von Robert Weller

Wie ich Blogger wurde

Was motiviert einen Blogger zu werden und wie hat sich der Blog entwickelt? Mit diesen Fragen hat Alexandra Steiner zu einer Blogparade aufgerufen, an der ich gerne teilnehme.

Zurückblickend beginnt meine Reise als Blogger an verschiedenen Stellen, die mit der Zeit immer mehr ineinander übergegangen sind. Zum einen war das mein seit jeher bestehendes Verlangen nach einer eigenen Webseite, womöglich bedingt durch meine Arbeit als Grafiker und die Notwendigkeit einer Präsentationsplattform für meine Projekte.

Hinzu kam mein Basteltrieb und Neugier für alles Neue. In dem Fall war das Neue ein alternatives, deutsches Content Management System namens contao (bzw. damals noch typolight), womit ich letztendlich meine erste eigene Webseite programmiert habe (und toushenne läuft damit übrigens immer noch).

Der dritte Antrieb stammt vielleicht noch aus meiner Schulzeit, in der mir mit konstant schlechten Noten für Aufsätze der Eindruck vermittelt wurde, dass ich keine ansprechenden Texte schreiben kann. Das kratzte natürlich an meinem Ego und ich hatte innerlich und unwissend schon den Entschluss gefasst, mich gegen diese Fremdeinschätzung zu wehren. Nur an der Universität konnte ich das leider nicht, denn dieses pseudo-intelligent klingende „Akademiker-Deutsch“ lag mir nicht so recht.

Ein Ausgleich, ja fast schon eine Flucht aus dieser zwanghaften Welt der wissenschaftlichen Schreibtradition, musste her und mein Blog war geboren. Ich bin kein Denker, ich bin ein Macher. Und machen kann ich mit meinem eigenen Blog sehr viel.

von Robert Weller • (Kommentare: 1)

Fitness Tipps für Online-Entrepreneurs

Ende Juli hat Peer Wandiger über seinen Blog eine neue Blog-Parade zum Thema „Fitness und Gesundheit für Selbständige im Netz“ gestartet. Das von ihm angesprochene Klischee der (Tiefkühl-)Pizza und Cola als typische Mittagsmahlzeit will ich zwar nicht so direkt unterstützen, aber ich bin auch der Meinung, dass Bürojobber (und das sind immerhin rund 18 Mio. in Deutschland!) zu wenig auf ihre Gesundheit achten.

Da ich mich selbst viel mit dem Thema beschäftige und regelmäßig mit Trainern aus den Bereichen Personal-Fitness und Firmenfitness zu tun habe, kenne ich das Problem nur zu gut. Mit diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen beisteuern und dir auch ein paar Tipps vom Profi mitgeben.

von Robert Weller • (Kommentare: 15)

Blog Artikel schreiben und veröffentlichen

Stell dir vor du schaust montagmorgens noch halb verschlafen in deinen Redaktionsplan und siehst schon wieder die Meldung, dass es heute an der Zeit ist einen Artikel zu veröffentlichen. An sich sollte das kein Problem sein (zumindest bei guter Vorarbeit) aber irgendwie überrumpelt diese Meldung auch mich immer wieder aufs Neue…

Also wie oft sollte ich eigentlich bloggen? Wie viele Artikel pro Woche sind sinnvoll und wie lange müssen sie sein?

Die kürzeste Antwort könnte sein „so oft wie möglich, solange du deinen Lesern einen Mehrwert bietest“. Die Länge und im Grunde auch die Frequenz richten sich also nach den Interessen der Leser und der Qualität der Artikel.

Erfahre in diesem Artikel die Vor- und Nachteile beider Aspekte hinsichtlich ihrer Quantität und beantworte für dich selbst die Frage nach der optimalen Balance zwischen Artikellänge und Posting-Frequenz.

von Robert Weller

Tipps für die perfekte Blog Post Headline

Es gibt viele Möglichkeiten um deinen Blog zu verbessern, aber die Headline Optimierung ist definitive eine der einfachsten Methoden. Und es geht dabei nicht ausschließlich um deinen Blog, sondern auch darum zu lernen, was deine Leser wirklich interessiert. Eine Eigenschaft von Bloggern, die oft über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Jon Morrow von Copyblogger sagte: “Je neugieriger deine Headlines deine Besucher machen, desto mehr lesen sie deine Beiträge. Je mehr Beiträge sie lesen, desto höher wird die Chance eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Je mehr Beziehungen du hast, desto einflussreicher wirst du in deiner Nische werden” (frei übersetzt). Klingt doch einfach, oder?

