Aktualisiert am 19.05.2014 von

Blogparade: Würdest Du für Webinhalte Geld bezahlen? (Stichwort: Paid Content)

Blogparade: Web-Content monetarisieren

Wie ist es möglich, den eigenen Content zu monetarisieren?

Wären meine Leser bereit für meine Blog-Inhalte zu bezahlen? Wenn ja, in welchem Ausmaß? Nur für besonders aufwändige Werke wie meinen Twitter Trainingsplan oder auch für reguläre Blogartikel? Und wenn sie es nicht wären, würde ich diese liebgewonnenen Leser verlieren?

Das alles sind Fragen, die ich gerne der Community in einer neuen Blogparade stellen möchte.

Anreiz dafür gaben mir v.a. die Vorstellung des neuen Micropayment-Systems des Münchner Startups „LaterPay“ im Blog von Richard Gutjahr, das Feedback mehrerer begeisterter Nutzer meines Twitter-Trainingsplans, die es kaum glauben konnten, dass er kostenlos ist sowie die Fragen anderer Blogger, wie ich denn meinen Blog finanziere bzw. wie viel Geld ich damit verdiene und wie sie das selbst auch erreichen können.

Ich rufe jeden Blogger, ja quasi jeden Content Produzenten dazu auf, seine Meinung kundzutun und seine Erfahrung mit uns zu teilen: Würdest Du Geld für Web Content wie deinen eigenen bezahlen?

 

Eine Sache vorweg, weil ich genau weiß, was du jetzt denkst: Nein, ich werde meine Inhalte künftig nicht ausschließlich kostenpflichtig anbieten. Wobei das auch nicht heißt, dass ich dir nicht die Möglichkeit bieten werde, meinen Blog finanziell zu unterstützen ;-)

 

  1. So nimmst du an der Blogparade teil
  2. Leitfragen zur Blogparade
  3. Meine Meinung & Bedenken
  4. Infos zu LaterPay

 

So nimmst du an der Blogparade teil:

  • Schreibe einen Beitrag zum Thema in deinem eigenen Blog. Ffalls du keinen hast, kannst du auch gerne eine andere Plattform, z.B. Google+, dafür nutzen oder diesen Beitrag direkt kommentieren.
  • Verlinke in deinem Beitrag auf diese Seite hier.
  • Schreibe mir hier am besten einen Kommentar damit ich weiß, dass du mitmachst und auch andere Leser deinen Beitrag finden.

    Über die Vorteile von Blogparaden kannst du hier mehr lesen.

 

Leitfragen zur Blogparade

  1. Wie viel würdest du z.B. für einen Blogartikel ausgeben?
  2. Für welche Art von Inhalten würdest du bezahlen? (News, Evergreens, Tutorials, egal, Hauptsache hochwertig)
  3. Welche Bezahlform würdest du wählen? Einmalig pro Inhalt oder als Abo für eine gesamte Webseite?
  4. Würdest du auf freiwilliger Basis für Inhalte bezahlen (spenden), quasi wie ein „Like“ oder „Tweet“?
  5. Wann würdest du nicht bezahlen?
  6. Steht die Bezahlung von (Blog)Inhalten deiner Meinung nach grundsätzlich im Gegensatz zur Philosophie?

 

Meine Meinung: Ich bin bereit zu bezahlen, aber nicht immer und nicht für alles!

Für mich hängt Paid Content sehr stark mit der Erwartungshaltung zusammen. Wenn ich von vorn herein weiß, dass der Inhalt einer Webseite kostenpflichtig ist, dann bin ich darauf vorbereitet und ärgere mich nicht über die Zahlungsaufforderungen die ausgerechnet dann erscheint, wenn der wirklich spannende Teil eines Artikels beginnt. Höchstwahrscheinlich bin ich in solchen Fällen bereit zu bezahlen, wobei das natürlich immer vom Preis abhängt. Bei LaterPay z.B. fangen die Preise aber schon bei 5 Cent an – da kann man sich nun wirklich nicht beschweren.

Ähnlich dürften wohl auch die Erfahrungen von Richard sein, denn in seinem Blog schreib er:

Bis zum heutigen Tag hat sich kein einziger meiner Leser darüber beschwert, dass ich begonnen habe, für ausgewählte Inhalte Geld zu verlangen. Weder im Kommentarteil, noch über Twitter oder Facebook gab es Unmut. Im Gegenteil: Viele Kommentatoren haben sogar angemerkt, ich gebe meine Inhalte zu günstig ab!


Werden kostenpflichtige Inhalte jedoch nicht transparent als solche kommuniziert, ärgere ich mich über die Zahlungsaufforderung. Meine Bereitschaft zu zahlen geht dann gegen Null und ich entwickle wahrscheinlich direkt eine Abneigung gegenüber der Webseite.

 

Bedenken bei Bezahlsystemen für Blogger habe ich, wenn sich daraus eine Motivation entwickelt bzw. die intrinsische Motivation (Leidenschaft, Eigeninteresse, der Spaß am Schreiben und der Diskussion) von der extrinsischen des Geldverdienens überlagert wird.  

Dem gegenüber steht jedoch der Anreiz, einzigartige Inhalte zu schaffen. Schließlich ergibt ein solches System keinen Sinn, wenn es niemand nutzt, sprich niemand für die Inhalte bezahlt. Obwohl dieser Anspruch bei den meisten von uns ohnehin schon vorhanden ist... ;-)

 

Aber jetzt du! Wie stehst du zu Mircopayment-Diensten und der Monetarisierung von Blogs? Würdest du für Inhalte im Web bezahlen? Mach mit bis zum einschließlich 15. Juni 2014 (eine Verlängerung ist auf Wunsch natürlich möglich). Ich freu mich auf deinen Beitrag!

 

Informationen zu LaterPay

LaterPay vereinfacht den Kauf von digitalen Inhalten (es bedarf nur 2 Klicks). Du bezahlst dabei nur die Inhalte, die du wirklich konsumieren willst und kannst sie direkt nutzen. Und erst wenn du mit deinem Konto insgesamt einen Betrag von 5€ ausgegeben hast, wirst du zur Kasse gebeten.

Zur LaterPay Demo-Webseite – kostenlos testen
Zur Vorstellung von LaterPay im Blog von Richard Gutjahr
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