14.12.2015 von Kommentare: 18

20 Tools für die effektive Content Produktion, Promotion & Erfolgsmessung

20 Tools für effektives Content Marketing

Wer bloggt, über Social Media kommuniziert oder in irgendeiner anderen Form Content vermarktet weiß, wie wertvoll helfende Tools sind.

Sie sparen Zeit, vereinfachen Arbeitsprozesse und bieten uns teilweise komplett neue Möglichkeiten in Hinblick auf die Content-Produktion, Promotion oder auch Erfolgmessung.

Letzten Endes brauchen wir Tools zur Skalierung, unsere eigenen Ressourcen – ob Zeit oder Geld – sind schließlich begrenzt.

Mit den richtigen Tools können wir Workflows optimieren, unsere Bemühungen in Hinblick auf definierte Ziele bewerten und entsprechende Optimierungsmaßnahmen einleiten – um dadurch wiederum Ressourcen einzusparen, die wir in Wachstum investieren können.

Dabei sind es nicht immer die “großen” und teuren Tools, die den Unterschied machen, sondern eher die kleinen, die uns die tägliche Arbeit erleichtern.

20 solcher Content Marketing Tools will dir vorstellen, denn mir persönlich helfen sie enorm.

 

Ich nutze Tools für ...

  1. Content Curation & Promotion
  2. Content Produktion
  3. Content-Analyse & Optimierung

Du findest am Ende jeder Kategorie eine Liste mit den Links zu den einzelnen Tools.

Am Ende des Artikels findest du außerdem ein kleines Weihnachtsgeschenk.

Zunächst sage ich schonmal vielen Dank lieber Dani für die tolle Idee zur Blogparade. Ich bin gespannt zu sehen, welche Tools andere Blogger und Content Marketer nutzen und wer sich traut, seine “Geheimtipps” preiszugeben. ;-)

Content Curation & Promotion

Unter Content Curation & Promotion fällt in diesem Fall alles, was mir beim Aufspüren, Konsumieren, Kuratieren und Teilen interessanter Artikel hilft.

Feedly als Content-Aggregator

Zur Recherche spring ich in der Regel direkt zu Google, doch auf Inspiration zu neuen Diskussionsthemen stoße ich häufig schon früher in anderen Blogs. Die besten (das heißt für mich relevanten und interessanten) aggregiere ich in Feedly. Ich nutze das Tool sowohl am PC als auch auf dem Smartphone um Artikel anderer Blogger zu lesen und zu teilen.

Feedly Dashboard


Sobald ich auf einen spannenden Artikel stoße und mir die Idee zu einem neuen Artikel kommt, nutze ich gerne BuzzSumo um andere Artikel zu den verwendeten Keywords ausfindig zu machen. Dort finde ich die beliebtesten Artikel zum Thema und kann die Messlatte für meinen eigenen Beitrag entsprechend hoch setzen. :-)

 

Sniply als indirekter Traffic-Lieferant

Feedly wird noch effektiver, wenn du es mit anderen Tools kombinierst. Ich nutze sniply, das es mir erlaubt, geteilte Links mit einem eigenen Call-to-Action zu versehen. Dadurch kann ich auf eigene ähnliche Beiträge verlinken und Traffic generieren, obwohl ich auf fremden Content verweise.

Snip.ly Dashbaord


Technisch funktioniert sniply so, dass ich einen RSS-Feed mit einem Call-to-Action kombiniere. Daraus generiert das Tool einen neuen Feed, den ich wiederum in Feedly integrieren kann. Alles was ich nun teile, hat automatisch einen sniply-Call-to-Action.

Das Tool funktioniert auch über ein eigenes Browser-Plugin, womit sich jeder Link “snippen” lässt.

 

Buffer als Social Sharing Tool

Um die besten Beiträge via Social Media zu teilen gibt es freilich verschiedene Methoden. Ich habe mich selbst noch nicht endgültig für eine entschieden, in allen Varianten spielt jedoch Buffer eine entscheidende Rolle:

Ich kann Beiträge aus Feedly manuell in meine Buffer-Schleife packen. Mittels Buffer-Browser-Plugin funktioniert das natürlich nicht nur aus Feedly heraus, sondern auch direkt von den jeweiligen Seiten selbst.

Ich kann Beiträge in Feedly markieren und dadurch einen IFTTT-Trigger auslösen, der diese dann automatisiert über meine entsprechenden Social Media Kanäle aussteuert – oder eben in meine Buffer Schleife einreiht. Das ist eine ziemlich bequeme Variante, allerdings auch die unpersönlichste, da ich geteilte Beiträge nicht kommentieren kann.

Ich kann meine (“gesnippten”) RSS-Feeds direkt in Buffer integrieren, sodass ich dort sehr leicht per Drag & Drop neue Beiträge zur Veröffentlichung voreinstellen (und auch hinsichtlich Bild und Text bearbeiten) kann. Feedly wäre in diesem Fall nicht mehr notwendig, nur leider kann ich die Beiträge in Buffer selbst nicht lesen, sodass ich quasi blind teilen müsste. Das ist also auch nicht ideal ...

Buffer will ich aber definitiv nicht mehr missen, das Tool ist einfach genial. Neben dem Scheduling kann ich damit zum Beispiel auch die idealen Posting-Zeitpunkte ermitteln und Pins für Pinterest voreinstellen (das allerdings nur in der Bezahlversion, genauso wie die Feed-Intergration aus Punkt 3).

Buffer App Schleife


Außerdem hat Buffer integrierte Analytics-Features und einen Kalender-Modul, womit sich die Social Media Redaktionsplanung pro Kanal sehr einfach darstellen kann – was besonders in Teams sehr hilfreich ist.

 

In die Kategorie “Curation & Promotion” fallen weitere Tools wie Mention, als Warnsystem für Erwähnungen (Keywords, Namen, URLs etc.), Gremln zum automatisierten Posten auf Twitter (übrigens das einzige kostenlose, das ich kenne) oder Mailchimp zum Versenden meines Newsletters. Automatisierung wird jedoch Thema des nächsten Artikels, weshalb ich hier nicht schon vorweggreifen will. ;-)

Meine Content Curation & Promotion Tools

  • Feedly als Content-Aggregator
  • Sniply als Traffic-Lieferant
  • Buffer als Sharing Tool
  • Mention (alert.io) als Warnsystem für Erwähnungen
  • Gremln zum Tweeten älterer Blogartikel
  • Mailchimp zum Versenden von Newslettern

Content Produktion

Unter “Content Produktion” fällt für mich in diesem Fall alles, was mit der Erstellung neuer Inhalte, speziell Blogartikel, zu tun hat.

Arbeitsorganisation mit Wunderlist

Wunderlist dient mir zur Organisation von Aufgaben, Notizen und aktuell probeweise auch zur Redaktionsplanung. In verschiedenen Listen notiere ich die nächsten Arbeitsschritte für Business Projekte und meine Webseite – wiederum unterteilt in einzelne Bereiche (Design, SEO, A/B-Testing etc.) – oder plane künftige Publikationen (sowohl Blogartikel als auch Slides, Infografiken etc.). Die Terminierungs- & Erinnerungsfunktion ist dabei eines meiner Lieblingsfeatures.


Wunderlist Übersicht


Parallel nutze ich auch Evernote zur Verwaltung von Informationen, momentan aber exklusiv für mein zweites Buch. Zwischendurch habe ich auch todoist getestet weil mir das Design besser gefällt als bei Wunderlist, ich bin aber vom Umfang der kostenlosen Version maßlos enttäuscht.

 

Zeitmanagement mit Pomodoro

Beim Abarbeiten meiner Aufgabenlisten halte ich mich (meistens) an das Pomodoro-Prinzip. Das Konzept ermöglicht es mir über einen längeren Zeitraum konzentriert zu arbeiten und Aufgaben blockweise zu erledigen. Vor allem während meiner regulären Arbeitszeit in der Agentur halte ich mich weitestgehend an das Schema, um abends mental fit genug zu sein, um andere Aufgaben zu erledigen.

Das Konzept sieht “Arbeitssprints” vor, die in der Regel 25 Minuten dauern und eine fünfminütige Pause nach sich ziehen. Dieses Format wiederholt sich vier bis fünf Mal, bevor eine längere Pause ansteht (15 Minuten). Auf den Arbeitstag verteilt sind acht Sprints gut machbar, was vier Stunden Arbeit entspricht. Es ist erstaunlich, wie viel Arbeit man auf diese Weise neben Meetings und anderen mehr oder weniger planbaren Aufgaben tatsächlich erledigen kann. Ich kann einen Test nur empfehlen!

Als kleine Hilfe gibt es sowohl Browser-Plugins als auch passende Apps, um die Zeitintervalle zu kontrollieren.

 

Schreibtechnik & Textanalyse

Neue Artikel schreibe ich häufig nach der 3-Tage-Technik, die Sandra Holze hier im Blog vor einiger Zeit schon vorgestellt hat. Zwar sind es bei mir keine zusammenhängenden Tage, aber die Vorgehensweise ist dieselbe: Am erstenTag (manchmal auch über einen längeren Zeitraum hinweg) recherchiere ich für ein neues Thema, am zweiten Tag schreibe ich den Artikel – zum Beispiel im Zug, so wie diesen hier – und am dritten Tag lese ich das Geschriebene Korrektur, prüfe meinen Schreibstil und den Lesbarkeitsindex mit dem Tool der Wortliga und pflege den Artikel in mein CMS ein.

Wortliga Textanalyse


Von diesem Prozess weiche ich tatsächlich selten ab, auch wenn ich gar nicht bewusst vorgehe. Selbst wenn ich ältere Artikel überarbeite ist das Vorgehen dasselbe: Ich prüfe die vorhandenen Informationen und recherchiere relevante Literatur, strukturiere den Artikel dann um und integriere die neuen Aspekte, bevor ich den Artikel im CMS aktualisiere.

Wo wir gerade bei Artikel überarbeiten sind:

Machst du das auch?

Ich blogge nun schon einige Jahre und verspüre das dringende Bedürfnis, ältere Artikel zu überarbeiten. Die einzelnen Themen sind nämlich weiterhin relevant, nur entsprechen viele meiner alten Artikel nicht mehr meinem Qualitätsstandard oder sind einfach unvollständig bzw. veraltet.

Für mich ist das die Antwort auf den Content Shock (sorry für das böse Buzzword). Statt immer neue Artikel zu schreiben erweitere ich lieber vorhandene und gehe dabei weiter in die Tiefe.

Qualität statt Quantität eben.

Andere manchen es auch so, teilweise sind sie sogar noch strenger. Karl Kratz zum Beispiel löscht Artikel, die uninteressant sind und keinen Traffic bringen.

Fehlerseite bei Karl Kratz
Quelle: www.karlkratz.de (ehemalige URLs leiten zu dieser Seite weiter)

 

Aber ich schweife ab, zurück zu meinen Tools ...

 

Fotos & Bildbearbeitung

Fotos beziehe ich für meine Artikelbilder überwiegend von Unsplash. Alle zehn Tage schickt mir die “Crew” neue Bilder per E-Mail. Das ist enorm hilfreich, denn damit kann ich nachweisen, woher die Bilder stammen (und dass ich sie nutzen darf). Die Nutzungsbedingungen lauten wie folgt:

All photos published on Unsplash are licensed under Creative Commons Zero which means you can copy, modify, distribute and use the photos for free, including commercial purposes, without asking permission from or providing attribution to the photographer or Unsplash.

Das ist bei anderen kostenlosen Bilddatenbanken nicht der Fall und daher aus rechtlicher Sicht kritisch!

Zur Bildbearbeitung nutze ich als gelernter Grafiker natürlich Photoshop, von unterwegs manchmal auch pixlr (eine abgespeckte Online-Version dessen) oder Canva. Je nachdem, wie umfangreich die Bearbeitung eben ist. Bevor ich die Bilder im Blog integriere komprimiere ich sich mit tinypng, um die Datei möglichst klein und die Performance möglichst hoch zu halten.

tinypng Bildoptimierung


Weitere Tipps dazu findest auch in meinen Artikeln zur Bildkomprimierung und Online-Bearbeitung von Fotos.

 

Meine Tools zur Content Produktion

Content-Analyse & Optimierung

Der letzte Block in dieser Liste beinhaltet Tools zur Performance-Messung (in jeglicher Hinsicht) sowie zur Content-Optimierung.

Google Analytics und die Webmaster Tools

Google Analytics dient der Performance-Messung von Content und Webseiten im Allgemeinen. Wir finden hier unter anderem Informationen zu unseren Besuchern (geografische und digitale Herkunft, Interessen, genutzte Technologie etc.) sowie ihrem Verhalten (gelesene Artikel, Aufenthaltsdauer, Interaktionen etc.).

Wir können durch den Einsatz von Ereignissen die Performance einzelner Content-Elemente messen und durch Conversion-Strecken genau nachverfolgen, ob Nutzer einem definierten Pfad folgen oder davon abweichen. Diese Erkenntnisse dienen uns als Anhaltspunkte für Optimierungsmaßnahmen.

Googles Webmaster Tools helfen uns, den technischen Status unserer Webseite im Auge zu behalten. Existieren Crawling-Fehler? Sind alle Seiten indexiert? Stimmen Content-Keywords und Suchanfragen überein? Sind wichtige Elemente durch strukturierte Daten für die Anzeige in Suchmaschinen optimiert?

Ein regelmäßiger Blick lohnt sich, denn plötzliche Veränderungen signalisieren in der Regel akuten Handlungsbedarf.

 

OnPage.org zur Onpage-Optimierung

Noch detaillierter, speziell in Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung ist die Analyse mit SEO-Tools wie OnPage.org. Ich nutze aktuell die kostenlose Version, um das Tool ausgiebig zu testen. Bisher macht es einen sehr guten Eindruck und half mir, meine Webseite inhaltlich und technisch zu optimieren. Über die endgültige Auswirkung dieser Änderungen konnte ich mir bisher allerdings noch kein genaues Bild machen.

OnPage.org Dashboard


Wie du siehst, kann ich noch einiges Potenzial ausschöpfen. ;-)

Hast du deine Webseite schon durchgecheckt?

Ein wichtiger Aspekt der Performance-Optimierung ist die Seitenladegeschwindigkeit. zur Analyse nutze ich GTmetrix, das ich in einem früheren Artikel vorgestellt habe: Ladezeit deiner Webseite testen & optimieren.

Optimizely für A/B-Tests

Bevor ich Änderungen an meiner Webseite vornehme mache ich mir Gedanken darüber, welche – womöglich negativen – Auswirkungen sie nach sich ziehen könnten. Am Ende läuft es meistens darauf hinaus, dass ich sie zunächst mittels A/B-Vergleich teste.

Dadurch konnte ich in der Vergangenheit zum Beispiel die Anmelderate für meinen Newsletter nur durch ein paar textliche Änderungen um 42 Prozent steigern.

Hierfür nutze ich Optimizely (in der kostenfreien Version), das per JavaScript sehr leicht integriert ist und sich dann über einen visuellen Editor intuitiv bedienen lässt.

 

SumoMe zur Content-Analyse

Das letzte Tool in dieser Kategorie ist SumoMe. Es bietet sehr viele verschiedene Funktionen, von denen ich selbst nur einen Teil (die ersten vier aus dieser Liste) nutze:

  1. Social Share Buttons und eine entsprechende Funktion speziell für Bilder
  2. Popups und Scrollboxen zur Lead-Generierung
  3. Heat- & Klickmaps zur Content-Analyse
  4. Eine Smartbar zur Bewerbung spezifischer Inhalte
  5. Eine direkte Integration von Google Analytics
  6. Welcome Mat zur Lead-Generierung im großen Stil
  7. Content Discovery zur Traffic-Generierung und Monetarisierung durch native Werbung (ähnlich wie plista oder Outbrain)

Sämtliche Features enthalten ein Statistik-Modul, wodurch sehr schnell erkennbar ist, ob sich der Einsatz lohnt oder nicht.

Der Funktionsumfang ist schon in der kostenlosen Variante erstaunlich groß, sodass ich dir das Tool wärmsten empfehlen kann. Die Integration ist ähnlich einfach wie bei Optimizely, eine einfache JavaScript-Zeile reicht aus.

Probier es aus und lass mich wissen, ob sich der Einsatz für dich lohnt!

Meine Tools zur Content-Analyse & Optimierung

Klassische “Tools”

Zu guter Letzt will ich noch ein klassisches Tool erwähnen, das womöglich schon in Vergessenheit geraten und ein wenig eingestaubt ist – im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich rede von Büchern.

Das Wissen, das die Autoren in ihren Büchern niederschreiben, ist sehr wertvoll, schließlich profitieren wir alle durch Erfahrung. Dabei ist es egal, ob es unsere eigene ist, oder nicht.

Buchempfehlungen (Achtung: Das ist Werbung!)

Drei Bücher die ich dir spontan empfehle sind:

Die Kunst, Vertrauen zu schaffen (Dale Carnegie) The Content Code (Mark W. Schaefer) Erfolgreiche Websites (Esther Düweke, Stefan Rabsch)

(Diese Links sind Amazon-Partnerlinks. Ich erhalte bei deinem Kauf eine kleine Provision, wobei für dich keine zusätzlichen Kosten entstehen. Ich reinvestiere dieses Geld ausschließlich hier in den Blog.)

