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Der Weg zum Profi-Blogger – meine besten Tipps für Anfänger

Blog-Tipps für Anfänger

Bloggen wird immer populärer.

Besonders die Branchen Fashion, Food und Technik erfreuen sich einer wachsenden Anzahl von Bloggern.

Bedingt vielleicht dadurch, dass Unternehmen vermehrt von Blogger Relations zu profitieren wissen, sehen hier viele ihre Chance auf den schnellen Erfolg. In der Realität dauert es jedoch meist länger als gehofft. Da ist es doch gut, wenn man sich schon zu Beginn ein paar wichtige Tipps einholen kann um Fehler zu vermeiden und seinen Blog direkt in die richtige Richtung zu lenken.

Martin Grünstäudl hat vor ein paar Wochen eine Blogparade ausgerufen um die besten Tipps für Blog-Neulinge zu sammeln. Da ich in meiner Anfangszeit sehr dankbar war für die Ratschläge von erfahrenen Bloggern möchte auch ich meinen Beitrag hierzu leisten.

Im Folgenden findest du meine Top 5 Tipps für Blog-Anfänger sowie einen kleinen Einblick in meine ersten Jahre als Blogger. 

 

Meine Erfahrungen mit dem Bloggen

Martin: Wie waren die ersten Wochen bzw. Monate des Bloggens für dich? Was hast du da alles erlebt?

Zu Beginn war mein Blog noch gar kein richtiger Blog, sondern nur ein einseitiges Journal auf meiner Webseite, die primär der Präsentation meiner Grafik-Projekte gedient hat. Langsam aber sicher habe ich die gesamte Webseite dann in einen vollwertigen Blog transformiert. Dadurch gewann ich neue Besucher, die ich teilweise auch als Kunden gewinnen konnte.

Mein Tipp: Wer bereits eine Webseite hat sollte sich überlegen sie um einen Blog zu erweitern. Denn dieser unterstützt die übrigen Inhalte und verbessert (sofern die Qualität der Beiträge stimmt) die Vertrauenswürdigkeit des Autors, indem er sich als Experte einen Namen macht.

 

Martin: Welche Fehler hast du in der Anfangszeit gemacht, die du jetzt nicht mehr machen würdest?

An wirkliche Fehler kann ich mich nicht erinnern, nur habe ich manche wichtigen Aspekte des Bloggerseins total vernachlässigt. Zum einen die Optimierung meiner Beiträge für Suchmaschinen, was mittlerweile zum Glück nicht mehr ganz so vordergründig ist, zum anderen die Vernetzung mit anderen Bloggern. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mich zu Beginn noch als Grafiker und reiner Dienstleister gegeben habe. Mit Social Media musste ich mich selbst erstmal vertraut machen.

Mein Tipp: Suche dir in deiner Anfangszeit Vorbilder, von denen zu lernen kannst. Und zwar nicht nur solche, von denen du dir etwas abschauen kannst sondern auch solche, die du um Rat fragen kannst. Mentoring lohnt sich und es gibt genug Profi-Blogger die ihre Erfahrungen bereitwillig mit dir teilen.

 

Martin: Und umgekehrt: Was hast du damals alles richtig gemacht? Was sollten dir Blog-Anfänger unbedingt nachmachen?

Erfolg definiert sich zwar bei jedem Blogger unterschiedlich, aber Intention und Zielgruppe müssen zueinander passen. Wichtig ist die Interaktion mit dem Leser – egal ob über Kommentare, soziale Netzwerke oder eben den Verkauf. Persönlichkeit, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit sind in meinen Augen die wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Blogger.

Ich glaube mein größter Erfolgsfaktor war meine Motivation. Ich war wissbegierig und wollte immer mehr zum Thema Social Media und Online-Marketing lernen. Eine authentisch kommunizierte Leidenschaft kann schnell ansteckend wirken. Die Liebe zum Detail, sowohl beim Schreiben als auch bei der Gestaltung meines Blogs, kam und kommt immer noch bei meinen Lesern gut an.

