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Durch Content Testing den ROI von Inhalten steigern

Sag mal, liest du lange Artikel?

Ich werde oft gefragt, ob überhaupt jemand meine Artikel liest, weil sie so lang sind, oder ob ich damit nicht eigentlich ganz schön viel Zeit und Arbeit verschwende.

Wie lang ein Blogartikel oder ein Text denn nun sein sollte oder wie kurz ein Video sein muss, damit Leute diese Inhalte konsumieren, ist in meinen Augen nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist doch, wie viel “Umfang” nötig ist, um das Ziel zu erreichen – denke hierbei bitte sowohl an dein “Businessziel” als auch an das deiner Zielgruppe – und wie du es schaffst, deinen Content so zu gestalten, dass Leute Lust haben, ihn zu konsumieren.

Die Antwort darauf ist so individuell, dass sie nicht pauschal getroffen werden kann. Auch, wenn das viele vermeintliche Experten gerne tun. Es geht nicht. Natürlich gibt es Empfehlungen von Plattformen und Best Practice Erfahrungen von Marktbegleitern, aber die sind alles andere als allgemeingültig. Besser ist es, du findest selbst heraus was funktioniert und was nicht: durch systematisches Testen auf Basis sehr konkreter Hypothesen.

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Thought Leadership im Marketing

Buzzword oder Marketingstrategie?

Was steckt hinter Thought Leadership und wie können wir davon profitieren?

Und wie wichtig sind eigene Ideen?

Vorbei sind die Zeiten, in denen es reichte, sich selbst als Experte zu bezeichnen (falls das jemals so einfach war…!?) und mit ausreichendem Werbedruck seine Vormachtstellung zu verteidigen. Wer sich heute als "Leader" positionieren will, braucht eine Vision. Eine Mission, die das Warum beantwortet und einen klaren Nutzen für die Zielgruppe aufzeigt.

Die Parallelen zum Content Marketing werden hierdurch deutlich, aber ist Thought Leadership ein valides Ziel oder mehr ein "positiver Nebeneffekt"? Oder sogar ein automatisch gesetztes Ziel?

Werfen wir im Folgenden einen Blick darauf, wie Thought Leadership entsteht, welche Vorteile es – insbesondere im Marketing bzw. für Marketer – bringt und wie wir uns als solche verhalten sollten.

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Mein Name ist Robert und ich bin Gründer und Autor dieses Blogs. Wie ist dein Name?

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Hast du gerade wirklich versucht, deinen Namen einzutragen? Oder zumindest gedanklich den Dialog fortzuführen? Dann hast du schon den Beweis, dass Conversational Marketing funktioniert, um Nutzer über einen Dialog zur Interaktion zu motivieren.

Oft wird im Marketing - und im Vertrieb - mit (über)eifrigen Aktionen, wie Anrufen oder regelmäßigen E-Mails, versucht, die Beziehung zu Interessenten zu intensivieren, um sie möglichst schnell zu einer Kaufentscheidung zu bewegen.

Doch dadurch gehen im schlimmsten Fall wertvolle Leads verloren, weil du sie durch zu viel Aktionismus "verbrennst".

Abgesehen davon, ob ein Interessent wirklich offen für ein Gespräch ist, braucht es für einen Kaufabschluss aber fast immer mehrere Anläufe. Mal liegt es am unzureichenden Interesse für deine Angebote, mal am Timing, oder aber die Person fühlt sich einfach noch nicht bereit, mit jemandem zu sprechen, geschweige denn eine Entscheidung zu treffen.

Fakt ist: Es gibt viele Gründe, warum ein potenzieller Kunde auf seiner Customer Journey ins Stocken oder gänzlich zum Stillstand kommt. Doch durch sogenanntes Conversational Marketing können wir ihn genau da unterstützen, wo er gerade "feststeckt".

Marketing unterstützt dadurch also nicht nur beim Presales, sondern stärkt auch seine "Pre-Customer-Support"-Funktion.

In diesem Beitrag zeige ich dir, welchem Zweck Conversational Marketing dienen kann und wie du operativ die ersten Schritte gehen kannst.

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Content Experience Designprinzipien und Tools

Warum Content Experiences die nächste Entwicklungsstufe nach zielgerichtetem Content Design sind, habe ich im vorherigen Artikel erläutert. An diesen will ich nun anknüpfen und einen Blick auf die Designprinzipien von Content Experiences sowie dabei hilfreiche Tools werfen.

Im Kern geht es dabei vor allem darum, dass wir Content Experiences wie eine Art IKEA Showroom verstehen, in dem wir unsere verschiedenen (Content-)Angebote ansprechend präsentieren und erlebbar machen, sprich interaktiv gestalten. Gerade durch die Bündelung einzelner Produkte (ergo Content Assets) und die (personalisierte) Selektion entsteht ein zusätzlicher Wert für den Konsumenten. Dieser ist womöglich das Zünglein an der Waage bei der Kaufentscheidung.

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Content Experience Design

Sicherlich kennst du alle deine Mitbewerber und hast stets im Blick, wie sie sich durch Content, Marketing und Design in “eurer” Zielgruppe positionieren. Tust du doch, oder?

Aber kennst du auch alle Alternativen, die eure Zielgruppe hat, um ihr Geld, ihre Zeit und ihre Aufmerksamkeit zu investieren?

Das ist viel wichtiger, denn Konsumenten vergleichen nicht mehr nur Produkte und Marken aus derselben “Kategorie” (zum Beispiel: Laufschuhe). Vielmehr vergleichen sie, vergleichen wir alle – überwiegend unterbewusst – quasi jede Erfahrung, die wir in der Vergangenheit gemacht haben mit dem, was wir aktuell erleben. Und damit einher geht auch immer eine Bewertung und kontinuierliche Meinungsbildung.

“Customers don’t compare you to your competitors anymore—they compare you to other positive experiences they’ve had.” – Shep Hyken

Das geht im Endeffekt so weit, dass aus jedem Erlebnis neue Erwartungen an zukünftige entstehen. Wenn sich die Buchung einer Unterkunft über Airbnb einfach angefühlt hat und der Urlaub total erholsam war, warum sollten wir uns jemals wieder mit komplizierten Buchungsportalen von Hotels rumschlagen? Wir wissen ja jetzt, dass das auch bequemer geht.

Die “Content Experience”, wie ich sie im Folgenden nennen werde (oder kurz COX), ist vor allem eines: ein emotionales Erlebnis. Sie hängt demnach nicht ausschließlich vom eigentlichen Inhalt und der Gestaltung ab, sondern wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst.