20.04.2015 von Kommentare: 19

25 Definitionen von Content Marketing: Auswertung der Blogparade

Content Marketing Blogparade Auswertung

Ist Content Marketing eine Metadisziplin? Oder ist es ein Teil des Inbound Marketings? Vielleicht auch nichts anderes als PR unter neuem Namen…?

Diese Fragen haben Andreas Quinkert und ich in einem Aufruf zur Blogparade der Community gestellt. Herausgekommen ist, wie befürchtet, keine einheitliche Definition (wenngleich sehr gute Ansätze eingereicht wurden), aber eine sehr aufschlussreiche Diskussion.

Erfahrene PR-Profis haben Content Marketing aus ihrer Sicht definiert und in die Unternehmenskommunikation eingeordnet. Content Manager aus Unternehmen haben es dem Marketing zugeordnet und damit einhergehende Ziele erläutert. Selbständige (die selbst nicht unbedingt vom Fach sind) wiederum differenzierten kaum, denn sie sind als Solopreneure sowohl für die Kommunikation als auch das Marketing verantwortlich und unterscheiden nicht. Die Umsetzung ist in den meisten Fällen ähnlich, im Grunde zählt also nur das Ergebnis.

Und das Ergebnis der Blogparade stellen wir heute vor.

Zuerst wollen wir uns allerdings bei allen Teilnehmern bedanken! Die Menge und vor allem Qualität der Beiträge ist phänomenal! Ganz großes Kino!

Andreas und ich wählen nun zehn Beiträge aus, die wir in einem E-Book veröffentlichen werden. Wir bemühen uns, die Bandbreite der Diskussion adäquat wiederzugeben.

Darüber hinaus wird über ein öffentliches Voting ein "Gewinner" der Blogparade gewählt. Er/sie erhält ein druckfrisches Exemplar der Neuauflage von „Blog Boosting“ (erscheint im Mai/Juni). Die Abstimmung findest du am Ende des Beitrags! Die Schlussglocke leutet am 3. Mai. 2015.

So wird Content Marketing definiert

Harriet Lemcke betrachtet Content Marketing aus Sicht einer ganzheitlichen Unternehmenskommunikation, in der strategische Entscheidungen fallen (sollten). „Es geht um Inhalte (in Form von Stories, Blog Posts, Podcasts, Vodcasts, Ebooks, Infografiken etc. pp), es geht um Sichtbarkeit, es geht um Interaktion. Nüchtern betrachtet scheint „Inhalt“ im Marketing Mittel zum Zweck zu sein, in der PR wohl eher eine Haltung. Der Unterschied liegt in der Intention und in der Einstellung, nicht in der Umsetzung oder im Ergebnis.“

Sebastian Riehle spricht im Zusammenhang mit Content Marketing von einer Magnet-Resonanz-Strategie. „Der Magnet besteht aus einem System von vernetzten Unternehmens-Inhalten, die eine starke Anziehungskraft auf die anvisierte Zielgruppe ausüben. Dies wird über spezifische Vorteile und Mehrwerte realisiert, die ein Problem der bestehenden oder potentiellen Kunden lösen. Reagiert die Zielgruppe auf die angebotenen Vorteile und die Persönlichkeit des Unternehmens, entsteht Resonanz“.

Alexa Kopka ordnet Content Marketing dem Inbound Marketing zu und definiert es als „mehrwert-orientierte Ansprache, welches im engeren Sinne mit Emotionen verpackt, für die relevante Zielgruppe spezifische Inhalte langfristig bereitstellt. Dazu gehören selbstverständlich zu wissen, wer überhaupt unsere Zielgruppe ist, die Verbreitung über Social-Media-Kanäle, sowie SEO und natürlich auch: Wo soll unsere Reise hingehen?“.

Babak Zand definiert Content Marketing nicht selbst, sondern beruft sich in seiner Ausführung auf diverse (internationale) Branchen-Experten – wie Joe Pulizzi, Kristina Halvorson oder auch Klaus Eck – und unterscheidet dabei die Bereiche Content-Strategie, Content-Marketing-Strategie und operatives Content-Marketing. Letzteres sollte sich seiner Meinung nach den Instrumenten des Pull-Marketing unterordnen. „Dabei gilt es, durch das Unternehmen Inhalte zu schaffen, die auf die jeweilige Zielgruppe und deren Persona sowie der jeweiligen Phase des Buyer Funnels entspricht. Diese Inhalte sollen für die Nutzer lehr- und hilfreich, ansprechend, engagierend und informativ sein“.