Mein Tipp: Schreibe weil dich ein Thema interessiert und nicht, weil du mit deinem Blog Geld verdienen willst. Ein Mittel zum Zweck kann der Blog schon sein (oder werden), aber er muss auch immer einen Mehrwert für die Leser bereithalten.

 

Martin: Welche Tipps hast du generell für Blog-Anfänger?

Ich bin echt froh, dass es diese Blogparade gibt, denn für einen einzelnen Beitrag gibt es wohl einfach zu viele Tipps, Anregungen und persönliche Erfahrungen, die ich mit dir teilen könnte. Hier sind meine Top 5:

  1. Langsam anfangen – Blogs sind Social Media, daher gilt meines Erachtens auch hier der Grundsatz: Langsam anfangen und kontinuierlich steigern. Ob du erst mit einem Blog anfängst aus dem später zwei, drei oder noch mehr werden, oder ob du erst mit einem Thema beginnst und dann dein Spektrum erweiterst, bleibt dir überlassen. Ich empfehle dir nur, immer erst deine eigenen Erfahrungen zu sammeln was den Aufwand (und den Ertrag) angeht.

  2. Konzentriere dich auf deine Leser – damit meine ich wirklich deine Leser, nicht deine Zielgruppe! Im Marketing ist es fast immer günstiger, bestehende Kunden zu behalten als neue zu akquirieren, das gilt in gewissem Maße auch für Blogs. Befriedigst du deine Leser werden sie deinen Blog weiterempfehlen.

  3. Externe Kommunikation & Blogger Outreach – Mit dem Schreiben allein ist noch nicht viel gewonnen. Blog Post Promotion heißt das Zauberwort, oder allgemeiner formuliert: Kommunikation. Nutze soziale Netzwerke wie Twitter oder Google+ um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und teile ihre Artikel und andere thematisch zu deinem Blog passende Inhalte, um neue Leser auf dich aufmerksam zu machen. Mit der Zeit positionierst du dich so als Experte auf deinem Gebiet.

  4. Form folgt Funktion – So ganz kann ich meine Wurzeln als Grafiker nicht vergessen, daher steht bei mir auch das Blog-Design im Vordergrund. An sich ist das ja eine Frage des Geschmacks, aber es gibt gewisse Gestaltungsregeln, an die du dich halten solltest, um Lesern die Informationsaufnahme zu erleichtern.

  5. Durchhalten!Kontinuität ist wichtig, denn dadurch erkennen deine Leser zum einen, dass du dich regelmäßig mit dem Thema beschäftigst, zum anderen können sie abschätzen, wann sie wieder etwas von dir lesen können. Dadurch konditionierst du sie, deinen Blog immer und immer wieder zu besuchen.

 

Wenn du langfristig mehr willst als nur nebenbei bloggen, dann interessiert dich vielleicht mein Artikel, wie aus deiner Leidenschaft ein Beruf werden könnte: Bloggen oder Blogger sein.

 

Außerdem hab ich hier noch ein paar Beiträge aus der Blogparade herausgepickt, die mir sehr gut gefallen haben (was ganz nebenbei übrigens ein gutes Beispiel für Blogger Outreach ist):

 

Martin plant übrigens alle Tipps in einem Ebook zusammenzufassen, ein künftiger Blick auf seinen Blog lohnt sich also. Und falls du auch ein paar gute Tipps für Blog-Anfänger hast, kannst du sie gerne in einem Kommentar mit uns teilen, denn die Blogparade selbst ist schon zu Ende!

 

Wusstest du schon… ?

Zur Praxis gehört immer ein gesundes Maß an Theorie, daher mache ich es jetzt zur Gewohnheit, regelmäßig verwendete Begriffe zu erläutern. Du findest all diese Definitionen künftig auch im Kompendium.

Mentoring – Weitergabe von Fachwissen einer erfahrenen Person (Mentor) an eine unerfahrene Person (Mentee/Protegé) zum Zweck der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

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