Content Strategie

von der Planung bis zur Produktion und Optimierung

Für die einen ist Content ein Mittel zum Zweck, für mich ist es im vergangenen Jahrzehnt zu einer Leidenschaft geworden.

Vor allem der strategische, langfristige Ansatz dient Unternehmen und Personenmarken wie mir gleichermaßen dazu, sich gezielt zu bestimmten Themen zu positionieren, ihre Glaubwürdigkeit zu stärken und sich eine Reputation als Experte zu etablieren. Doch Content kann noch viel mehr als “nur” Marketing: Es schafft Vertrauen und steigert die Kundenbindung, kann dadurch gleichzeitig neue Kunden überzeugen und sogar im Recruiting quasi auf Autopilot neue Kandidaten anlocken.

Vorausgesetzt, dass Planung, Erstellung, Distribution und Werterhaltung von Inhalten aufeinander abgestimmt sind und nahtlos ineinandergreifen. Im Content Marketing geht es um Effizienz UND Effektivität – die Optimierung operativer Prozesse ist genauso wichtig wie grundlegende strategische Überlegungen zu Zielen, Zielgruppen und der Themenplanung.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, alle diese Bereiche hier im Blog zu diskutieren und dir das große Ganze Stück für Stück zusammenzusetzen.

Bist du bereit?

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Content Experience Design

Sicherlich kennst du alle deine Mitbewerber und hast stets im Blick, wie sie sich durch Content, Marketing und Design in “eurer” Zielgruppe positionieren. Tust du doch, oder?

Aber kennst du auch alle Alternativen, die eure Zielgruppe hat, um ihr Geld, ihre Zeit und ihre Aufmerksamkeit zu investieren?

Das ist viel wichtiger, denn Konsumenten vergleichen nicht mehr nur Produkte und Marken aus derselben “Kategorie” (zum Beispiel: Laufschuhe). Vielmehr vergleichen sie, vergleichen wir alle – überwiegend unterbewusst – quasi jede Erfahrung, die wir in der Vergangenheit gemacht haben mit dem, was wir aktuell erleben. Und damit einher geht auch immer eine Bewertung und kontinuierliche Meinungsbildung.

“Customers don’t compare you to your competitors anymore—they compare you to other positive experiences they’ve had.” – Shep Hyken

Das geht im Endeffekt so weit, dass aus jedem Erlebnis neue Erwartungen an zukünftige entstehen. Wenn sich die Buchung einer Unterkunft über Airbnb einfach angefühlt hat und der Urlaub total erholsam war, warum sollten wir uns jemals wieder mit komplizierten Buchungsportalen von Hotels rumschlagen? Wir wissen ja jetzt, dass das auch bequemer geht.

Die “Content Experience”, wie ich sie im Folgenden nennen werde (oder kurz COX), ist vor allem eines: ein emotionales Erlebnis. Sie hängt demnach nicht ausschließlich vom eigentlichen Inhalt und der Gestaltung ab, sondern wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.

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Content Recycling

Regelmäßig qualitativ hochwertigen Content zu produzieren ist sehr aufwändig und/oder teuer. Dennoch steht Content Marketing bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda.

Aber hat jedes Unternehmen überhaupt die Ressourcen, um ihre Content Strategie nachhaltig umzusetzen? Oder ist das auch mit geringerem Aufwand möglich…?

Spoiler: Ja, ist es.

Denn Qualität wird durch verschiedene Aspekte definiert. Wir müssen nicht immer neue Inhalte erstellen, es gibt genügend Alternativen, um „alten“ Content wiederzuverwerten. Dabei sollten wir allerdings eher von alten Ideen sprechen, die wir auf kreative Art und Weise neu gestalten.

Durch “Content Recycling” erreichen wir neue Benutzergruppen und erweitern unser Publikum, indem wir zusätzliche Formate und Distributionsplattformen nutzen, inhaltlich aber auf bestehenden Content aufbauen. Die dadurch generierte Reichweite ist nur einer der Vorteile.

Aber fangen wir vorne an…

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Nur, damit es keine Missverständnisse gibt: Die Regel, die ich dir gleich vorstelle, gibt es schon so lange wie das Copywriting selbst. Größen wie David Ogilvy haben sie sich zunutze gemacht und wahrscheinlich weiß keiner so genau, wo sie ihren Ursprung hat – nicht einmal Joanna Wiebe von Copy Hackers, von der ich sie gelernt habe.

Das ist aber auch nicht wichtig, denn mir geht es darum, dass du das Konzept verstehst und das Ganze auf dein Business, deine nächste Landingpage oder deinen nächsten Blogpost anwenden kannst.

Sobald du diesen Artikel gelesen hast, wirst du besser schreiben – sofern du dich an diese Regel hältst. ;-)

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Bloggen mit Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan unterstützt den Content Creation Process indem er diesen Prozess automatisiert (d.h. einen festen Ablauf vorgibt) und Themenbereiche grob definiert. Das schafft Freiraum für Kreativität und nimmt enormen Druck von den Verantwortlichen.

Wer also plötzlich vor dem Problem steht, nicht zu wissen was er in seinem nächsten Blog Post schreiben soll, hat wahrscheinlich keinen Redaktionsplan...

Damit dir das nicht passiert zeige ich dir, wie du deinen eigenen Redaktionsplan aufstellst.


Die Gründe für einen Redaktionsplan habe ich bereits in einem früheren Artikel beschrieben, aber den Aspekt der Planung möchte ich hier nochmals hervorheben. Wer sich im Vorfeld Gedanken macht über die Themengebiete, die verschiedenen Typen von Content und die eigentlichen Ziele des Blogs wird es hinterher um einiges leichter haben.

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Das Geheimnis erfolgreicher Blog Post Headlines

Im Internet kursieren enorm viele Artikel über die eine oder andere "Zauberformel" für perfekte Blog Post Headlines. Es gibt kaum einen bekannten Blogger der noch nicht mindestens eine Weisheit zu diesem Thema geteilt hat, daher habe ich auch am Ende dieses Artikels eine Sammlung interessanter Beiträge von anderen Blogs gelistet (darunter Copyblogger, Unbounce und ProPlogger).

Aber warum sind die Titel von Blog Artikeln überhaupt so wichtig? Nun, sie tauchen nicht nur in Suchergebnissen als Links auf, sondern auch in RSS Feeds oder in Social Networks. Die Leser entscheiden oft nur anhand des Titels ob sie einen Artikel lesen wollen oder nicht, also ob sie Deinen Blog besuchen oder nicht. Wie heißt es so schön: You never get a second chance to make a first impression (Zitat Harlan Hogan).

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Content Planung mit einem Redaktionsplan

Wie sieht eigentlich Dein Netzwerk aus? Enge Freunde? Bekannte? Kollegen oder sogar der Chef? Das ist gut, denn wenn man diesen Studien glauben darf werden diejenigen, die ihre Aufgaben und Ziele aufschreiben UND diese auch mit anderen teilen, sie eher erreichen als jene die niemandem davon erzählen. Je mehr Personen Du aus Deinem Netzwerk deine Zielsetzung mitteilst,  desto erfolgreicher wirst Du bei der Zielerreichung sein. Oder doch nicht?

Nicht unbedingt, denn nur ein strukturierter Ablaufplan ermöglicht zielgerichtetes Arbeiten. Das gilt nicht nur für persönliche Ziele, sondern, womöglich noch viel mehr, für Marketingaktivitäten im Social Media. Wer seine Inhalte in einem Redaktionsplan koordiniert kann sie leichter auf verschiedenen Plattformen wie Blogs, Facebook, Twitter, Pinterest & Co. verteilen.