von Robert Weller

Effektives Text Design: 3 Tipps zu Struktur, Layout und Typografie

Warum ist es überhaupt wichtig, Texte visuell zu gestalten?

Weil wir Texte online nicht lesen.

Bevor wir den Inhalt eines Textes zu lesen beginnen, sehen wir zunächst seine äußere Form. Wir scannen ihn auf der Suche nach etwas ganz Bestimmten, häufig sogar nach einem festen Muster. Das Design eines Textes hilft uns dabei, Informationen schneller zu erfassen, das Geschriebene leichter zu verstehen und schließlich das zu finden, wonach wir suchen – oder sagen wir: auf bestimmte Inhalte aufmerksam zu werden, egal ob wir sie aktiv gesucht haben oder nicht.

Mithilfe bewährter Prinzipien können wir einen Text gezielt gestalten und die Wirkung von Texten messbar machen. Wobei Letzteres natürlich ein konkretes Ziel pro Text voraussetzt, beispielsweise Klicks.

Mangelt es Texten an Gestaltung, kann es passieren, dass:

  • Leser:innen den Call-to-Action am Ende des Textes übersehen und nicht konvertieren (wieso taucht der auch erst am Ende auf…?!),
  • die Kernaussage nicht erfasst oder zu schwer zu verstehen ist oder
  • Leser:innen abspringen, weil der Text zu langweilig oder unübersichtlich ist.

Die nachfolgend beschriebenen strukturellen und visuellen Gestaltungsmittel haben sich bewährt, um genau das zu vermeiden.

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von Robert Weller

Warum dein Anspruch an Qualität deinem Content Marketing schadet und wie du es besser machst

Kommt dir Folgendes bekannt vor?

Regelmäßig neue Artikel zu publizieren (die Betonung liegt auf publizieren, nicht schreiben) fühlt sich müßig an und mein Backlog wächst stetig; der dadurch wahrgenommene “Berg an Arbeit” ebenso. Als ob ich davon abseits meines Blogs nicht schon genug hätte … Wann wurde aus einem Hobby überhaupt Arbeit?

Infolgedessen sinkt die Publikationsfrequenz (Beobachtung) und manche Indikatoren stagnieren bzw. tendieren abwärts (Bewertung). Je nach Zielsetzung vielleicht schon ein Alarmsignal (Interpretation) …

Als Konsequenz entsteht weniger Resonanz und mich erreicht weniger Feedback auf meine Arbeit; denn wo nichts ist, kann auch niemand darüber sprechen. Doch gerade der Austausch und das sichere Gefühl, mit meiner Arbeit andere bei ihrer Arbeit (oder ihrem Hobby) zu unterstützen, macht einen Großteil meiner Motivation aus (mehr dazu hier).

Dir kommt das bekannt vor?

Du bist damit nicht allein!

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von Robert Weller

Content Design – wenn Nutzerbedürfnisse und Business Ziele in Einklang stehen

Nein, “Content Design” beschreibt nicht nur die visuelle Gestaltung von Content.

Ja, die Optik ist wichtig, ja schon fast erfolgsentscheidend, weil sie dir bzw. deinem Content die notwendige Aufmerksamkeit verschaffen kann. Aber vor allem dann, wenn der erste Eindruck positiv ist, muss es auch der zweite, dritte und alle folgenden sein. Denn mit jeder positiven Erfahrung, die Nutzer:innen mit unserem Content (und unserer Marke überhaupt) machen, steigen ihre Erwartungen an die nächste.

Es geht also nicht nur um das Aussehen, sondern um Relevanz, um Vertrauen; um Orientierung und auch um Stimulanz.

Durch gezieltes Content Design bist du in der Lage, Einfluss auf das Verhalten, auf die Entscheidungen deiner Nutzer:innen zu nehmen, indem du ihre Aufmerksamkeit auf das lenkst, was du durch dein Content Marketing erreichen willst: Markenbildung, Kontaktanbahnung, Produktverkäufe etc.

Content Design ist also ein System für die zielgerichtete Planung, inhaltliche und audiovisuelle Gestaltung sowie den Einsatz von Content.

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von Robert Weller

Content Testing: Wie du durch Experimente den ROI deiner Inhalte steigerst (inkl. Beispiele)

Sag mal, liest du lange Artikel?

Ich werde oft gefragt, ob überhaupt jemand meine Artikel liest, weil sie so lang sind, oder ob ich damit nicht eigentlich ganz schön viel Zeit und Arbeit verschwende.

Wie lang ein Blogartikel oder ein Text denn nun sein sollte oder wie kurz ein Video sein muss, damit Leute diese Inhalte konsumieren, ist in meinen Augen nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist doch, wie viel “Umfang” nötig ist, um das Ziel zu erreichen – denke hierbei bitte sowohl an dein “Businessziel” als auch an das deiner Zielgruppe – und wie du es schaffst, deinen Content so zu gestalten, dass Leute Lust haben, ihn zu konsumieren.

Die Antwort darauf ist so individuell, dass sie nicht pauschal getroffen werden kann. Auch, wenn das viele vermeintliche Experten gerne tun. Es geht nicht. Natürlich gibt es Empfehlungen von Plattformen und Best Practice Erfahrungen von Marktbegleitern, aber die sind alles andere als allgemeingültig. Besser ist es, du findest selbst heraus was funktioniert und was nicht: durch systematisches Testen auf Basis sehr konkreter Hypothesen.

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von Robert Weller

Thought Leadership – Definition, Beispiele und Nutzen im Marketing

Buzzword oder Marketingstrategie?

Was steckt hinter Thought Leadership und wie können wir davon profitieren?

Und wie wichtig sind eigene Ideen?

Vorbei sind die Zeiten, in denen es reichte, sich selbst als Experte zu bezeichnen (falls das jemals so einfach war…!?) und mit ausreichendem Werbedruck seine Vormachtstellung zu verteidigen. Wer sich heute als "Leader" positionieren will, braucht eine Vision. Eine Mission, die das Warum beantwortet und einen klaren Nutzen für die Zielgruppe aufzeigt.

Die Parallelen zum Content Marketing werden hierdurch deutlich, aber ist Thought Leadership ein valides Ziel oder mehr ein "positiver Nebeneffekt"? Oder sogar ein automatisch gesetztes Ziel?

Werfen wir im Folgenden einen Blick darauf, wie Thought Leadership entsteht, welche Vorteile es – insbesondere im Marketing bzw. für Marketer – bringt und wie wir uns als solche verhalten sollten.

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