Aktualisiert am 05.05.2014 von

Verbessere das bestehende Google Ranking deiner Blogartikel mit diesen 6 Tipps

Google Rankings verbessern

Rankings von alten Blogartikeln können sehr einfach optimiert werden.

Nichts geht im Internet vergessen. Für Websitebetreiber und Blogger stellt diese Tatsache einen großen Vorteil dar. Denn, selbst alte Artikel können heute noch für neue Besucher sorgen. Dies natürlich insbesondere über Google, wo solche Inhalte immer noch gelistet werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Artikel auch entsprechend für Keywords optimiert wurden.

 

Jeder Blog hat alte Traffic-Bringer

Wer bereits seit einiger Zeit regelmäßig bloggt, der kann ohne Weiteres davon ausgehen, dass er diverse Rankings bei Google hat, welche Traffic bringen. Vor allem für Longtail Keywords ergeben sich schnell Rankings, welche man so nicht einmal geplant hatte. Im ersten Schritt geht es deshalb darum, diese Rankings ausfindig zu machen. Am besten macht man dies über die Google Webmaster Tools, wo man mittlerweile viel mehr Infos über Keywords erhält, als via Analytics. Gute Daten bekommt man hier insbesondere über die Funktion "Die häufigsten Seiten".

Google Webmaster Tools: Suchanfrage


Gesucht werden nun Seiten, welche Rankings auf den ersten drei Seiten bei Google haben. Denn diese haben sehr gute Chancen, mit etwas Optimierung nach vorne zu kommen. Hast du interessante, alte Artikel gefunden, geht es an die Optimierung. Dazu schlage ich die nachfolgenden Methoden vor, welche natürlich auch kombiniert werden können.

 

Tipp 1: Artikel erweitern

Als ich mit dem Bloggen angefangen hatte, wusste ich von SEO überhaupt nichts. Ich schrieb einfach drauf los, ohne mir große Gedanken zu machen. Heraus kamen nicht selten viel zu kurze Artikel (unter 200 Wörtern). Solche Artikel müssen unbedingt mit sinnvollem Content erweitert werden. Bei einem meiner eigenen Artikel konnte ich meine Besucherzahlen in kurzer Zeit verdoppeln, indem ich alte Artikel ergänzt und aktualisiert habe.

 

Tipp 2: Artikel umschreiben

Manchmal reicht es komplett aus, einem alten Artikel einen neuen Anstrich zu verpassen. So ist es zum Beispiel möglich, dass man sich als Blogger verbessert hat und ein alter Artikel einfach nicht mehr den eigenen Ansprüchen genügt. Einen Inhalt zu verbessern hat auch zur Folge, dass User weniger schnell abspringen. Da die Bounce Rate von Google ebenfalls bewertet wird, kann die längere Aufenthaltsdauer für bessere Rankings sorgen. Wichtig ist das Verändern der Inhalte vor allem auch dann, wenn diese inhaltlich nicht mehr stimmen. So habe ich etwa auf einem meiner Blogs eine FAQ zu einer Software. Diese muss immer wieder aktualisiert werden, da die User sonst kein Vertrauen darin haben und sofort verschwinden.

 

Tipp 3: Nach wdf*idf optimieren

Die wdf*idf Formel ist im Detail relativ komplex und wer sich tiefer damit beschäftigen möchte, dem sei diese Dokumentation von Karl Kratz empfohlen. Einfach gesagt: Mit dieser Formel wird gesehen, welche Keywords von den top gerankten Seiten, wie oft verwendet werden. Entsprechend geht man dann davon aus, dass man diese Stichworte selbst auch verwenden sollte. So sieht eine Auswertung aus:


WDF-IDF Auswertung

Screenshot mit Text Tools


Einige SEOs glauben, dass ein perfekter wdf*idf Text zu perfekten Rankings führt. So weit würde ich keineswegs gehen. Ich halte es aber für sinnvoll, ansatzweise nach dieser Formel zu optimieren. Gerade durch den semantischen Ansatz der Googlesuche wird es immer wichtiger, dass man nicht nur das gewünschte Keyword verwendet, sondern auch verwandte. Eine wdf*idf zeigt einem auf einen Blick, welche Keywords mit dem Hauptkeyword zusammenhängen und wie wichtig diese sind.

