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Online Videos: So profitierst du von einer der effektivsten digitalen Marketing Strategien

Effektives Video-Marketing

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Julia Carevic.

 

Wann saßt du das letzte Mal am Computer und hast ein dir ein Video angeschaut? 

Bei mir war es heute, während ich frühstückte, der Fall. An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich zwar einen Fernseher besitze, dieser aber seit ungefähr einem Jahr ziemlich selten zum Einsatz kommt. Das liegt zum einen daran, dass das Angebot im Fernsehen immer schlechter wird und zum anderen eben daran, dass die Videos im Internet immer weiter an Qualität gewinnen.

Außerdem kann ich hier natürlich genau das anschauen, worauf ich gerade Lust habe und muss nicht ewig durch das Programm zappen.

Und genau das macht Online-Videos so interessant. Auch für unsere Marketingstrategie...

 

Warum du auf Video Marketing setzen solltest

Der Großteil der Webseitenbetreiber und Unternehmer hat das Potential von Online Videos mittlerweile auch erkannt und setzt zunehmend auf Video Marketing. Und das zu Recht, denn visueller Content kommt beim User einfach gut an.

Kein Wunder, denn wer will schon endlos lange Informationstexte lesen, die einen gähnend und gelangweilt zurücklassen?

Zugegeben, laut Statistik sind es sind immerhin noch 20%, was aber wohl auch daran liegt, dass ihnen bisher keine andere Möglichkeit blieb.

Tue dir und deinen Lesern doch den Gefallen und erspare dir einmal die Mühe lange zu texten und biete zur Abwechslung mal  ein Video an. Dabei muss es sich ja auch nicht gleich um ein 10-Minuten-Video handeln, denn schon der Informationsgehalt eines Videos mit einer Länge von nur einer Minute ist mit etwa 1,8 Millionen geschriebener Wörter zu vergleichen. Diese Informationen werden im Vergleich zum Text außerdem noch um 40% besser im Gedächtnis gespeichert. Klingt ziemlich gut, oder?

Außerdem schafft ein Video beim Kunden Vertrauen. Klingt erst mal wie eine kitschige Werbung, ist aber tatsächlich so. Das liegt ganz einfach daran, dass Kunden, die ein Produktvideo auf einer Webseite sehen, den Anbieter als vertrauensvoller einstufen. Die Mühe lohnt sich übrigens auch, denn 52% der Nutzer sind nach einem Video bereit das Produkt zu kaufen.

Klar, es hat nicht gleich jeder ein Produkt, das er verkaufen will, aber die Gründe  ein Video zu erstellen, sind unbegrenzt und es gibt eigentlich nichts, das sich nicht auch verfilmen lässt.

 

So erstellst du ein günstiges Erklär-Video

Nachdem ich Video Marketing so angepriesen habe, muss ich an dieser Stelle auch so ehrlich sein und eine schlechte Nachricht überbringen:  Die professionelle Produktion eines Videos für die eigene Homepage hat Ihren Preis und dieser übersteigt in den meisten Fällen das Budget vieler.

Aber natürlich habe ich auch eine gute Nachricht für alle, die trotzdem gerne ein Video einsetzen
würden, denn die Weiten des Internets halten auch Möglichkeiten für den kleinen Geldbeutel bereit. Dazu zählen Tools wie GoAnimate, PowToon und VideoScribe.

 

  1. Tooltipp: GoAnimate

    GoAnimate ist eine Software, die auch von der einen oder anderen Video-Agentur genutzt wird. Hier kann man zwischen unterschiedlichen, vorgefertigten Charakteren, Elementen und ganzen Szenebildern wählen, die nach den eigenen Wünschen zusammengefügt werden können. Außerdem werden verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die Synchronisation von Ton und Bild bereitgestellt. GoAnimate ist leicht zu bedienen und ist für ein simples Video im Comic-Stil vollkommen ausreichend.