Buchverlosung zu Weihnachten (beendet)

Unter allen Lesern, die mir bis Sonntag, den 20.12.2015, in den Kommentaren ihr Lieblings(fach)buch oder ihr Lieblings-Tool verrieten, habe ich insgesamt drei Exemplare von “Erste Hilfe fürs Online Marketing" des eMagnetix Teams um Thomas Fleischanderl und Klaus Hochreiter verlost.

Die Gewinner sind: Matthias, Birgit und Vera. Herzlichen Glückwunsch! :-)

 

Erste Hilfe fürs Online-Marketing (eMagnetix)Das Buch thematisiert in sehr kompakter Form unterschiedliche Bereiche des Marketings, etwa Google Search, Landingpages oder Social Media. Es enthält Checklisten und Beispiele aus der Praxis, spezielle Tipps von den Herausgebern sowie eine Sammlung hilfreicher Online-Marketing-Tools.

Auf umfangreiche theoretische Erklärungen verzichten die Autoren, stattdessen bieten sie konkrete Unterstützung für die Praxis.

 

Damit überlasse ich dir jetzt das (Kommentar)Feld! :-)

 

Was ist dein Lieblings-Tool (oder Buch) und was macht es so besonders?

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Pierre David

Sehr coole Tools dabei. Unter www.textanalyse-tool.de bieten wir auch ein neues, kostenloses Tool an, mit welchem die Verständlichkeit eines Textes anhand von bestimmten Messwerten festgestellt werden soll. Dazu zählen insbesondere die Wort- und Satzlänge oder die Anzahl der Silben. Aber auch Passivsätze, Modalverben oder unnötige Füllwörter fließen in die Bewertung ein.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Pierre,

euer Tool sieht auch sehr interressant aus, danke für die Ergänzung. Kennst du die Wortliga und erkennst du Unterschiede (außer im Design)? Aus welcher Motivation heraus habt ihr das Tool programmiert?

PS: Falls du an der Verlosung teilnehmen möchtest, verrate mir doch noch dein Lieblingstool oder -fachbuch! :-)

Kommentator

Kommentar von Ivana

Servus Robert,

danke, dass du "deine" Tools mit uns teilst. Ich sehe, einige dieser Tools sind auch auf meiner Favoriten-Liste, dennoch habe ich ein-zwei gefunden, zu denen ich noch nicht gekommen bin, die ich aber definitiv noch testen werde. Allen voran SumoMe und OnPage.org.

Wenn du einen Blick auf meine #toolparade werfen magst, hier ist sie: http://keen-communication.com/online-tools-fuer-erfolgreiche-content-marketer-und-freelancer/

Liebe Grüße aus Wien,
Ivana

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Ivana, 

dann hast du glaube ich zwei meiner mittlerweile "wertvollsten" Tools noch vor dir! Ich bin gespannt, was du dazu sagst. ;-)

Deine Tools schau ich gleich an, sieht spannend aus.

Liebe Grüße aus München, 

Robert

Kommentator

Kommentar von Jochen

Hallo Robert,
für mich war zwar jetzt kein neues Tool dabei, aber vielleicht werde ich die Nutzung von dem ein oder anderen noch mal überdenken.

Das Problem mit unsplash und Co. ist doch die Verwaltung von den Bildern. Hast du sie erst mal auf deiner HD, müsste man die Bilder ja irgendwie kategorisieren, sonst sucht man ewig nach einem passenden.
Wie machst du das?

lg
Jochen

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Jochen,

welche Tools nimmst du dir denn nochmal vor? Was mache ich anders als du? :-)

Zu Bildern: Ich hab einerseits den Vorteil, dass ich Adobe Bridge nutzen kann. Andererseits nutze ich ohnehin nur ausgewählte Bilder und sortiere von vorn herein viele aus (habe aktuell ca. 30, die ich mehrfach verwende).

Ansonsten wäre die Benennung der einzelnen Bilder mit entsprechenden Keywords und die Verwaltung in der Cloud (z.B. Google Drive) meine Empfehlung, da du dort auch die Suchfunktion hast.

Viele Grüße, 

Robert

Kommentator

Kommentar von Jochen

Ich nutze eigentlich großteils die gleichen Tools wie du. Wie wohl die meisten von uns :)
Optimizely und SumoMe hab ich mir auch schon öfters angesehen, hab mich aber immer wieder für "lokale" Alternativen entschieden.

Sniply war mir neu. Das habe ich mir dann noch näher angesehen. Gefällt mir nicht so. Da möchte ich mich nicht so sehr auf diesen Dienst verlassen. Wäre dumm wenn die mal zu machen und ich überall die Links von denen habe.

Die Idee mit Google Drive ist nicht schlecht. Da wäre es noch schön, wenn die endlich Labels oder Tags einbauen würden.
Aber eigentlich habe ich auch nicht so viele Stock Fotos. Ich plane aber trotzdem alle Dateien in die Cloud zu verlegen. Dann kann ich mir in Zukunft auch Office sparen.

Ich sehe gerade, du nutzt ja gar kein WP. Ein ganz seltener Fall. Da machen Tools wie Optimizely und SumoMe natürlich Sinn, wenn es nicht tausende Plugins gibt.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Jochen,

mein CMS ist nicht der Hauptgrund für die Nutzung von SumoMe oder Optimizely. Es wäre - da hast du Recht - in manchen Fällen bequemer auf ein entsprechendes Plugin zurückzugreifen. Aber wie gesagt, die Integration ist wirklich simpel und die Tools sind derzeit mit die besten ihrer Art. Ich bevorzuge ohnehin ein schlankes System, das nicht durch x Plugins und aufgeblähte Themes an Perfomance einbüßt. ;-)

Sniply nutze ich nur beim Social Media Sharing, nicht bei ausgehenden Links im Blog oder so. Da stimme ich dir zu wäre der Aufwand im Fall des Falles einfach zu groß. 

Kommentator

Kommentar von Vera Nentwich

Hallo Robert,
da hast du interessante Tools zusammengestellt. Sniply ist spannend. Habe ich gleich mal ausprobiert. Man kann allerdings eine Menge Geld loswerden, wenn man sie alle nutzt. Rechnet sich wohl nur, wenn der Blog wirklich Business ist.
Die Frage nach dem Lieblingstool ist schwer zu beantworten. Das eine perfekte Tool für seinen Zweck habe ich leider noch nicht gefunden. Wenn ich betrachte, welche Tools ich wirklich regelmäßig nutze, dann muss ich da zuallererst Evernote nennen. Für meinen Spieltrieb ist IFTTT klar der Favorit.
Herzlichen Gruß,

Vera

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Vera,

ich bin ganz deiner Meinung: Die Investition in Tools muss sich rechnen. Ich nutze fast ausschließlich die kostenlosen Varianten und komme damit gut zurecht. Die größte Ersparnis ist für mich immer die Zeit.

Evernote will ich aktuell auch nicht missen, ist es doch die "Zentrale" meines Buchprojekts. Mit IFTTT hab ich allerdings auch schon negative Erfahrungen im Sinne der Unzuverlässigkeit gemacht. Wie läuft das bei dir?

Grüße, Robert

Kommentator

Kommentar von Katharina

Eine tolle Übersicht und einige für mich neue Tools sind dabei, auf die ich sicher mal einen Blick werfe.
Das eine Lieblingstool - diese Frage ist kaum zu beantworten, denn auch ich nutze viele zusammen und kombiniert. Evernote und Trello spielen bei mir große Rollen. Ersteres als Inhaltsspeicher und Backup, letzteres zur Planung. Die beiden docke ich dann auch mit IFTTT und Zapier an andere Tools an, z.B. auch Buffer. Da ist schon viel Spieltrieb dabei, aber inzwischen hab ich meinen Workflow für mich optimiert. Für RSS-Feeds nutze ich Inoreader. Der bietet schon in der kostenfreien Version eine Evernoteintegration an.
Herzliche Grüße
Katharina

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Katharina,

"one tool to rule them all" gibt es nicht, leider. Evernote kristallisiert sich aber so langsam als Gesamtsieger heraus, taucht es doch in den meisten Listen auf, die ich bisher gelesen habe. Und der Spieltrieb gehört meiner Meinung nach einfach dazu, sonst wär's da doch irgendwann zu langweilig. ;-)

Inoreader hab ich schon lange nicht mehr angeschaut, das klingt aber spannend. Werde ich mir näher anschauen, danke für den Tipp!

Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Bianca

Super Zusammenfassung Robert! Herzlichsten Dank.
Ich nutze neben den von Dir genannten auch gerne fotor zur Bearbeitung von Bildern.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Gern geschehen, Bianca, danke für deinen Kommentar!

fotor kenne ich noch gar nicht, sieht aber aus wie ein kostenpflichtiges Mac-Tool, oder? Das würds nämlich erklären ... :-)

Kommentator

Kommentar von Birgit Schultz

Tolle Tipps! Und bei dem Gewinnspiel mache ich gerne mit. Mein neues Lieblingstool ist Scompler zur Redaktionsplanung. Deutsch, sehr durchdacht und strukturiert, gut zu bedienen, klasse Support und für Einzelkämpfer sogar kostenlos nutzbar.
Beste Grüße
Birgit

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Birgit, ich hab schon in der Facebook-Gruppe gesehen, dass du es auch nutzt. Ich beobachte die Entwicklung sehr gespannt, für mich sind die "kompliziertere" Anbindung an mein CMS sowie das Interface (von der Gestaltung her) allerdings noch zwei Mankos, weshalb ich das Tool noch nicht produktiv einsetze. Aber wer weiß, was draus wird, Mirko macht einen tollen Job und nächstes Jahr verheißt ja nur Gutes ...

Beste Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Matthias

Hallo Robert,

danke für die Übersicht. Vielleicht könntest du die SumoMe Tool-Sammlung in einem weiteren Beitrag noch genauer vorstellen.

Mein wichtigstes Tool zum schreiben: Evernote
Und dann noch mit dem Duden Rechtschreibtester prüfen.

Gruß vom GPS Radler
Matthias

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Matthias,

ich schau mal, ob ich die Zeit finde um einen SumoMe Guide zu schreiben. Aktuell nimmt mein Buchprojekt jede freie Minute in Anspruch, aber vielleicht kann ich ja einen meiner Berufskollegen dafür begeistern ... :-)

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Pierre

Hi Robert,

zu Deiner Frage zum Unterschied: Grammatik wird noch besser / genauer erkannt und größere Textmengen können schneller verarbeitet werden.
Übrigens haben wir noch weitere Content- und SEO Tools. Möchte die jetzt hier nicht rein spammen.
Soll ich dir diese mal per Email zukommen lassen? Dann kannst Du ja einige davon veröffentlichen wenn Du möchtest.

Gruß
Pierre

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Pierre,

sagst du das, weil du glaubst, dass euer Tool das bessere ist, oder habt ihr da auch eigene Experimente gemacht? Ist kein Vorwurf, der Leihe sieht nur vielleicht nicht auf Anhieb, wie sie sich unterscheiden. :-)

Ich schau dir eure anderen Tools mal in Ruhe an, danke.

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Jochen

Einen Tipp hab ich noch. Eine Alternative zu Buffer: friendsplus.me
Funktioniert genau so gut und unterstützt auch noch Tumblr.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Das hab ich sogar noch als Bookmark ... :-)

Wie ist das inzwischen, muss der Browser geöffnet sein um Posts auf Google+ zu teilen? Oder funktioniert das wie bei Buffer? Und die Pinterest-Integration ist kostenlos wie ich sehe – werd ich mir genauer anschauen!

Kommentator

Kommentar von Thomas

Ein sehr interessanter Artikel und finde es spannend mal über "die Schulter zu schauen". Feedly finde ich sehr sinnvoll, nutze hier aber noch von Google Alerts erzeugte RSS Feeds, um an neueste Meldungen zu bestimmten Themen zu kommen.
Arbeite hier mit selbst erschaffenen Identitäten, so kann ich Job, Nebenjob und Verein gut trennen. Buffer und Hootsuite sind auch sehr nützlich. Allerdings schaue ich, welcher Zyklus am Besten passt. Schließlich gibt es auch für Wordpress Autoposter wie NextScripts Auto-poster, so dass man schauen muss, was die beste Lösung ist.
Instagram kann man gut mit Gramblr posten und dann mit IFTTT weiterleiten und die Texte gut für das jeweilige Netzwerk anpassen. Die Reaktionen sind da recht gut.
Ich organisiere mich dann mit Diigo, Evernote (Desktop Anwendung) und dem WP Plugin Editorial Calendar und kann so Themen vorbereiten und nachbearbeiten. Bilder bearbeite ich mit ACDSee. Mit der Google Office lassen sich auch gute Vorbereitungen treffen, da hier nahtlose Verknüpfungen (je nach Vorlieben) zu Producteev, Trello, Todoist oder Podio, DO oder anderen Apps möglich sind.
Bei Onpage Arbeiten muss ich mich noch mehr einarbeiten, aber mit Yoast SEO für WP und Google Analystics lassen sich schon gute Erkenntnisse erzielen.
Zusätzlich nutze ich noch das WP Plugin Gravity Forms und das Zusammenspiel mit Zapier. Damit landen Formulareinträge gleich im Google Adressbuch oder einer anderen Anwendung. Nebenbei probiere ich ob AgileCRM mir einen weiteren Nutzen bringen könnte oder das WP Plugin MyMail, gerade für FollowUp Emails.
Deine Erwähnung werde ich mir anschauen und ausprobieren. Gibt ja immer etwas, was man optimieren kann.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Thomas,

da jonglierst du ja eine Menge Tools, ist das unterm Strich überhaupt noch eine Zeit-/Arbeitsersparnis? Vielleicht sieht es auch nach mehr aus, als es in Wahrheit ist! :-)