 

Tipp 4: Interne Verlinkung

Ein interner Link hat natürlich nicht die gleiche Aussagekraft, wie ein Link von einer starken externen Website. Dennoch kann man die interne Verlinkung dazu nutzen, bessere Rankings zu erreichen. So kann man Google etwa anzeigen, dass ein Artikel besonders wichtig ist, indem man diesem einen Link von der Startseite gibt. Viele Blogger setzen dies etwa mit einer "Top Posts" Liste in der Sidebar um. Da die Startseite oft den höchsten PageRank hat, wird dieser direkt an die wichtige Unterseite weitergegeben. Ein weiterer Vorteil von internen Links ist auch, dass man auch mal harte Keywords verlinken kann. Rand Fishkin hat in einem Video neulich wieder angedeutet, dass der Anchortext nach wie vor ein wichtiger Faktor ist, um Google zu zeigen, um was es geht. Auf der eigenen Seite kann dies viel stärker eingesetzt werden, als bei externen Verlinkungen.

 

Tipp 5: Zusätzliche Artikel schreiben

Eine weitere Möglichkeit, um bestehenden Content zu verbessern, stellen zusätzliche Artikel dar. Dazu sucht man nach Longtail Keywords, passend zum Keyword, mit welchem man ranken möchte. Anschließend schreibt man auf die Longtails optimierte Posts und verlinkt darin auf den Hauptartikel. Damit zeigt man Google, dass man dieses Thema ausführlich behandelt hat und viele Informationen dazu vorhanden sind. Die Longtail-Artikel sind quasi dem Hauptartikel untergeordnet. Hierbei spricht man von einer Silo-Struktur:

Silo-Struktur der Seitenverlinkung

 

Tipp 6: Linkaufbau

Wenn die Onpage-Optimierung der Seite nicht die gewünschten Resultate bringt, dann kann natürlich auch noch zum Linkaufbau gegriffen werden. Eine bereits rankende Page benötigt denn in der Regel auch nur wenige Links, um im Ranking weiter zu steigen. Einige Methoden umfassen:

  • Gastartikel auf anderen Blogs veröffentlichen. Wichtig ist hier Klasse vor Masse. Lieber einige wenige Gastartikel, dafür tolle Artikel auf ausgezeichneten und relevanten Blogs.
  • Ein Video bei YouTube hochladen und in der Beschreibung auf den betreffenden Artikel verlinken.
  • Eine Domain mit PR kaufen und aus neuem, passendem Content auf die eigene Website verlinken.
  • Foren mit ähnlichen Inhalten finden und in einem Post auf den eigenen Blog hinweisen.
  • Den Artikel bei Reddit und ähnlichen Seiten teilen.
  • Weitere Linkaufbau-Methoden haben wir bei Linksquad in einer Infografik zusammengefasst


Achtung: Linkaufbau sollte immer vorsichtig betrieben werden. Wer zu schnell zu viele Links aufbaut oder nicht auf die Qualität achtet, der kann sehr schnell von Google dafür bestraft werden. Dennoch kann man damit immer noch sehr viel erreichen und eines ist in vielen Bereichen sicher - die Konkurrenz macht es auch ;-)


Wie machst du es? Schreib mir einen Kommentar mit deinen besten Ranking-Tipps!

 

Dani SchenkerÜber den Autor

Dani Schenker ist Chefblogger bei Linksquad. Er arbeitet bereits seit 2008 als Selbständiger im Online Marketing und lebt seither in Costa Rica. Du findest ihn bei Google+ oder Twitter.
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