  2. Tooltipp: PowToon

    Die Plattform PowToon stellt ganz ähnliche Funktionen wie GoAnimate zur Verfügung. Auch hier kann man seinen eigenen Film im Comic-Stil innerhalb kürzester Zeit erstellen.

    Das Manko ist das Fehlen von professionellen Animationen und Szeneübergängen, aber die vielfältige Auswahl an Stilen gleicht auch das wieder aus. Die angebotenen Schablonen sind von einem ungeschulten Auge nicht als vorgefertigt erkennbar und setzt man letztendlich noch einen professionellen Sprecher ein, wird aus dem Video in Eigenregie ein wirklich gutes Ergebnis.

  3. Tooltipp: VideoScribe

    Mit dem Tool von VideoScribe lassen sich ausschließlich Videos im Whiteboard-Stil erstellen. Dieser gehört sowohl zu den bekanntesten als auch zu den beliebtesten animierten Video-Stilen. Da hier lediglich auf einem weißen Hintergrund gearbeitet wird, kann ein fertiges Video ohne Storytelling schnell langweilig werden. Deshalb ist es ratsam, vor Beginn ein Skript zu schreiben, mit dem gearbeitet werden kann. Das Video ist schon nach wenigen Stunden fertig und mit dem Einsatz eines professionellen Sprechers kann man auch hier das Endergebnis abrunden.

 

Ein Erklär-Video-Beispiel:

 

So setzt du dein Video ein

Sagen wir, du hast dich nun für ein Video entschieden und hältst das fertige Produkt in deinen virtuellen Händen. Und was jetzt?

Mach es bekannt, lass es andere Nutzer sehen, denn was bringt dir ein Video, wenn es niemand sieht?

Eben – nichts.

Der perfekte Ort für ein Video ist natürlich deine eigene Website oder dein Blog. Dort solltest du das Video so gut platzieren, sodass es  möglichst direkt von deinen Lesern wahrgenommen und angeklickt wird. So ein Video erhöht nämlich die Zeit, die Besucher auf deiner Seite verweilen, was wiederum – ja genau – zu einem besseren Ranking bei Google führen kann.

Zusätzlich solltest du dein Video auf verschiedenen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Google+ (und was es eben noch so gibt) posten, denn Videos haben die höchste Interaktionsrate, d.h., sie werden lieber geteilt, kommentiert und geliked als Bilder oder rein textliche Posts. Denke einmal daran, wie irre schnell sich virale Videos verbreiten und so innerhalb von kürzester Zeit bekannt werden.

Hast du einen Newsletter, den du an deine Leser verteilst? Hast du darin auch schon mal ein Video eingebunden? Wenn ja, dann hast du sicher gemerkt, dass die Mail gut angekommen ist, denn die Klickrate erhöht sich um 200 bis 300%. Wenn du es bisher noch nicht ausprobiert hast, solltest du es also unbedingt mal tun. So kannst du übrigens auch verhindern, dass der Newsletter direkt in den Papierkorb wandert, denn E-Mails, in deren Betreff das Wort „Video“ vorkommt, werden bis zu 13% häufiger geöffnet als andere.

 

Fazit

Zum Schluss möchte ich dir noch den wertvollsten Tipp mitgeben:

Achte bitte immer darauf, dass dein Video einen Mehrwert für deine Leser bietet!

Andernfalls kannst du damit nämlich das komplette Gegenteil bewirken und deine Leser ziehen genervt von Dannen. Denk also daran, dass nicht nur du, sondern auch dein Gegenüber einen Nutzen daraus ziehen soll.

Jetzt sollte deinem ersten Video eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Falls du dir aber doch noch nicht so sicher bist, was du genau möchtest, schaue dich doch einmal im Internet um und lasse dich von anderen Videos inspirieren!

 

 

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Über die Autorin

Julia CarevicJulia Carevic ist seit fünf Jahren Bloggerin aus Leidenschaft und ist 24/7 online. Hauptberuflich geht sie zurzeit ihrem Studium nach.

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