Ivana Baric-Gaspar behauptet, dass Content Marketing keine Metadisziplin sein kann, denn diese sind (eher) „statisch und beschreibend, ihnen fehlt der praktische Zugang, der Nutzen und Mehrwert für den Endverbraucher“. Stattdessen versteht sie Content Marketing als interdisziplinäre Kommunikationsstrategie. Das ermöglicht uns, „bestimmte Bereiche aus benachbarten Disziplinen (PR, Marketing, SEO, Social Media,…) für unser Handeln zu nutzen und zielgerichtet zu kanalisieren. Das konkrete Vorgehen wird individuell und je nach Gegebenheiten ausformuliert. Es gibt kein one-size-fits-all Content Marketing. Es handelt sich hierbei eher um ein Baukastensystem, eine umfangreiche Lego-Spielebox“.

Ralph Scholze liefert seine ganz eigene Definition von Content Marketing: Für ihn ist es „die wirtschaftliche profitable Nutzung von Content zum Erreichen konkreter, strategischer Unternehmensziele im Rahmen der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung für die Öffentlichkeit und intern im Unternehmen, in dem bewusst ein benutzerfreundlicher Mehrwert für einen Menschen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort angeboten wird“.

Kerstin Boll sieht den Aufbau von Beziehungen als des Contents Beitrag zur Kundengewinnung und als die Grundlage des Verkaufens. Sie spielt dabei auf das AIDA-Modell an, in deren ersten Phasen Content Marketing seine Stärken ausspielt. „Mit Hilfe der Artikel entwickelt der Kunde ein Gefühl für den Anbieter und eine vorläufige Beziehung. Er lernt etwas über die Leistung des Anbieters und kann erste Fragen beantworten. Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zum Auftrag. Wenn Content eine Kontaktaufnahme auslöst, hat er seinen Auftrag erfüllt“.

Christian Krause sieht im Content Marketing die ideale Verbindung von Marketing und PR. „Für erfolgreiches Content Marketing müssen Unternehmen die Grenzen zwischen den Disziplinen Public Relations und Marketing zugunsten eines integrierten Ansatzes auflösen.  Am Anfang steht dabei eine strategische Planung, in der die Ziele, Zielgruppen und Positionierung erarbeitet werden“.

Vanessa Dincklage erachtet Content Marketing als Einstellungssache, egal durch welche Berufsbrille man grade durchschaut. „Im Endeffekt sollte es doch darum gehen Interessierten hilfreiche Informationen zur Verfügung zu stellen, sodass sie sich über das Unternehmen, dessen Philosophie und Angebote informieren können. Sind diese Inhalte wirklich gut, wird gleichzeitig auch das Image des Unternehmens gepflegt, Beziehungen mit Interessierten und potentiellen Kunden aufgebaut und die Stellung in der Branche gefestigt. Wenn sich daraus mehr Kunden ergeben, die viel und gerne bei einem kaufen, umso besser!

Jan Pötzscher sieht Content Marketing als einen übergeordneten Begriff (die Meta-Ebene) für alles ist, was im Unternehmen dazu dient, Umsatz zu generieren. „Das strategische Content Marketing … ist der Transformator, der die Ziele des Unternehmens in Handlungsempfehlungen und Anweisungen für die einzelnen Teilbereiche Marketing, PR, Social Media, aber auch interne Unternehmenskommunikation, Vertrieb und Service/Support umwandelt. Und mit Anweisungen meine ich Botschaften und Aussagen, die überall enthalten sein müssen. Content Marketing ist die Übersetzung der Corporate Identity des Unternehmens auf alle Teilbereiche“.

Eva Ihnenfeldt beschreibt Content Marketing als moderne Form von PR. „Im Gegensatz zur Werbung geht es beim Content Marketing (Inhalts-Marketing) darum, über wertvolle Inhalte in digitaler Form potentielle Kunden zu gewinnen, Kunden zu binden, Image und Reputation aufzubauen, den Bekanntheitsgrad zu steigern und wertvolle Netzwerke zu pflegen. Über Texte, Videos, Bilder und Audiobeiträge können diese Inhalte ins Web eingebracht werden“.

