Aktualisiert am 19.01.2015 von

Der ROI meines Blogs und warum alle Blogger eigentlich Unternehmer sind

Blogparade: Warum ich blogge

Aktuell sitze ich an meinem ersten Buch.

Doch ohne meinen Blog hätte ich das Angebot, mit einem der erfahrensten Blogger Deutschlands zu schreiben, wohl nicht erhalten.

In diesem Buch schreiben Michael Firnkes und ich unter anderem darüber, dass Blogger nicht nur „Schreiber“ sind, die in irgendeiner Form Content produzieren, sondern mit der Zeit zwangsläufig zu Unternehmern heranwachsen. Die Bezeichnung „Corporate Blog“ trifft demnach auch auf private Blogs zu.

Klaus Eck hat eine Blogparade zu „Content Marketing und Corporate Blogs“ ausgerufen, an der ich mich natürlich gerne beteilige. Maßgeblich möchte ich in diesem Beitrag erklären, warum ich blogge, welche Strategie ich mit meinem Blog und meinem Content verfolge und welche Funktionen er für meine persönliche Entwicklung erfüllt.

 

Mein Blog, mein Coach.

Ich lerne, mich zu organisieren, Aufgaben zu priorisieren und Verantwortung gegenüber meinen Lesern zu übernehmen. Mein Blog ist mein Coach, weil er mich jede Woche antreibt (er und die Iron Blogger, denen ich nun ein Jahr angehöre). Aktuell bin ich zwar mit einem Beitrag am Limit, aber das ist das Minimum.

Das ist manchmal schwierig, vor allem bei einer regulären 40-Stunden-Woche. Es ist hart, jede Woche aufs Neue interessante Beiträge zu schreiben. Manchmal bin ich einfach nicht in Schreiblaune. Manchmal bin ich so erschöpft von meiner Arbeitswoche, dass mir einfach die Lust und Kreativität fehlt.

Aber vielleicht macht genau das den Reiz aus, denn es zählen keine Ausreden. Ich bin Sportler und die Herausforderung ist mein Freund! An ihr wachse ich. Es ist alles eine Frage der Einstellung…

 

Winners and Losers

 

Mein Blog, meine Weiterbildung.

In meinem Blog schreibe ich über Themen, die mich selbst interessieren und über die ich mehr erfahren will. Die Leidenschaft zum Inbound Marketing (mit Beiträgen zu Social Media, Blogs, Content Marketing, Design und in Teilen auch SEO und Email-Marketing) teile ich mit meinen Lesern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Beiträge passe ich dabei möglichst auf die Bedürfnisse meiner Leser an. Dazu höre ich mich in meinem Umfeld nach Fragen, Problemen und Ideen um und überlege, wie ich daraus einen gewinnbringenden Beitrag schreiben kann.

Und wenn mal eine Frage aufkommt, die ich nicht auf Anhieb beantworten kann, umso besser. Denn dann recherchiere ich und lerne selbst dazu.

 

Meine besten Artikel (seit Bestehen meines Blogs):

  1. Der Ultimative Twitter Trainingsplan
  2. Die Anatomie einer perfekten Landing Page
  3. Der Redaktionsplan im Social Media: Überflüssig oder unterschätzt?

Erfreulicherweise sind auch einige meiner Gastautoren aus den letzten ein, zwei Jahren in der Top 10-Liste angelangt, unter anderem Sandra Holze mit ihrem Beitrag „Wie du mit der 3-Tage-Technik in kurzer Zeit Blogartikel erstellst“ sowie Thomas von Mengden mit seinem Beitrag „So geht’s: Die perfekte „Über mich“-Seite und warum sie so wertvoll ist“.

Für mich ist das ein klares Indiz dafür, dass ich erfolgreich ein wertvolles Netzwerk aus hochkarätigen Bloggern, Experten und Interessierten aufgebaut habe.

 

Mein Blog, mein Netzwerk.

Der intensive Austausch bleibt auch in 2015 ein Schwerpunkt meiner Aktivitäten, denn davon lebt die Blogosphäre maßgeblich.

Neben Gastbeiträgen sind auch weitere Kooperationen aus meinem Netzwerk heraus entstanden. Zuletzt die Einladung zum Marketing Natives Event am Donnerstag, auf der ich über den ROI und KPI im Social Media Marketing spreche.

Außerdem blogge ich hin und wieder – und da weiß ich manchmal wirklich nicht wo die Zeit noch herkommt – für andere Corporate Blogs, zum Beispiel HubSpot.

Und dann wären da noch Offline-Events wie etwa der Blogger Stammtisch im Presseclub München, den ich ohne meinen Blog wohl nicht regelmäßig besuchen würde und keine so spannenden neuen Kontakte knüpfen könnte.

 

Mein Blog, meine Zukunft.

Mein Blog beeinflusst meine Perspektiven. So hat mein erster Arbeitgeber mich quasi noch während meiner Studienzeit an der Universität über meinen Blog rekrutiert.

Mein Blog dient mir als Portfolio, denn es zeigt umfassend meine Fähigkeiten und mein Verständnis von Marketing und meiner Branche. Er ist quasi die Grundlage für meine berufliche Zukunft – ein Unique Selling Point für künftige Bewerbungen und Magnet für suchende Unternehmen, aber auch stets eine Möglichkeit zur Selbständigkeit.

 

Wo mich das Bloggen hinführen wird weiß ich nicht, das ist ein Aspekt, den ich nicht planen oder vorhersehen kann. Ich weiß nur, dass ich den Weg genieße und ich mir wünsche, dass er so schnell nicht endet.

 

Sag, warum bloggst du?

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