14.06.2013 von Kommentare: 1

Blog SEO: Backlink-Generierung durch Article Syndication

Link Building durch Artikel Marketing

Artikel-Marketing ist das aktuelle Thema hier im Blog, eingeleitet durch das Interview mit SEO-Experte Pascal Landau. Heute stelle ich einen fünfstufigen Prozess zur Generierung von Backlinks durch Article Syndication vor. Dieses System wird bereits von vielen internationalen SEO Managern genutzt und hat bisher allen Google Updates standgehalten. Die fünf Stufen sind:

  1. Keyword Research (Recherche)
  2. Article Creation
  3. Content Spinning
  4. Article Submission (Verteilung)
  5. Tracking

Was Article Syndication bedeutet und wie du anhand dieser fünf Schritte Backlinks für deine Webseite generieren und dein eigenes Google Ranking nachhaltig verbessern kannst erfährst du mit einem Klick auf "Weiterlesen".

 

Article Syndication

Artikel-Marketing wird an einigen Orten schon totgesagt, aber ich sehe das, wie viele andere auch, nicht so. Es ist zwar viel Arbeit, aber letztendlich eine effektive Methode um Backlinks zu generieren.

Das 5 Stufen Modell

  1. Keyword Research
    Bei dieser ersten Analyse geht es v.a. darum die Konkurrenz zu betrachten und jene Keywords zu finden, für die nur wenige Backlinks vorhanden sind. Der Fokus sollte dabei auf Keyphrases aus 2-3 Wörtern liegen. Danach solltest du die Longtail-Version für das Hauptkeyword anpeilen, da es meist einfacher ist hierfür das Ranking zu verbessern aber gleichzeitig Authority für das Shorttail-Keyword aufbaut.

    Pro Tipp: Keyword Analyse Tools wie Market Samurai können die Arbeit hier enorm vereinfachen, da dadurch nicht nur Linkprofile der Konkurrenz analysiert, sondern auch vielversprechende (neue) Keywords herausgefiltert werden können. Eine kostenlose Testversion von Market Samurai findest du hier*.

  2. Article Creation
    Ein Article für Syndication besteht aus drei Elementen: dem Titel, dem Hauptteil (body) und der Ressource Box.

    1. Wichtig beim Titel ist (anders als bei Artikeln für die eigene Webseite) das Hauptkeyword NICHT zu verwenden, da hierdurch direkt Konkurrenz entstehen würde.
    2. Der body sollte um die 300 Wörter lang sein, da kurze Artikel Zeit sparen und durch ihre Masse (wenn du z.B. anstatt einem Artikel mit 600 Wörtern zwei mit 300 schreibst) mehr Backlinks erzeugen. Das heißt aber nicht, dass die Qualität auf der Strecke bleiben soll!
    3. Die Ressource Box (oder Author bzw. Bio Box genannt) enthält Informationen zu Autor oder der zu bewerbenden Webseite sowie die Backlinks. Wichtig für diese Links ist die Position und der Ankertext.

      Pro Tipp: Der erste Link in der Ressource Box sollte mit dem Hauptkeyword als Ankertext direkt zur Webseite verlinken, der zweite Link anhand eines Longtail-Keywords zu einem relevanten Artikel auf der Webseite. Der dritte Intext-Link kann dann über ein Keyword z.B. auf eine Kategorieseite deines Blogs verlinken.

  3. Content Spinning
    Um Unique Content für die Syndication zu generieren (und ich meine generieren, nicht schreiben) nutzen wir Article Spinning Tools. So lassen sich aus einem Artikel zahlreiche einzigartige Varianten generieren.

    Pro Tipp: Wie bei regulären Blog Artikeln empfiehlt sich auch bei Spins eine manuelle Kontrolle, um die Sinnhaftigkeit und Lesbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.

  4. Article Submission (Verteilung)
    Vor der eigentlichen Verteilung solltest du deine Artikel auf Einzigartigkeit prüfen (vor allem dann, wenn du sie nicht selbst geschrieben bzw. generiert hast). Webdienste wie Copyscape helfen dir dabei. Der nächste Schritt ist die Auswahl einer geeigneten Kategorie, da sich diese auf die Zahl der Submissions und die Relevanz der Zielseiten auswirkt. Und je passender der Content ist, desto höher ist die Qualität der Backlinks.

    Pro Tipp: Links aus nur einer Quelle sehen schnell verdächtig aus. Es ist daher ratsam verschiedene Linkbuilding-Methoden zu nutzen (Social Networks, Social Bookmarks, Artikelverzeichnisse, etc.).

  5. Tracking
    Das Tracking hat einen speziellen Grund: nicht funktionierende Keywords zu identifizieren um sich auf funktionierende Keywords konzentrieren zu können. Aber was genau muss getrackt werden?

    1. Deine Seiten die du zu verbessern versuchst (d.h. die Zielseiten deiner Artikel-Links anhand der verwendeten Ankertexte),
    2. dein Ranking in verschiedenen Suchmaschinen und
    3. die Zahl der Backlinks auf deine Webseite.

 

Und damit sind wir durch. Article Syndication made easy. Wer langsam anfängt und das Thema mit Bedacht und Vorsicht angeht wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gute Erfolge erzielen. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten.

 

Risiken

Viele Nutzer fürchten eine Abstrafung durch Google aufgrund von Duplicate Content. Im Grunde passiert das aber nicht, denn es ist vielmehr ein Filter. Tauchen in der Suchmaschine mehrere Kopien eines Artikels auf, so wird lediglich derjenige anzeigt, der die höchste Autorität (sprich die meisten bzw. besten Backlinks) besitzt.

Was hingegen passieren kann ist die Abstrafung aufgrund auffälliger Linkmuster. Diese entstehen wenn innerhalb kürzester Zeit viele Backlinks mit den selben Ankertexten generiert werden. Es ist daher ratsam, Linkbuilding langfristig zu betreiben und kontinuierlich neue Artikel zu veröffentlichen (Ich nutze bspw. meinen Redaktionsplan um sogenannte "Submission Days" zu kennzeichnen).

 

Ich selbst spinne nicht jeden Artikel und verteile ihn in Variation auf anderen Seiten, aber schon die wenigen Gelegenheiten erzeugen wirklich vielversprechende Ergebnisse.

Wie steht's mit dir? Hast du schon Erfahrungen mit Article Spinning bzw. Article Syndication gemacht? Welche Ergebnisse konntest du dadurch erzielen?

 

Mehr Informationen zum Thema Article Syndication bei

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Daniel

Hallo,
ich überlege Article Samurai zu nutzen. Bei 197$ pro Monat ein große Investition für mich. Aus dem Text lese ich, dass Du das auch nutzt. Hast Du dabei Erfahrung mit deutschen Texten gemacht? Funktioniert das Spinning auch mit deutschen Texten?

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Daniel,

meine Nutzung beschränkt sich auf Testläufe. Da ich für meinen Blog keine Texte spinne nutze ich die Tools nicht mehr regelmäßig. Ich hab allerdings den Eindruck, dass die Software sehr intelligent ist und du die deutsche Semantik "anlernen" kannst. Wenn du das Tool also regelmäßig nutzt dürfte sich die Investition schon lohnen. 

Die Software von KomBAS kennst du schon? Da kam bisher noch nichts negatives zurück, es sind deutsche Entwickler und der Support war soweit positiv bei mir. Schau mal hier: http://www.toushenne.de/newsreader/die-besten-article-spinning-tools.html

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