Dennis Schrader hält Content Marketing für eine Art, das Marketing umzusetzen. „Content Marketing ist die Kunst, auf der richtigen Plattform im richtigen Kontext seine Zielgruppe anzusprechen. Und dort einen Mehrwert zu liefern, der den Kunden schon fast ein Schuldgefühl gibt, wenn sie danach nicht kaufen“.

Frederik Pross betrachtet Content Marketing als Kern des Inbound Marketings. „Beim Inbound Marketing werden nicht nur Inhalte erstellt und veröffentlicht, sondern sie dienen einem Ziel: dem Gewinnen von Kunden. … Man zieht die Kunden an, bietet ihnen Mehrwert und nach dem ersten Download noch weitere Informationen zu den Themen, die sie interessieren. Dadurch macht man sie immer neugieriger und bringt sie so Schritt für Schritt im Salesfunnel voran bis zum Kauf“.

Stefan Fischer ist der Meinung, dass Content Marketing auf vier Säulen basiert: Der Strategie, relevanten und mehrwertigen Inhalten für die Nutzer, eine smarte Distributionsstrategie sowie die Erfolgsmessung. In seinen Augen ist „Content Marketing eine Disziplin, die ein Unternehmen in das Bewusstsein einer Zielgruppe bringen soll, sie zu Kunden machen und langfristig halten soll“.

Ben Harmanus definiert Content Marketing nicht selbst, sondern beruft sich bei seiner Ausführung auf diverse Experten. „Langfristig zählt das, was zu einer Umsatzsteigerung führt. Und diese Prozesse musst du als Marketer, PRler (oder wie auch immer du dich schimpfen magst) planen und im aktiven Verlauf nachvollziehen können! Das ist die Herausforderung. Für alle“.

Stefan Schütz schreibt in seinem Beitrag über fleißige Bienchen, prachtvolle Blümchen und spröde Begrifflichkeiten. Für ihn geht es um „den optimalen Einsatz der unterschiedlichen Kanäle, um die Personalisierung und Differenzierung der Inhalte, um kernige Markenbotschaften, um das gekonnte Zusammenspiel der Social Media mit klassischen Werbeformen und Influencern, um spannendes Storytelling und natürlich auch um jede Menge Kreativität“.

Peer Wandiger wollte eigentlich nicht über Content Marketing schreiben, denn für ihn ist es nichts Neues. Seit 2006 ist er selbständig und „auch wenn der Blog zu Beginn gar nicht als Haupteinnahmequelle gedacht war, stand von Anfang an der Inhalt im Vordergrund. Über die Inhalte und deren Wert für die Leser kamen neuen Besucher, Backlinks, bessere Rankings und wieder neue Besucher“. Für ihn wird dieser Trend wieder abebben und vom nächsten Hype abgelöst werden.

Claudia Dieterle definiert Content Marketing anhand verschiedener Begriffe/Bestandteile. „Content Marketing ist weder Inbound Marketing noch PR, sondern eine dieser Disziplinen. Aber Marketing und PR lassen sich nicht (mehr) voneinander trennen. Jede Art von Werbung und Marketingaktivitäten müssen aufeinander abgestimmt sein, Arbeiten koordiniert werden. Der Inhalt ist der wichtigste Punkt in Marketing und Werbung, deshalb ist Content Marketing zum Schlagwort geworden. Aber er muss zur rechten Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Form präsentiert werden“.

Damir Dzelalagic erzählt in seinem Beitrag als Beispiel für Content Marketing, wie man sich mit einem Speer gegen wilde Eber verteidigt. „Ihr habt dort in der Höhle nämlich die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt gefunden. Der „Content“ trug zur eurer Problemlösung bei und würdet ihr den Urheber finden, würdet ihr ihm gewiss danken wollen“.

Oliver Marquardt glaubt, dass der Hype den Blick für das Wesentliche verklärt. „Zu viel sinnbefreite Konzentration auf das Instrument Content Marketing, zu wenig Verständnis über die Wirkungsweise im Gesamtsystem der Unternehmenskommunikation. … Wer Inhalte ohne Ende produziert, ihn jedoch nicht in seine Unternehmenskommunikation und noch wichtiger in seine Unternehmenskultur integriert, hat Content Marketing nicht verstanden“.

