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Regelmäßig qualitativ hochwertigen Content zu produzieren ist sehr aufwändig und/oder teuer. Dennoch steht Content Marketing bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda.

Aber hat jedes Unternehmen überhaupt die Ressourcen, um ihre Content Strategie nachhaltig umzusetzen? Oder ist das auch mit geringerem Aufwand möglich…?

Spoiler: Ja, ist es.

Denn Qualität wird durch verschiedene Aspekte definiert. Wir müssen nicht immer neue Inhalte erstellen, es gibt genügend Alternativen, um „alten“ Content wiederzuverwerten. Dabei sollten wir allerdings eher von alten Ideen sprechen, die wir auf kreative Art und Weise neu gestalten.

Durch “Content Recycling” erreichen wir neue Benutzergruppen und erweitern unser Publikum, indem wir zusätzliche Formate und Distributionsplattformen nutzen, inhaltlich aber auf bestehenden Content aufbauen. Die dadurch generierte Reichweite ist nur einer der Vorteile.

Aber fangen wir vorne an…

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Bloggst du? Produzierst bzw. publizierst du regelmäßig (digitale) Inhalte aus Gründen des Reputationsaufbaus, der Umsatzsteigerung oder anderen typischen Marketing- bzw. Business Zielen?

Ja? Würdest du dich dann als Content Marketing Manager bezeichnen?

Falls ja, bist du mit deiner Einschätzung definitiv nicht allein, aber ist sie korrekt? Oder sagen wir, berechtigt?

Der “Content Marketing Manager” wird auf etliche Kollegen stoßen, die der Überzeugung sind, sie wären ebenfalls Content-Profis, weil sie Content produzieren, zum Beispiel PR’ler, Werber, Social Media Manager oder Website-Texter. Manchem ist die Bandbreite und der mögliche Verantwortungsgrad dieses neuen Berufs einfach noch nicht klar.

Das liegt zum Großteil daran, dass das Berufsbild "Content Marketing Manager" gar nicht so eindeutig definiert ist. Ich habe mich daher für diesen Artikel mit anderen Content (Marketing) Experten wie Klaus Eck, Miriam Löffler, Carsten Rossi oder Doris Eichmeier zusammengetan, um dir eine möglichst genaue Vorstellung dieses Berufes zu vermitteln.

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Suchmaschinen wie Google (alles), YouTube (Videos), Pinterest (Bilder) oder Amazon (Produkte) haben die Art und Weise der Informationsbeschaffung und -bereitstellung revolutioniert. Mit regelmäßigen Updates werden die KI-gestützten Algorithmen optimiert, um Nutzern die zu ihren Suchanfragen relevantesten Ergebnisse auszuliefern.

Vereinfacht gesagt wird anhand von Rankingfaktoren der Grad der Übereinstimmung von Content bzw. einer Website mit der jeweiligen Suchanfrage definiert. Je besser die Inhalte einer Seite augenscheinlich (hat ein Algorithmus Augen?) zu der Suche passen, desto besser (ergo “höher” bzw. “weiter vorne”) wird diese Seite in der Ergebnisliste der jeweiligen Suchmaschine platziert. Wenn du beispielsweise nach einem roten Kleid suchst, willst du ja nicht auf einer Seite landen, die Notebooks verkauft. Blaue Kleider wären schon besser, aber auch noch nicht genau das, was du eigentlich wolltest.

Allein durch die Existenz von Rankingfaktoren, wenngleich sich viele Mythen darum ranken (höhö), haben sich für Unternehmen und Personen ganz neue Möglichkeiten zur Positionierung und Sichtbarkeit bzw. Auffindbarkeit im Internet eröffnet – und so ward die “Suchmaschinenoptimierung” geboren.

Werfen wir einen Blick auf die Entwicklung dieses Berufs in den letzten Jahren und wagen wir eine Prognose für die kommenden!

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"Online Marketing" ist so ein schwer fassbarer Begriff, der alles bedeuten kann und gleichzeitig auch nichts. Ist damit Marketing im Internet gemeint? Was genau gehört zum Internet? Sind andere digitale Kanäle auch gemeint? Umfasst dieser Begriff noch mehr als nur Werbung, Suchmaschinenoptimierung und E-Mails schreiben? Wie unterscheidet er sich von all den anderen Berufsfeldern, wie etwa dem SEO- oder Content Marketing Manager?

Zum Teil als eine Art Selbstfindungstrip, zum Teil als Beitrag zur Aufklärung und Orientierung beschäftige ich mich derzeit wieder mit diversen “digitalen Berufen”. So auch dem Online Marketing Manager und dessen Aufgaben, Anforderungen und Fähigkeiten. Einschließlich einer Betrachtung der Karrieremöglichkeiten, der Gehaltsstruktur und der zukünftigen Entwicklung.

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Social Media sind schon lange nichts Neues oder Besonderes mehr, der Beruf des Social Media (Marketing) Managers aber irgendwie schon noch. Bisher gibt es zahlreiche Definitionsversuche und keine einheitliche Regelung des Berufsbildes.

In meinem ersten Job war ich offiziell “Online Marketing Manager”, die Betreuung unserer Social Media Kanäle fiel aber ebenfalls in meinen Verantwortungsbereich. Machte mich das automatisch zum Social Media Manager?

In meinem zweiten Job war ich dann “Social Media Editorial Manager” (heute wäre das der "Social Media Content Manager"), wo mein Schwerpunkt auf dem Schreiben von Social Media Beiträgen, ergo Facebook Posts, Tweets etc. lag – anders als bei meinen Kollegen, die sich "Social Media Account Manager", “Social Media Community Managerin” oder “Social Media Konzepter” nannten und einen entsprechend anderen Fokus hatten…

Doch wie viel sagen solche Titel eigentlich über die tatsächliche Tätigkeit aus? Ist eine klare Abgrenzung unterschiedlicher Spezialgebiete im Kosmos der sozialen Medien grundsätzlich möglich, nötig und überhaupt sinnvoll? Wo gliedert sich der Social Media Manager in der Marketing- oder Kommunikationsabteilung ein? Was sind seine Aufgaben und was wird von ihm erwartet? Welche Karrieremöglichkeiten gibt es?

Es wird Zeit, ein paar Antworten zu finden!