AgileCRM sieht interessant aus. Hab schon davon gehört, werd mir das aber im neuen Jahr mal genauer anschauen. Danke für den Tipp!

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Thomas

Ach probier gern mal etwas rum. Nutze die Optionen aber unterschiedlich, je nach Anforderung. Naja richtet man es entsprechend ein bringt es ja gewisse Vorteile. Man kann z.B. am Wochenende Bilder machen und diese gleich in die Planung schieben so, dass man sich eigentlich eine Woche lang nicht mehr drum kümmern muss und man schaut sich am Smartphone die Reaktionen an und agiert ein bißchen.
Natürlich soll das ganze auch dazu dienen, Off- und Online Besucher näher mit dem Verein bekannt zu machen. Bei Tieren funktioniert ja der Cat Content sehr gut. :-)
Ach ja, habe auch schon viel gelesen, dass einige auch Scrivener nutzen um umfangreichen Inhalt zu erstellen. Das Programm macht dafür keinen schlechten Eindruck finde ich.
Generell schaue ich aber, was ich am Laptop nutzen kann und Abends am Rechner, der eh ständig läuft, weiter führen kann.

Kommentator

Kommentar von Clemens Lotze

Tools kann man nie genug kennen.
Ich persönlich nutze immer wieder gerne http://keywordpro.net/ wenn es um eine Keywordrecherche für einen Artikel geht. Die Longtail- und Kopierfunktionen können bei vielen weitergehenden Aufgaben evtl. sehr Hilfreich sein und einiges an Zeit ersparen.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Clemens,

danke für den Tool-Tipp, das kannte ich bisher noch nicht!

Kommentator

Kommentar von Birgit Schultz

Hallo Robert,
da ich gerade meinen eigenen Beitrag zur Toolparade buchstäblich in letzter Minute fertigstellen konnte, habe ich mir jetzt noch mal die Zeit genommen, Deinen Artikel noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Das ist wirklich eine umfassende und sehr empfehlenswerte Sammlung, bei der ich noch auf das eine oder andere Tool zurück kommen werde! Vielen Dank dafür.
Beste Grüße
Birgit

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Birgit, 

das freut mich sehr zu hören, deinen Beitrag werd ich mir direkt vornehmen! :-)

Welche Tools hast du denn entdeckt bzw. auf welche wirst du zurückkommen?

Beste Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Ilse Maria

Wow, was für eine ausführlich Liste. Da muss ich wenn ich mal mehr Zeit habe nochmal genauer stöbern. Danke dafür!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Tu das, Ilse, nichts zu danken! :-) Meld dich, wenn ich dich noch weiter unterstützen kann.

Kommentator

Kommentar von Simone Hentze-Orlikowski

Hallo Robert,

danke für diese tollen Inhalten. Immer super, wenn es möglich ist, von anderen Bloggern zu lernen.

Mir geht es auch so, dass ich ältere Artikel gerne überarbeite, um so meine gestiegenen Qualitätsanforderungen anzuwenden.

Viele Grüße,
Simone

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Simone,

wir lernen doch alle schneller, wenn wir Erfahrungen austauschen, oder? Schön zu hören auch, dass du deine Artikel anpasst, weil deine Anforderungen steigen. So soll es sein! :-)

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Florian B.

Um zu sehen was die User bei Google zu bestimmten Themen - z.B. Immobilien - interessiert bzw. was die häufigsten Fragen dazu sind, haben wir unter www.w-fragen-tool.com ein kostenloses Tool erstellt welches jeder ohne Anmeldung oder Registrierung nutzen kann. So kann man als Texter relevanten Inhalt für die User erstellen, welcher sie wirklich interessiert.

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Flo, danke für den Tipp. Schön, dass du so unverblümt Werbung machst, wenn der Kontext stimmt. ;-)

Ich kenne das Tool und hab es auch in meinem letzten Artikel zur Themenfindung erwähnt, da hilft es auch.

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