Michael Schirrmacher erklärt Content Marketing anhand der Geschichte vom Monster unterm Bett. „Wenn wir uns einen Moment lang in dieses Monster hineinversetzen, dann verstehen wir, was es so effektiv macht. Es beobachtet, untersucht, analysiert und setzt um. Effektiv, schlagfertig, ergebnisorientiert. Im Rahmen der Content Marketing-Strategie sollten wir ein wenig Monster spielen. Ob für eine PR- oder Marketing-Aktion – es ist in beiden Bereichen entscheidend, die Zielgruppen zu kennen, ihre Fragen, Herausforderungen und Probleme (vielleicht auch ihre Ängste?). Nur so lässt sich Aufmerksamkeit erzeugen und das langfristig, fortdauernd“.

Matthias Großkopf sieht Content Marketing als eine Denkweise, welche im gesamten Unternehmen gelebt werden muss. „Dein Content, deine Inhalte, all das sind Werte. Diese Werte müssen gepflegt und weiterentwickelt werden. … Genau betrachtet ist es alter Wein in neuen Schläuchen, nur unter neuen Namen“.

Stefan D’Amore systematisiert Content Marketing in seinem Beitrag, denn geht es nach ihm ist „Content-Marketing von heute wegen der sich stetig verändernden Marktsituationen selbst fortwährenden Veränderungsprozessen unterworfen. Zumeist werden neue Verhaltensweisen, Taktiken oder Strategien rund um das Content-Marketing auf ein effektvolles “Buzzword” herunter gebrochen, das sich dann über das Internet rasend schnell verbreitet“.

Jutta Beyer ordnet Content Marketing ins Inbound Marketing ein. Dadurch profitiert es „von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit der Bereiche Marketing, PR, Social Media Marketing und SEO und basiert auf einer durchdachten Kommunikations- bzw. Contentstrategie. Aufgabe des Content Marketings ist die Planung, Erstellung und Verbreitung von relevanten und mehrwertbringenden Inhalten zur Beratung, Information und Unterhaltung für eine definierte Zielgruppe. Ziel dieser Maßnahmen ist neben Unterzielen wie Markenbildung und (positiver) Imagebildung die nachhaltige Gewinnung von treuen Kunden, die die Botschaft des Unternehmens weiterverbreiten“.

Klaus Eck und Doris Eichmeier konzentrieren sich in ihrem Beitrag auf den strategischen Ansatz des Content Marketings. Denn erst „wenn die grundlegenden Fragen geklärt sind, können alle Kommunizierenden ihr Bestes für das Content-Marketing beisteuern. Das Marketing kann seine Talente ausspielen, ebenso wie die PR, HR, der Vertrieb und alle anderen kommunizierenden Abteilungen. Ausreizen der disziplintypischen Kompetenzen – das wäre der Idealzustand im Content-Marketing. Woran sich alle Beteiligten gewöhnen müssen, ist allerdings das hohe Maß an Austausch und Kooperation, Content-Marketing funktioniert nicht ohne gegenseitige Inspiration und Wertschätzung“.

Die Blogparade in Zahlen:

Zeitraum: 5 Wochen
Teilnehmer: 25
Umfang: 27689 Wörter (Ø Textlänge von 1108 Wörtern)
Diskussionsbeiträge: Über 140 Blog-Kommentare (50 davon hier) plus weitere Reaktionen in sozialen Medien (Stand zum Ende der Blogparade)

Jetzt abstimmen: Welche Definition von Content Marketing gefällt dir am besten?

Das Voting ist bereits beendet.

 

Update 14. Mai: Ihr habt gewählt, und es gibt eine Gewinnerin! Alexa Kopka hat für ihren Beitrag die meisten Stimmen gesammelt (25%) und ist damit die glückliche Gewinnerin der ersten Ausgabe des neuen Buchs "Blog Boosting". Herzlichen Glückwunsch!

Unser Dank geht an alle Teilnehmer, die Blogparade war ein voller Erfolg! Andreas und ich haben uns haben bereits die zehn Beiträge für das kommende E-Book ausgewählt und arbeiten nun an der Umsetzung. Seid gespannt, es wird hoffentlich nicht allzu lange brauchen ;-)

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Kommentare

Kommentator

Kommentar von Vladimir

Ich finde Content Marketing ist einfach nur ein Werkzeug.

Und wie auch mit einem Schraubenzieher, kann ich damit ich damit Sachen zusammensetzen oder auseinander nehmen. Man kann es für sehr viele Bereiche nutzen.

Ob es nun für die Corporate Communications und Behavior dient, oder dem effektiven Aufbau seines Sales Funnels.

Es ist wie erwartet nichts anderes als eine erneute Grundsatzdebatte entstanden ;)

Mit persönlich gefällt am meisten der Beitrag von Babak Zand! :)

Viele Grüße
Vladimir

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Na dann Vladi, das Voting ist eröffnet! ;-)

Kommentator

Kommentar von Dennis

Moin Robert,

vielen Dank nochmal für das Umsetzen dieser coolen Blogparade. Da ist ja eine wirklich schöne Diskussion dabei herausgekommen.

Und danke für die Mühe, dass du dir bei jedem Artikel den Kern herausgelesen hast.

Liebe Grüße von Letsblognow
Dennis

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hey Dennis,

sehr sehr gerne! Eine Blogparade, gerade mit so reger Beteiligung wie diesmal, macht immer Spaß! Ich freu mich schon sehr auf das E-Book und bin gespannt, wer das Rennen um den Titel macht ;-)

Liebe Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Jutta Beyer

Hallo Robert,

wow, du warst ja schnell. Danke, dass du meinen "Last-Minute"-Beitrag noch mit aufgenommen hast.
Ich gehöre auch zu den Selbständigen, für die die genaue Einordnung in der Praxis wenig relevant ist - wobei ich es schon wichtig finde,
für sich selbst eine - zumindest ungefähre - Einordnung vorzunehmen.

Hat Spaß gemacht, auch das Lesen der anderen Beiträge. Die, die ich bisher noch nicht gelesen habe, stehen diese Woche noch auf meiner Leseliste :-)

Viele Grüße
Jutta

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Jutta,

Content Marketing heißt (auch), den richtigen Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu platzieren. Das hast du geschafft! ;-) Toller Beitrag, den ich mir zusammen mit den anderen auch nochmals in Ruhe durchlesen werden.

Danke & Gruß,
Robert

Kommentator

Kommentar von Die Autoren von Lean Content Marketing

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen." (Karl Valentin)

Hallo Robert,

wir hatten uns fest vorgenommen, an Deiner Blogparade teilzunehmen. Leider wurde es zeitlich etwas eng :-(

Wir sehen Content Marketing als eine Grundhaltung und Kultur, die Marketingkommunikation in vielen Unternehmen grundlegend verändert. Interessant dazu ein früherer Beitrag von uns: http://lean-content-marketing.com/lean-content-marketing-content-kultur/

Viele Grüße

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Schade ihr beiden, ich hatte euch leider auch aus den Augen verloren, sonst hätte ich nachgehakt.... nächstes Mal!

Den Artikel werde ich im Buch noch mal nachschlagen ;-)

Viele Grüße,

Kommentator

Kommentar von Sebastian Riehle

Hallo Robert,

leider ist mein Beitrag nicht mit dabei. Aber 23 ist sowieso eine komische Zahl. Lass uns lieber das zweite Duzend auf der Teilnehmer-Liste voll machen.

Hier ist noch mal mein Beitrag: http://socialmedia-doktor.de/was-ist-content-marketing/

Vielen Dank und beste Grüße
Sebastian

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Sebastian,

es tut mir Leid, ich hab deinen Kommentar völlig übersehen! Ist schon mit in der Liste und in die Statistik eingerechnet ;-)

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Sebastian Riehle

Hallo Robert,

danke, dass Du mich so schnell noch mit in die Statistiken eingerechnet hast :)

Viele Grüße
Sebastian

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Aber klar!

Kommentator

Kommentar von Steff Symanek

Hallo Robert,

ich habe mich für Vanessa Dincklage's Definition entschieden. Als "Fundamentalist" verstehe ich Content-Marketing als ganzheitlichen Ansatz. Was bringt mir ein perfekt recherchierter Blog-Beitrag, wenn mein Vertriebler draußen beim Kunden nur Stuss erzählt.
Für mich ist Content nicht beschränkt auf geschriebene Texte, (Unternehmens-) Content beginnt schon beim Ansagetext des Anrufbeantworters. Eine Philosophie-Frage. Gerne beim nächsten MeetUp mehr. Steff

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Steff,
willkommen im Blog! Schön, dass du nach dem letzten Meetup den Weg hierher gefunden hast ;-)

Dass du dich als Inbounder für Vanessas Definition entscheidest, wundert mich wenig. Aber es ist spannend zu sehen, wen die anderen so wählen!

