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Interview mit Harald Gasper

Die Content Marketing Revolution ist ja voll im Gange. Jeder kennt die Parolen, und die Pro- und Contra-Argumente schwirren durch die Gazetten und Blogs. Jetzt kommt die Evolution, die Arbeit, der Aufbau funktionierender Strukturen.

Was hier nach einem Zitat von Klaus Eck oder Doris Eichmeier klingt, ist eine Aussage von Harald Gasper, seines Zeichens Director Content Marketing bei der Serviceplan Group.

Die Aussage ist jedoch kein Beitrag zur aktuellen W&V-Debatte zwischen Agenturvertretern und „echten Meinungsführern“, sondern entstand in einem Gespräch im Vorfeld der CMCX, die wir beide als Speaker besuchen werden.

Ich höre mir Vorträge von Agenturvertretern sehr kritisch an, denn häufig verbirgt sich dahinter mehr eine Pitch-Präsentation, als ein wirklicher Mehrwert zur Diskussion um Content Marketing. Ob das auch diesmal wieder so sein wird, werde ich hinterher berichten. :-)

Bei Harald habe ich allerdings das Gefühl, dass er offen ist für den Dialog und seine Erfahrung gerne teilt, um dadurch die Branche weiterzuentwickeln.

In einem wahrscheinlich eher ungewöhnlich „provokativen“ Dialog ergänzt er meine Gedanken zur aktuellen Situation und insbesondere in Hinblick auf die Messe in München.

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Content Seeding Tipps

Nehmen wir das Beispiel Martin Luther und seine Thesen: Ein Mönch entwickelt Thesen, die an die aktuelle Lage der Kirche anknüpfen und damit den Nerv der Zeit treffen. Er versteht, dass seine Thesen nur funktionieren, wenn er sie am Punkt des Geschehens publiziert, der Türe der Schlosskirche zu Wittenberg. Wären die Thesen nicht aktuell gewesen und hätte er sie nicht an prominenter Stelle publiziert - wer weiß ob die Reformation ein solches Momentum entfacht hätte?

So funktioniert erfolgreiches Seeding.

Beim Content Seeding wird Content so gestaltet, dass er einen Nerv bei den Multiplikatoren trifft. Anschließend wird er proaktiv bei Autoritätsmedien platziert, um ein Maximum an Aufmerksamkeit und Interaktion zu erzielen. Da das Seeding ein online-basierter Prozess ist, gewinnst du dadurch Links, Traffic, Rankings und Conversions.

Wenn du Content Seeding erfolgreich betreiben möchtest, stehst du folglich vor einer komplexen Aufgabe, die sowohl inhaltlich als auch strategisch gelöst werden muss.

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Themen für Blog-Artikel finden

Strategisches Content Marketing heißt langfristig zu denken und zu planen.

Dazu gehört auch, die Produktion neuer Inhalte über einen längeren Zeitraum sicherzustellen.

Doch sowohl Einsteiger als auch diejenigen, die schon länger im Geschäft sind erreichen schnell einen Punkt, an dem ihnen scheinbar die Ideen für neuen Content ausgehen.

Scheinbar sage ich, weil das bei genauerer Betrachtung definitiv nicht der Fall sein kann. Vielmehr ist es ein Problem schlechter Planung! Doch spätestens mit dieser kontinuierlich wachsenden (!) Liste wirst du genug Ansatzpunkte haben, um künftig ziemlich schnell neue Ideen für Blogartikel und andere Content-Formate zu generieren.

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Historische Content-Optimierung für mehr Traffic und Leads

Sag mal, was passiert eigentlich mit deinem Content, sobald er live ist?

Du bewirbst ihn über Social Media, informierst deine E-Mail-Abonnenten und kontaktierst vielleicht noch ein paar spezifische Personen (alias “Influencer”). Hab ich Recht?

Aber was passiert dann?

Ein, zwei Wochen lang erhält dein Artikel viel Aufmerksamkeit, wird geteilt und womöglich sogar diskutiert, bevor er im Archiv deines Blogs verschwindet. Mit der Zeit rutscht er dort immer weiter “nach hinten”, weil du ständig neuen Content veröffentlichst. Und irgendwann findet ihn niemand mehr.

Lohnt sich dann der Aufwand für diese kurze Zeit? Was hast du dadurch gewonnen? Neue Abonnenten oder Leads?

