er Jahren zu einer eigenständigen Theorie entwickelte und sich mit der Wahrnehmung der Menschen beschäftigt. Sie untersucht die kognitiven Mechanismen, die es dem Menschen ermöglichen, Phänomäne wahrzunehmen und zu interpretieren.
Die daraus entwickelten Gesetze bezeichnen die Art des Zusammenschlusses einzelner erlebter Teile zu einer Einheit. Hierher rührt auch das Sprichwort "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile".
Wahrnehmung ist die Grundvoraussetzung fürs Lernen. Als Mediengestalter ist es mein Ziel, Menschen durch die visuelle Gestaltung dabei zu unterstützen. Die Beachtung der folgenden (unter weiterer, hier nicht aufgeführter) Gesetze steigert die Form-Inhalt-Beziehung und führt zu einer leichteren Erschließbarkeit (eine Werbebotschaft wird so bspw. schneller erfasst und verstanden; quasi "erlernt").