Kommentator

Kommentar von Steff Symanek

Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich schon seit Jahren mit Content beschäftige und Inbound erst später die "Verwendungslücke" geschlossen hat. :-)

Kommentator

Kommentar von Ivana

Servus,

tolle Zusammenfassung! Vielen Dank dafür. :)

Sag, kann ich nur für einen Beitrag abstimmen? Nur einen? Man, wer soll sich denn entscheiden können!?

LG
Ivana

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Tja Ivana,

die Qual der Wahl. Versuch es im Zweifel nach 24 Stunden nochmals ;-)

Viele Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Daniela

Hallo Robert,
mal wieder Gratulation zum Thema und der Umsetzung. Ihr habt das echt gut gemacht und ich bin damit beschäftigt mir alle Beiträge in Pocket zu laden, um sie nach und nach zu lesen.

LG Daniela

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Same here Daniela, dann hab ich sie griffbereit ;-)

Liebe Grüße,
Robert

Kommentator

Kommentar von Jutta Beyer

Hallo Robert,

wie lange läuft denn die Abstimmung, hab ich das überlesen?

Lieben Gruß
Jutta

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Circa zwei Wochen, also Ende April / erste Mai-Woche.

Diese Ungewissheit macht es doch grade so spannend, findest du nicht? ;-)

Kommentator

Kommentar von Andreas Quinkert

Um mich auch mal wieder kurz zu melden: Ich lese gerade noch einmal alle Beiträge und bin echt geflasht, wie viel Qualität hier zusammengekommen ist. Entsprechend prima dürfte auch unser kostenloses E-Book werden. Dank euch! Obwohl ich es schon jetzt hasse, nur zehn Beiträge dafür auswählen zu "dürfen" ... Im Laufe der kommenden Woche werde ich dann die betreffenden Autoren per E-Mail benachrichtigen.

Sehr gefreut hat mich übrigens auch der nachgereichte Beitrag von Doris Eichmeier auf PR-Blogger. Das zeigt mir, dass das Thema absolut relevant ist und unsere Blogparade sozusagen zur rechten Zeit kommt. Indes, die Diskussion um Content Marketing wird weitergehen, keine Frage ...

Kommentator

Kommentar von Jutta Beyer

Hallo Robert,

danke für die Info. Spannend auch, aber mir ging es eher darum, bis wann ich Zeit hab im Newsletter auf die Abstimmung hinzuweisen ;-)

LG

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Okay, das ist ein Argument! ;-)

Kommentator

Kommentar von Wolfgang Kuhlmann

Moin Robert,

danke für die ausführliche Zusammenfassung. Besonders interessant ist zu lesen, dass verschiedene Experten aus PR, Marketing und Werbung sowie Unternehmenskommunikation zwar unterschiedliche Definitionen bereitstellen, aber alles auf ein ähnlich gelagertes Ziel hinläuft: Dass Inhalte Content-rich sein müssen, den Zielgruppen ein Plus an Informationen bieten sollen und zugleich die Botschaften von und durch die Absender gesteuert sein soll(t)en.

Ulrich Parzany, deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer und Prediger, hat mal gesagt: "Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler." Auch wenn wir uns (noch?) nicht auf die eine Content-Marketing-Definition verständigen können, dieser Satz gilt in jedem Fall und sollte stets berücksichtigt werden.

Glückauf aus Heidelberg!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo Wolfgang,

ich glaube nicht, dass Zielgruppen gerne geangelt werden, denn bei dieser Assoziation spielt immer die Unfreiwilligkeit eine Rolle, der sich potenzielle Kunden nur ungerne erlegen sehen. Auf Dauer macht sie das nämlich nicht glücklich. Meiner Ansicht nach darf es keinen Angler als Gewinner geben und keinen Fisch als Verlierer.

Wir wollen durch (Content) Marketing ja nachhaltig Beziehungen aufbauen. Was also, wenn der Fisch schon gegrillt ist? ;-)

Dennoch, ich verstehe deine Aussage... Nur das weitere Gedankenspiel müssen wir unterbinden.

