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Das Content Polygon zur strategischen Content Planung (von Robert Weller)

Zwei Dinge will ich mit diesem Artikel bewirken:

Zum einen will ich dich zum Nachdenken bewegen; darüber, ob du wirklich zielgerichtet Content produzierst. Welchem Zweck dienen deine Inhalte?

Zum anderen will ich dich darauf aufmerksam machen, dass es im Content Marketing kein Erfolgsrezept gibt. Es gibt nicht das perfekte Format oder die perfekte Kategorie, sondern es muss alles zu deiner Strategie passen.

Ist das so bei dir?

Bei mir noch nicht, aber es wird langsam …

Dank des Content Polygons, einem Modell, das ich gerade ausarbeite und gerne mit dir diskutieren will.

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SEO im Content Marketing

Im Grunde könnten wir Content Marketer auf aktive SEO verzichten.

Sollten wir aber nicht und tun wir in der Regel auch nicht, denn ein Teil dieser Arbeit liegt uns gewissermaßen im Blut. Schließlich bemühen wir uns um wirkungsvolle Titel, die richtigen Schlagwörter und einen möglichst hohen Mehrwert für unsere Zielgruppen.

Aber worauf kommt es wirklich an? Welche Optimierungsmaßnahmen sind wichtig? Und welche Rolle spielt SEO überhaupt noch im Zeitalter des Contents, indem Suchmaschinen als Traffic-Quellen nicht mehr dominieren?

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Content als Dienstleistung mit dem Tante Emma Konzept

Wie viel Content konsumierst du täglich?

Suchst du diese Inhalte selbständig, oder folgst du einer Empfehlung?

Ich bevorzuge Letzteres, denn es erspart mir enorm viel Zeit, wenn ich mich auf das Urteil geschätzter Kollegen verlasse. Es gibt einfach zu viel Content, ich kann nicht alles lesen.

Über diesen “Content Shock” sprechen wir (z.B. Ivana Baric-Gaspar, Stefan Epler, Annika Murr oder Daniel Zinner, um nur ein paar Namen zu nennen) schon seit längerem, doch dagegen tut offenbar kaum jemand was. Vielmehr sind die meisten damit beschäftigt, fleißig weiter Content zu produzieren, ihn zu vervielfältigen und unter die Leute zu bringen. Und das mit immer aggressiveren Methoden.

Doch was wäre, wenn wir aus unserem Blog eine Art Tante Emma Laden machen? Einen bekannten Ort, an dem unsere Zielgruppe genau das findet, was sie regelmäßig braucht.

Kennst du Emmas Enkel?

 

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Virales Marketing - Content Sharing

Social Shares sind für viele der heilige Gral des Content Marketings.

“Viral” muss ein Beitrag gehen, am besten direkt nachdem wir den Publish-Button geklickt haben. Aber was heißt eigentlich viral?
Im letzten Artikel sprachen wir über Word-of-Mouth, also das persönliche Empfehlen von Produkten, Dienstleistungen oder eben Inhalten im Allgemeinen. Das ist ein Aspekt, den wir unbedingt berücksichtigen müssen, wenn sich unser Content im Social Web verbreiten soll. Aber abgesehen davon, warum teilen andere unseren Content?

Diese Frage liegt mir schon länger auf der Zunge, zumal die Psychologie, die dahinter steckt (dazu gleich mehr), ein zentrales Thema meines zweiten Buches wird. Wie es scheint bin ich auch nicht der einzige, den das Thema interessiert, denn gerade in letzter Zeit sind hier und da ähnliche Fragen aufgetaucht. Grund genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Um das möglichst gründlich zu tun (hehe) habe ich mir die Kommunikationsexpertin Ivana Baric-Gaspar als Verstärkung geholt.

Finden wir heraus, was wirklich hinter einem Social Share und dem Mythos “viral” steckt!

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Content Promotion Strategie

Eigentlich wollte ich über Content-Promotion-Strategie schreiben und dabei auf die Wichtigkeit einer planmäßigen Iteration von Inhalten, selektiert nach Kanälen und Zielgruppen, eingehen. Mir fiel dabei jedoch auf, dass die gängigen Bezeichnungen für mehr Verwirrung als Klarheit sorgen. Besonders für Einsteiger ist es oft nicht ersichtlich, warum und wie in Quellen über Strategie, Taktik und Konzept geschrieben wird. Dass danach mehr Fragezeichen im Raum stehen als vorher, wundert mich nicht.

