von Robert Weller • (Kommentare: 2)

Es wird Zeit, den Hype um ein paar nervige Buzzwords zu beenden.

Gefühlt versucht die Marketingbranche sich täglich neu zu erfinden, was grundsätzlich sinnvoll und auch notwendig ist (!), aber in Wahrheit verkauft sie oft alte Ideen in neuem Gewand – und täuscht dabei viele Kunden.

Das geschieht womöglich gar nicht immer bewusst, sondern ist auf die Unwissenheit der verantwortlichen Marketer zurückzuführen ist. Denn wenn wer heute zum Beispiel über “Pillar Pages” spricht, war vor 12 Jahren vielleicht noch gar nicht unbedingt im Markt und kennt den eigentlichen Ursprung.

Dass ich sowas schon sagen kann …

Der Journalist in mir schreit jedoch nach tiefgründiger Recherche (weil’s ja sonst keiner tut) und Aufklärung, damit du verstehst, was hinter diesen Buzzwords wirklich steckt.

Spannend sind ohnehin nicht die grundlegenden Ideen, sondern dass, was kreative Menschen aus ihnen machen.

3, 2, 1 … los!

von Robert Weller • (Kommentare: 6)

Agiles Content Marketing

Agile Methoden wie Scrum haben die IT-Welt im Sturm erobert. Seit den 1990er-Jahren werden sie erfolgreich in der Software-Entwicklung eingesetzt und haben die Qualität und Erfolgsraten von IT-Projekten deutlich erhöht.

Der Kern agilen Arbeitens: Projekte werden in kleinen Einheiten von selbstorganisierten Teams umgesetzt.

Das genaue Projektergebnis bildet sich erst im Projektverlauf und wird kontinuierlich an äußere Einflüsse und Kundenanforderungen angepasst. Dadurch können Projekte und projektorientierte Prozesse besonders dynamisch und flexibel gesteuert werden – im Unterschied zur detaillierten Langfristplanung im klassischen Projektmanagement.

Diese Herangehensweise funktioniert nicht nur für die Softwareentwicklung, sondern kann auch in der Online-Kommunikation bzw. in einer Marketing- oder Content-Strategie auftauchen (bekannt unter dem Buzzword "Agile Marketing").

Da sich Content-Marketing-Maßnahmen damit sehr gut entwickeln lassen, war es mir schon lange ein Anliegen, Agile als Management-Methode hier im Blog vorzustellen.

von Robert Weller

Corporate Blogs – Definition, Vorteile, Konzeption & Beispiele

Daimler bzw. Mercedes-Benz haben einen, Salesforce hat einen, Ritter Sport ebenso und und Adobe hat sogar mehrere.

Mehrere was?

Na eigene Corporate Blogs natürlich.

In den letzten Jahren fand immer wieder ein Abgesang auf Unternehmensblogs statt, doch sie weilen noch immer unter uns. Eigentlich sind sie als Medium für Corporate Communications (Marketing & Public Relations) und Employee Branding aus einem gelungenen digitalen Marketing- und Kommunikationsmix nicht mehr wegzudenken.

Und es gibt wahrscheinlich viele gute Gründe, warum Corporate Blogging auch für dich in Frage kommt.

von Robert Weller • (Kommentare: 1)

Welche Ausbildung brauchen Marketer der Zukunft?

Welche Ausbildung brauchen moderne Marketer?

Diese Frage ist durchaus berechtigt, schließlich verändert sich das Berufsbild des Marketing Managers speziell im digitalen Bereich stetig.

Online Marketing Manager arbeiten immer mehr mit der Produktentwicklung zusammen, um nicht nur neue (digitale) Produkte zu entwickeln, sondern diese auch gleich zu vermarkten und weiterzuentwickeln. Dasselbe gilt für die Zusammenarbeit mit Service, Vertrieb, HR, Design … ja im Grunde jeder Abteilung, wie sie klassischerweise in den meisten Unternehmen zu finden sind.

Doch obwohl der Ruf nach abteilungsübergreifenden, multifunktionalen Betriebseinheiten immer lauter wird, sprechen nur wenige über die damit einhergehenden Veränderungen in der Berufsqualifikation, die eine solche Arbeitsweise erst möglich macht.

Das gilt natürlich für alle Gewerke, nicht nur Marketer, aber ich will mich in diesem Fall speziell auf diese konzentrieren und die “neuen” Herausforderungen und Anforderungen diskutieren.

von Robert Weller • (Kommentare: 8)

10X Content Marketing Growth

Am 6. August 1997 kamen 228 Menschen durch ein Flugzeugunglück ums Leben, weil sich die erfahrenen Piloten der Boeing 747, mit insgesamt über 13.000 Flugstunden, beim Landeanflug bei schlechter Sicht an das Protokoll gehalten hatten.

Den Piloten kann kein Vorwurf gemacht werden, sie haben nichts falsch gemacht. Das Problem lag in ihrer Ausbildung, die sie nicht auf unvorhersehbare Situationen und die dadurch notwendige Flexibilität und Eigenständigkeit vorbereitet hat. Die Piloten haben einfach nicht gelernt, sich der Situation anzupassen und zu improvisieren.

Ich erzähle diese Geschichte, weil die Situation von Marketern – abgesehen von den fatalen Folgen (es sei denn wir sprechen über Unternehmen) – vergleichbar ist.

Wir lernen von Dozenten, Vorgesetzten und anderen “Experten”, wie Marketing angeblich funktioniert, und verlassen uns später voll und ganz auf ihre Erfahrung, anstatt unsere eigene zu machen. Im Ergebnis fahren wir unzählige Projekte (und Unternehmen) gegen die Wand, weil wir nicht gelernt haben, eigenständig zu denken und auch entsprechend zu handeln.

Letztendlich liegt es an uns allein, ein neues “Marketing Mindset” zu entwickeln und unseren Marketingansatz grund auf zu überdenken.

Ein Ansatz, der mir gut gefällt, ist das 10X Prinzip. Wie der Name vermuten lässt, ist das Ziel, unseren Erfolg – durch Content und Marketing – zu verzehnfachen.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie das geht.