Viele Grüße 

Kommentator

Kommentar von Katharina Daniels

Also, die Idee mit der Blogparade finde ich schon mal klasse! Hab' zwar schon eine Favoritin, will's aber noch mal überdenken: in dieser Woche (und da geht's ja noch), finde ich aber garantiert eine Entscheidung.
Grundsätzlich frage ich mich, die ich seit Jahrzehnten mittlerweile im Bereich Kommunikation unterwegs bin (klassische Journalistin und seit etlichen Jahren alternierend im PR-Bereich, mit zunehmend großem Interesse an die Social Networks), worin eigentlich genau der Unterschied zwischen PR und Marketing liegt, liegen soll, wo dann der Unterschied zur Unternehmenskommunikation usw. usf. Und nun noch Content Marketing; als Buchautorin weiß ich, dass Verlage Content Marketing für ihre Autoren so definieren, dass die Buchpräsenz dazu beiträgt, dass der Autor seine Inhalte auf vielen Plattformen multiziplieren kann; sei es als Key Note Speaker, Workshops etc. pp

Kommentator

Kommentar von Andreas Rieser

Ich finde es interessant wie über Content Marketing philosophiert wird. Da es eigentlich kaum in eine einzige Schublade passt, man es aber scheinbar in eine reinpacken möchte.

Für mich ist Content Marketing einfach eine übergreifende Technik die informierende, beratende und unterhaltende Inhalte für alle anderen Bereiche organisiert und zur Verfügung stellt.

Eine sehr gute Weiterführung zum Themas durfte ich erst kürzlich von +DorisEichmeier http://pr-blogger.de/2015/04/21/wie-wichtig-ist-content-strategie-fuer-das-content-marketing/ lesen in der eher der strategische Wert von Content Marketing herausgearbeitet wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Grüße

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Lieber Andreas,

es geht uns hier nicht zwangsläufig darum, Content Marketing in eine Schublade zu stecken, sondern vielmehr zu definieren und zu anderen Disziplinen in Bezug zu setzen.

Der Beitrag von Doris ist klasse und erfreulicherweise auch Teil dieser Blogparade ;-)

Liebe Grüße 

Kommentator

Kommentar von Andreas Quinkert

Kurze Durchsage: Es gibt ein kleines Problem beim Abstimmen.

Der Button zum Abstimmen ist nur unter http://www.toushenne.de/newsreader/was-ist-content-marketing.html zu sehen.

Klickt man vorher aber auf "Ergebnisse anzeigen" und dann auf "Zur Umfrage", ist er unter http://www.toushenne.de/newsreader/was-ist-content-marketing.html?vote=1 leider nicht mehr zu sehen.

Wir werden versuchen, das Problem so schnell wie möglich zu lösen.

Sorry!

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Danke Anderas für das Update. Meine Fernwartungsmöglichkeiten sind derzeit leider eingeschränkt, aber ich tu was ich kann. Bis Lösung bitte ich euch, den direkten Link zu nutzen ohne voting-String (die Ergebnissen könnt ihr demnach erst nach dem Voting sehen).

Kommentator

Kommentar von René Gast

Über eine Facebook-Diskussion von Babak Zand bin ich auf die Blog-Parade aufmerksam geworden. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, den doch sehr umfangreichen Artikel "Content Marketing Definition und FAQs" mit eigener Definition rechtzeitig zu vollenden. Dennoch möchte ich ihn hiermit gerne in den Kontext dieser gelungenen Parade stellen: http://www.usecontent.de/content-marketing/content-marketing-definition-und-faqs-2522/

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hallo René, schade, dass es zeitlich nicht geklappt hat, aber danke umso mehr für den Hinweis zu deinem Artikel! Werde ich mir in Ruhe anschauen! ;-)

Kommentator

Kommentar von Daniel

Hallo Robert,

sehr cooler und gehaltvoller Artikel über ein Thema, das mittlerweile in aller Munde ist. Dabei ist Content ja das A und O beim Bloggen - für die Leser, für Google und natürlich für das Thema selbst. Bei meinem Blogthema würde es ohne viel Inhalt gar nicht funktionieren.

Die sehr unterschiedlichen Definitionen des Themas finde ich wirklich spannend. Jetzt muss ich erstmal abstimmen. ;-)

Viele Grüße
Daniel von Finanzrocker.net

Robert Weller

Antwort von Robert Weller

Hi Daniel, danke für deinen Kommentar und deine Stimme. Ich frag nicht wen du gewählt hast, aber ich freu mich aufs Wahlergebnis ;-)

Grüße, Robert

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