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du deine Blog Post Titel verbessern kannst und gibt dir Anregungen für deine nächsten Artikel.

von Robert Weller

Bloggen mit Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan unterstützt den Content Creation Process indem er diesen Prozess automatisiert (d.h. einen festen Ablauf vorgibt) und Themenbereiche grob definiert. Das schafft Freiraum für Kreativität und nimmt enormen Druck von den Verantwortlichen.

Wer also plötzlich vor dem Problem steht, nicht zu wissen was er in seinem nächsten Blog Post schreiben soll, hat wahrscheinlich keinen Redaktionsplan...

Damit dir das nicht passiert zeige ich dir, wie du deinen eigenen Redaktionsplan aufstellst.


Die Gründe für einen Redaktionsplan habe ich bereits in einem früheren Artikel beschrieben, aber den Aspekt der Planung möchte ich hier nochmals hervorheben. Wer sich im Vorfeld Gedanken macht über die Themengebiete, die verschiedenen Typen von Content und die eigentlichen Ziele des Blogs wird es hinterher um einiges leichter haben.

von Robert Weller • (Kommentare: 1)

Blog Post Checkliste

Hast du gerade deinen nächsten Blog Post fertig geschrieben? Dann findest du hier die nächsten Schritte um das meisten aus dem Artikel herauszuholen.

Bevor du auf "Veröffentlichen" klickst solltest auf jeden Fall nach Rechtschreibfehlern suchen und deine Keywords optimieren. Geh durch deinen Content und analysiere die beliebtesten Suchbegriffe für dein Thema mithilfe von Google's Keyword Tool (oder ähnliche SEO-Tools). Perfektioniere auch deinen Titel und die Beschreibung, denn die werden die meisten Leute sehen.

Bist du soweit? Hast du deinen URL, d.h. deinen Permalink, gekürzt und dein Keyword eingefügt? Dann ist es jetzt Zeit deinen Artikel zu veröffentlichen. Aber damit bist du noch nicht fertig!

Es gibt noch viel was du tun kannst, solltest und als smarter Blogger teilweise sogar musst um noch mehr Aufmerksamkeit auf deinen neusten Blog Artikel zu richten...

von Robert Weller • (Kommentare: 1)

Blog-Hosting oder eigener Webspace?

Schon eine Weile ist es her, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, aber es war eine der wichtigsten bisher. Dass ich mich gegen Blog-Hosting und für den eigenen Webspace entschieden habe lag vor allem am Einfluss eines guten Freundes und Programmierers (der inzwischen leider nicht mehr mit mir sondern Mozilla arbeitet...). Auf seinem technisch allumfassenden Server konnte ich immer neue Technologien testen. Und da ich mich mit meinem Blog zusammen weiterentwickeln wollte und nicht nur dann wenn es der Blog-Hoster auch tat, war die Entscheidung für mich getroffen.

Es gibt aber durchaus einige Vor- & Nachteile sowohl beim eigenen Webspace als auch bei Blog-Hostern, sodass es letztendlich dir selbst überlassen bleibt dich für eine Variante zu entscheiden. Bedenke jedoch Folgendes...

von Robert Weller

Negative Kommentare und negatives Feedback – Du hast es beim Bloggen sicherlich schon erhalten. Und ja, es ist nicht gerade ein tolles Gefühl. Wenn Leute etwas Positives über Deinen Blog schreiben und Deine Artikel im Web häufig verbreitet werden, gibt es Dir sicherlich das Gefühl, einen guten Job zu machen, nicht wahr?

In Wirklichkeit gibt es jedoch auch immer diejenigen, denen etwas nicht gefällt was Du nach außen trägst. Oft musst Du Dich in Gesprächen zu etwas äußern, dass Du auf eine bestimmte Weise geschrieben hast und warum Du es getan hast. Mehr oder weniger mit kaum Erfolg auf Einsicht seitens der Kritiker. Und die Wahrheit ist, dass Dein begründeter Standpunkt unverstanden bleibt - die Kritiker bleiben. Heute möchte ich Dir helfen zu verstehen, wie Du mit negativer Kritik umgehen und auf sie reagieren kannst.