Ich frage deshalb, weil Content und Inbound Marketing vor allem auf lange Sicht ihr volles Potenzial entfalten. Ältere Inhalte sind der Kern deines Content Marketings und sollten dieselbe Beachtung finden, wie neue Inhalte. “Content Updates” ist das Stichwort.

Was das genau heißt und wie du historischen Content optimierst, erfährst du im Folgenden.

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Marketing-Automatisierung: Fehler & Tipps, wie es richtig geht

Wir mögen keine Automatisierung, wir lieben Sie!

Allerdings nur, wenn Sie dazu beiträgt, das Kundenerlebnis, die Customer Experience, in digitalen Kommunikationskanälen zu verbessern. Und wenn sie dem Nutzer einen echten Mehrwert verschafft.

Technisch ist heute vieles denkbar und möglich. Allerdings steckt die Marketing-Automatisierung noch in den Kinderschuhen. Und wie jedes Wesen in Kinderschuhen kann auch sie richtig nerven. Wir nennen das die „dunkle Seite der Automatisierung“, die wir täglich auf Websites und in sozialen Medien finden. Die Übeltäter sind willenlose Software-Anwendungen, Skripte und Bots, angeführt von Marketers, die die Macht der Automatisierung nicht beherrschen. Ihre Waffen: penetrante Popups, inhaltsleere Tweets und Direktnachrichten, die selbst interessierte Leser in die Flucht schlagen.

Wir zeigen dir, wie dringend das Problem ist und wie du der guten Seite der Macht in deinem Marketing zum Sieg verhelfen kannst.

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20 Tools für effektives Content Marketing

Wer bloggt, über Social Media kommuniziert oder in irgendeiner anderen Form Content vermarktet weiß, wie wertvoll helfende Tools sind.

Sie sparen Zeit, vereinfachen Arbeitsprozesse und bieten uns teilweise komplett neue Möglichkeiten in Hinblick auf die Content-Produktion, Promotion oder auch Erfolgmessung.

Letzten Endes brauchen wir Tools zur Skalierung, unsere eigenen Ressourcen – ob Zeit oder Geld – sind schließlich begrenzt.

Mit den richtigen Tools können wir Workflows optimieren, unsere Bemühungen in Hinblick auf definierte Ziele bewerten und entsprechende Optimierungsmaßnahmen einleiten – um dadurch wiederum Ressourcen einzusparen, die wir in Wachstum investieren können.

Dabei sind es nicht immer die “großen” und teuren Tools, die den Unterschied machen, sondern eher die kleinen, die uns die tägliche Arbeit erleichtern.

20 solcher Content Marketing Tools will dir vorstellen, denn mir persönlich helfen sie enorm.

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Das Content Polygon zur strategischen Content Planung (von Robert Weller)

Zwei Dinge will ich mit diesem Artikel bewirken:

Zum einen will ich dich zum Nachdenken bewegen; darüber, ob du wirklich zielgerichtet Content produzierst. Welchem Zweck dienen deine Inhalte?

Zum anderen will ich dich darauf aufmerksam machen, dass es im Content Marketing kein Erfolgsrezept gibt. Es gibt nicht das perfekte Format oder die perfekte Kategorie, sondern es muss alles zu deiner Strategie passen.

Ist das so bei dir?

Bei mir noch nicht, aber es wird langsam …

Dank des Content Polygons, einem Modell, das ich gerade ausarbeite und gerne mit dir diskutieren will.

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Content als Dienstleistung mit dem Tante Emma Konzept

Wie viel Content konsumierst du täglich?

Suchst du diese Inhalte selbständig, oder folgst du einer Empfehlung?

Ich bevorzuge Letzteres, denn es erspart mir enorm viel Zeit, wenn ich mich auf das Urteil geschätzter Kollegen verlasse. Es gibt einfach zu viel Content, ich kann nicht alles lesen.

Über diesen “Content Shock” sprechen wir (z.B. Ivana Baric-Gaspar, Stefan Epler, Annika Murr oder Daniel Zinner, um nur ein paar Namen zu nennen) schon seit längerem, doch dagegen tut offenbar kaum jemand was. Vielmehr sind die meisten damit beschäftigt, fleißig weiter Content zu produzieren, ihn zu vervielfältigen und unter die Leute zu bringen. Und das mit immer aggressiveren Methoden.

Doch was wäre, wenn wir aus unserem Blog eine Art Tante Emma Laden machen? Einen bekannten Ort, an dem unsere Zielgruppe genau das findet, was sie regelmäßig braucht.

Kennst du Emmas Enkel?