Aber was ist das Problem?

Das Problem liegt darin, dass zumeist nur granulare Einzelinhalte behandelt werden, ohne auf den größeren Rahmen zu verweisen. Für geübte und erfahrenere Marketer stellt das kein Problem dar, da wir einen solchen übergeordneten Strategiebegriff meist im Hinterkopf behalten. Doch die Gefahr, sich im Dickicht der Strategie-Teilaspekte zu verlieren, ist groß.

Starten wir also den Versuch, diese vermeintliche Kontradiktion anhand des geplanten Themas auflösen. Denn im Grunde ist es kein Widerspruch, sondern nur eine Frage unterschiedlicher Blickwinkel auf ein sehr komplexes, ineinandergreifendes Konstrukt.

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Markenpositionierung durch Content-Marketing und Blogs

Zuletzt ging es hier im Blog um die Lead-Generierung und Conversion-Optimierung, und um die Frage, wie wir aus unseren Besuchern zahlende Kunden machen. Denn, Hand aufs Herz, genau darum geht es den meisten Unternehme(r)n beim Online-Marketing.

Aber was, wenn du keine Produkte und keine Dienstleistungen über deine Webseite verkaufst? Was, wenn du keine E-Books zum Download anbietest? Wenn dir der ganze Lead-Generierungs-Aufwand für dein kleines und/oder persönliches Business zu übertrieben vorkommt? Oder wenn du erst am Anfang deines Business’ stehst?

In diesen Fällen solltest du ein anderes – vielleicht noch größeres Potenzial – des Social Webs nutzen: Die Möglichkeit zur Markenpositionierung bzw. Personal Branding.

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Lead-Generierung im Inbound Marketing

Zuletzt beschäftigte ich mich mit gegensätzlichen Zielen im Content Marketing. Die Lead-Generierung als eines davon ist gleichzeitig das zentrale Element des Inbound Marketings. Das bestätigen auch Branchenexperten wie Olaf Kopp:

„Wir sehen Content-Marketing als elementaren Teil der Unternehmenskommunikation im Zentrum einer ganzheitlichen Inbound-Marketing-Strategie.“

Die Gewinnung von Interessenten ist ein wichtiger Teil des ganzen Konvertierungsprozesses mit dem Ziel, personenbezogene Daten zu gewinnen. Sobald Nutzer jedoch persönliche Informationen preisgeben sollen, erwarten sie eine entsprechende Gegenleistung. Die Herausforderung für uns besteht darin, den richtigen Content im Austausch für die gewünschten Daten bereitzustellen und die Vorteile für den Nutzer klar zu kommunizieren.

Landingpages sind der ideale Ort für diesen Informationsaustausch, sofern sie denn vernünftig in das Gesamtkonzept integriert und inhaltlich optimiert werden.

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Demand vs Lead Generation im Content Marketing

Im Content Marketing geht es darum, die Zielgruppe zu verstehen und ihr die Informationen zu geben, die sie sucht. Stichwort: Relevanz.

Mit der zunehmenden Personalisierung im Marketing im Hinterkopf stellt sich mir jedoch die Frage, ob es überhaupt zielführend ist, von Zielgruppen zu sprechen. Oder ob wir unsere Markenbotschaften nicht eigentlich an Einzelpersonen richten. Unsere Zielkunden eben, und nicht mehr die breite Masse potenzieller Interessenten.

Letztendlich bin ich zum Schluss gekommen, dass beides korrekt ist. Denn es ist eine Frage unserer Content-Marketing-Ziele: Um Aufmerksamkeit (für unsere Marke und Produkte) zu gewinnen, sprechen wir Gruppen an. Um ein konkretes Interesse zu wecken und Kontakt herzustellen, wenden wir uns an Einzelpersonen.

Folglich stehen sich zwei Ziele unserer Content-Marketing-Strategie gegenüber, die wir nicht beide durch dieselben Inhalte erreichen können.